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HORB

Geld verloren - Mann schwindelt Polizei einen Überfall vor

Mit einem Bekannten gerangelt und dabei den Geldbeutel verloren - dieses Malheur brachte einen 26-jährigen Horber heute Nacht auf eine ziemlich dumme Idee.

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Über Notruf meldete sich am Dienstag um 23 Uhr ein Mann bei der Polizei. Er teilte mit, dass er auf dem Fußmarsch entlang der Landstraße 370 von Horb nach Mühlen von zwei Männern überfallen worden sei.

Bei der Kläranlage trafen die Polizisten auf einen 26-Jährigen, der zwar leicht hinkte aber sonst keine äußerlichen Verletzungen aufwies. Nach seiner Aussage seien die Räuber mit seiner Geldbörse in Richtung Mühlen geflüchtet. Mit mehreren Fahrzeugen fahndete die Polizei ergebnislos nach den Tätern.

Ein Alkomattest auf der Dienststelle ergab bei dem angeblichen Opfer einen Wert von 1,18 Promille. Das weckte bei den Polizisten Zweifel an seinen Schilderungen. Nach hartnäckigem Leugnen räumte er schließlich ein, den Raub vorgetäuscht zu haben.

Er war mit einem Bekannten in Freudenstadt in Streit geraten. Bei einer Rangelei wurden seine Jackentaschen zerrissen und der Geldbeutel ging dabei verloren. Auf eine Entschädigung hoffend, hatte er den Überfall frei erfunden. Jetzt wird er sich wegen „Vortäuschens einer Straftat“ verantworten müssen.
17.10.2007 - 10:41 Uhr | geändert: 10.08.2009 - 19:14 Uhr

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