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Eiskalter Schlittenspaß in Salmendingen

Eiseskälte – und noch schneidender Fahrtwind? Brrr! Kleine und große Schlittenfahrer ließen sich davon am Wochenende nicht abhalten und genossen das frostig-sonnige Winterwetter.

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Nach rasanter Abfahrt empfiehlt sich zum Aufwärmen ein rascher Aufstieg: Schlittenfahrt in ... Nach rasanter Abfahrt empfiehlt sich zum Aufwärmen ein rascher Aufstieg: Schlittenfahrt in Salmendingen. Bild: Rippmann

Salmendingen. Der Weg hinauf auf die Alb ist glücklicherweise nicht weit: Endlich Winter! Und zwar so, wie aus dem Bilderbuch. Blauer Himmel, glitzernder Schnee (gut 15 Zentimeter hoch), ein endloser Blick über die weiße, weite Albhochfläche. Das wollten am Wochenende nicht wenige offensichtlich Unverfrorene und Abgehärtete ausnutzen.

Den knackigen Temperaturen zum Trotz lockte der Hügel am Salmendinger Ortsausgang Richtung Ringingen zum Rodelspaß. Da sausten rote Plastikflitzer, Sitzschalen, die altbewährten Holzschlitten (manch einer sogar mit Pelzüberzug) und Bobs den Berg hinab. Dick eingepackte Gestalten in Daunenjacken stapften den Hang hinauf. Schneestaubwolken stoben auf, Mutige schanzten, Mütter hatten ihren Nachwuchs mit aufs Gefährt gepackt. Kinder juchzten. Bloß zuschauen mochten nicht so viele – bei zweistelligen Minusgraden schien Passivsport nicht attraktiv. Nach rasanter Abfahrt empfahl sich ein rascher Aufstieg zum Aufwärmen.

Angelika Schwarz war mit ihren beiden Kindern auf die Alb zur Schlittenpiste gekommen: „Wir haben unseren Punsch vergessen“, bedauerte die Mössingerin, „aber es geht.“ Tochter Lene, elf Jahre alt und mit Wollmütze ausgestattet, fand es „voll kalt“, hat aber eine gute Alternative zum wärmenden Getränk entdeckt: „Man legt sich in den Schnee, dann wird es warm.“

Josef Gerst, auch aus Mössingen, kennt den Hügel gut: Bereits vor 20 Jahren ist er schon hergekommen. Damals noch mit seinem Sohn. Am Wochenende zog er den auf einem Schlitten thronenden, dick eingemummelten Enkel hinter sich her. Die sibirische Kälte konnte den beiden nichts anhaben: „Das gehört dazu“, meinte Gerst, man müsse sich halt gut anziehen. Es sei „toll hier.“

Ralf und Mandy Bahle waren zum ersten Mal in diesem Jahr hier oben. Mit ihren drei Kindern und drei verschiedenen Schlitten-Modellen, von der traditionellen Version bis zur modernen Plastikvariante. „Eiskalt“ sei es, sagte der Gomaringer, „man muss sich bewegen.“ Andererseits freute er sich aber auch, dass der Winter doch noch Einzug erhalten hat: „Super! Endlich ist Schnee da.“ kal

06.02.2012 - 08:30 Uhr

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