Ihre Meinung zu »Der Räuber«

Bitte geben Sie den Spamschutz Code ein.
Bewertung

Um den Film zu benoten, klicken Sie auf einen der Sterne und anschliessend auf "Wertung abgeben"
Name
Ihre Meinung
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
06.03.2010
Ein ganz grossartiger Film, der nicht nur durch eine sehr spannende Geschichte und herausragende Schauspieler, sondern gerade auch durch seine hohe filmästhetische Qualität besticht. Die Masken- und Laufszenen sind ganz beeeindruckt gefilmt; welche Nachtszenen, welche Fluchtszenenen, welche Panoramen, welche Ausleuchtung-grandios! Manchmal hat man den Eindruck, als ob man einer griechischen Tragödie eines Menschen beiwohnt, der zwangs- und schicksalhaft Überfälle begeht, ohne seinem Ich-Gefängnis entrinnen zu können. Sehr sehenswert, einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre.
Franz

Ihre Meinung zu »Der Räuber«
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
06.03.2010
Ein ganz grossartiger Film, der nicht nur durch eine sehr spannende Geschichte und herausragende Schauspieler, sondern gerade auch durch seine hohe filmästhetische Qualität besticht. Die Masken- und Laufszenen sind ganz beeeindruckt gefilmt; welche Nachtszenen, welche Fluchtszenenen, welche Panoramen, welche Ausleuchtung-grandios! Manchmal hat man den Eindruck, als ob man einer griechischen Tragödie eines Menschen beiwohnt, der zwangs- und schicksalhaft Überfälle begeht, ohne seinem Ich-Gefängnis entrinnen zu können. Sehr sehenswert, einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre.
Franz

Der Räuber

Unterkühlter Krimi über einen Österreicher, der sich an Marathonläufen und Banküberfällen gleichermaßen berauscht.

Deutschland 2010

Regie: Benjamin Heisenberg
Mit: Andreas Lust, Franziska Weisz, Florian Wotruba
98 Min. - ab 12 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

Erst läuft er immer nur im Kreis. Im Gefängnishof dreht er seine Runden, auf dem Laufband in der Zelle trainiert er weiter. Ein Gefangener auf der Dauerflucht, ein Getriebener im Käfig. Die ersten Bilder dieses Films von Benjamin Heisenberg sagen eigentlich schon alles über diesen Mann, viel mehr wird man später auch nicht über ihn erfahren. Wo er herkommt, warum er zum Bankräuber wurde, dies alles bleibt offen. Es gibt ein paar ergänzende biografische Details, Johann, so heißt der Mann, wird nach seiner Entlassung den österreichischen Marathon gewinnen. Er nimmt es hin – ohne erkennbare Gefühlsbewegung.

„Der Räuber“ ist ein Minimalist, mimisch wie sprachlich sind keine große Enthüllungen von ihm zu erwarten und sein Regisseur arbeitet dem nicht entgegen, er widersteht jeder Gefahr, über den Kopf seines Protagonisten hinweg zu psychologisieren. Andreas Lust spielt diesen Johann Rettenberger herausragend – diesen starren Blick, der einen dennoch rührt, diese Unerreichbarkeit, diese Präzision der Bewegungen und diese Autarkie, aus der heraus es ihm aus dem Stand gelingt, ein Auto zu knacken und gleich danach eine Bank zu überfallen.

Der Vergleich mit einem gejagten Tier liegt nahe, die Kamera nimmt ihn ins Visier, fährt neben ihm her, zoomt sich nah an ihn heran. Dennoch bleibt der Mann fremd, den es als Pumpgun-Ronny in Österreich gegeben hat. Johann überfällt Banken, nicht um des Geldes willen, sondern weil er einen Ausschlag auf dem Pulsmesser haben will. Die Liebe (Franziska Weisz) kommt diesem Mann nur in die Quere, sie wird ihn nicht von seiner Bahn abbringen.

Flashplayer benötigt.

Ulla Steuernagel



Anzeige


Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T�bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Anzeige


Martin Scorsese verbeugt sich mit der märchenhaften Geschichte eines Pariser Waisenjungen vor den Altmeistern des Fantasy-Films.

»weiter...