Ihre Meinung zu »Renn, wenn du kannst«

Bitte geben Sie den Spamschutz Code ein.
Bewertung

Um den Film zu benoten, klicken Sie auf einen der Sterne und anschliessend auf "Wertung abgeben"
Name
Ihre Meinung
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben
Ihre Meinung zu »Renn, wenn du kannst«
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Renn, wenn du kannst

Nervöser Sog – als wäre David Lynch im Ruhrgebiet unterwegs gewesen.

Deutschland 2009

Regie: Dietrich Brüggemann
Mit: Robert Gwisdek, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz, Franziska Weisz
112 Min. - ab 12 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

In Ben (Robert Gwisdek aus „13 Semester“) steckt so viel Verachtung und Härte, dass er gut als undurchschaubarer Hitman eines US-Thrillers durchgehen könnte. Vorerst weiß der Zuschauer nicht so genau, was es mit dem toughen Rollstuhlfahrer auf sich hat, der die Welt von seinem Balkon in einem turmähnlichen Hochhaus beobachtet und wechselnde Zivildienstleistende schikaniert. Christian (Jacob Matschenz) heißt der Neue. Am ersten Arbeitstag gerät er dem Fahrrad von Cellostudentin Annika (Anna Brüggemann) in die Quere. Sie stürzt (ohne besondere Blessuren), er glaubt an die große Liebe.

Mit solchen Slapstick-Elementen bricht Nachwuchs-Regisseur Dietrich Brüggemann den nervösen Sog seiner Bilder, die in bester David-Lynch-Manier mit einem düsteren Geheimnis aufgeladen scheinen. Das gilt erst recht, wenn Ben in einem dieser beinahe mythischen amerikanischen Schlitten durch das nächtliche Ruhrgebiet heizt und zeigt, dass Talent keine sowieso schon angesagten Locations braucht.

Seltsam unbeholfen und von groben Missgeschicken betroffen, schlittern die Darsteller in diese Dreiecksgeschichte. Nur Ben wirkt überaus kontrolliert. Diese Selbstbeherrschung (oder Panzerung) kommt ihm zunehmend abhanden, als er sich in Annika verliebt. Sie changiert zwischen naiver Schönheit und Jeanne-Moreau-Ernsthaftigkeit und ist von der Rätselhaftigkeit Bens fast mehr angezogen als von Christians kleinen Aufmerksamkeiten.

Den frustrierten Leidenschaften entsprechen dunkle Bilder im spärlichen Tageslicht des Winters oder Nachtaufnahmen – als arbeite die Kamera mit den natürlichen Lichtverhältnissen einer unwirtlichen Jahreszeit. Nicht immer ist dieses außergewöhnliche Regie-Debut ganz stilsicher: Mitunter kippt der Film in den üblichen Studi-Plausch, und eine Grenzerfahrung wird als schierer Kitsch inszeniert (ab 12).

Flashplayer benötigt.

dhe



Anzeige


Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T�bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Anzeige


Martin Scorsese verbeugt sich mit der märchenhaften Geschichte eines Pariser Waisenjungen vor den Altmeistern des Fantasy-Films.

»weiter...