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Es gab Gespräche

Niromet-Insolvenzverfahren eröffnet

Noch nicht viel konnte gestern Gerhard Walter zur Zukunft der Nehrener Firma Niromet GmbH & Co. KG sagen. „Wir suchen nach Investoren“, so der Tübinger Insolvenzverwalter.

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Ernst Bauer

Nehren / Tübingen. Walter bestätigte, dass am gestrigen 1. März das Insolvenzverfahren über die traditionsreiche Nehrener Firma – früher Küchen-Rilling – eröffnet wurde. Der renommierte Küchenhersteller, der auf eine 117-jährige Geschichte zurückblicken kann, war nach Auftragsrückgängen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten (siehe unsere Berichte im TAGBLATT vom 9. und 10. Januar 2013). Lange Zeit war es das größte Unternehmen vor Ort, das Großküchen selbst nach Libyen lieferte. Nun sind es noch rund 45 Beschäftigte bei Niromet, die um ihre Arbeitsplätze bangen.

„Die müssen jetzt aus der Insolvenzmasse bezahlt werden“, erklärte der Tübinger Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter gestern. In den vergangenen Monaten, von Dezember bis Februar, waren die Löhne und Gehälter von der Bundesagentur für Arbeit bestritten worden.

Über die wirtschaftlichen Perspektiven der Nehrener Firma wollte sich Walter am Freitag noch nicht im Detail äußern; auch nicht über die Insolvenzmasse und weitere Verfahrensschritte. Nur so viel: „Der Betrieb wird eingeschränkt fortgeführt.“ Mit der Insolvenzeröffnung sei jetzt erstmal nur ein rein verfahrensrechtlicher Schritt erfolgt. Wie weit ist die Suche nach Investoren inzwischen gediehen? „Es gab auch schon Gespräche vor Ort“, ließ Gerhard Walter wissen, „aber mehr kann ich im Moment nicht sagen.“

Was den komplizierten Mössinger Insolvenzfall Neth anlangt – betroffen ist davon vor allem die gleichnamige Maschinenfabrik am Ortsausgang – gibt es nach Walters Worten „nichts Neues – wir verhandeln nach wie vor!“

02.03.2013 - 08:30 Uhr

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