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20.03.2010
Ich kann mich den Ansichten meiner Vorredner nicht anschließen. Das, was dort als Schwäche des Films bezeichnet wird, empfinde ich als eine Stärke. Dieser Realismus, den Gibson in seinen Filmen rüberbringt, ist doch was tolles. Endlich sieht Blut aus wie Blut und nicht wie Ketschup. Außerdem spritzt es viel realistischer. Man hat den Eindruck, man sein dabei. Auch die Hinrichtungen und Grausamkeiten, die in Nahaufnahme dargestellt werden: So ist die Welt: Hart, aber ungerecht. An alle Weicheier: Bleibt zuhause und nuckelt an Mamins Brust.
Colt Sivers

18.03.2010
Wir wollten einen schönen Abend im Planie Kinocenter verbringen und kauften uns Karten für diesen Film. Dann kauften wir uns eine Pommes und eine Cola. Dann sind wir noch schnell aufs Klo und dann ab in den Kinosaal. Und dann begann der Film (nach der Werbung). Den Film fanden wir gut. Viel Blut und intelligente Dialoge. Es wird gezeigt, wie wehrlosen Menschen aus nächster Nähe eine Kugel in den Kopf gefeuert wird. In Nahaufnahme natürlich. Danach gingen wir nach Hause, legten uns ins Bett und schliefen seelenruhig. Kann mir mal einer erklären, warum die aufmachung der homepage sich so verschlechtert hat? Ist das jetzt modern, dass man in ein mini-Feld reinschreiben muss? Früher war alles viel übersichtlicher. Bitte alles neue löschen und wieder so machen, wies früher war.
Du liebe Zeit

13.03.2010
Hab den Film gestern gesehen. Der ist total mies. Der Mel sieht nur noch übel aus und spielt auch grottenschlecht. Die Story ist altbekannt, er rächt sich an allen und knallt auch alle nieder. Zum Schluss geht er selber drauf - endlich, denken alle gelangweilten Kinozuschauer.
Dr. Peters

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20.03.2010
Ich kann mich den Ansichten meiner Vorredner nicht anschließen. Das, was dort als Schwäche des Films bezeichnet wird, empfinde ich als eine Stärke. Dieser Realismus, den Gibson in seinen Filmen rüberbringt, ist doch was tolles. Endlich sieht Blut aus wie Blut und nicht wie Ketschup. Außerdem spritzt es viel realistischer. Man hat den Eindruck, man sein dabei. Auch die Hinrichtungen und Grausamkeiten, die in Nahaufnahme dargestellt werden: So ist die Welt: Hart, aber ungerecht. An alle Weicheier: Bleibt zuhause und nuckelt an Mamins Brust.
Colt Sivers

18.03.2010
Wir wollten einen schönen Abend im Planie Kinocenter verbringen und kauften uns Karten für diesen Film. Dann kauften wir uns eine Pommes und eine Cola. Dann sind wir noch schnell aufs Klo und dann ab in den Kinosaal. Und dann begann der Film (nach der Werbung). Den Film fanden wir gut. Viel Blut und intelligente Dialoge. Es wird gezeigt, wie wehrlosen Menschen aus nächster Nähe eine Kugel in den Kopf gefeuert wird. In Nahaufnahme natürlich. Danach gingen wir nach Hause, legten uns ins Bett und schliefen seelenruhig. Kann mir mal einer erklären, warum die aufmachung der homepage sich so verschlechtert hat? Ist das jetzt modern, dass man in ein mini-Feld reinschreiben muss? Früher war alles viel übersichtlicher. Bitte alles neue löschen und wieder so machen, wies früher war.
Du liebe Zeit

13.03.2010
Hab den Film gestern gesehen. Der ist total mies. Der Mel sieht nur noch übel aus und spielt auch grottenschlecht. Die Story ist altbekannt, er rächt sich an allen und knallt auch alle nieder. Zum Schluss geht er selber drauf - endlich, denken alle gelangweilten Kinozuschauer.
Dr. Peters

Auftrag Rache

Actionthriller mit Mel Gibson als Ex-Polizist, der mit allen Mitteln den Mord an seiner Tochter rächen will.

Edge of Darkness
USA 2009

Regie: Martin Campbell
Mit: Mel Gibson, Ray Winstone, Danny Huston, Shawn Roberts
114 Min. - ab 16 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

Wer niemanden hat außer sich selbst, hat nicht mehr viel zu verlieren. Das erfährt der Bostoner Detective Tom Craven (Oscar-Preisträger Mel Gibson), als seine Tochter vor seiner Haustür erschossen wird. Mit einem Schlag gerät Craven in eine passive, für einen Ermittler untypische Position: Starr vor Schmerz, steht er durch den Mord plötzlich auf der anderen Seite. Auf einmal ist er einer jener Angehörigen, denen er sonst den Tod eines nahen Menschen mitteilen muss.

Rasch arbeitet sich der routinierte Haudegen („Braveheart“) aus dieser Ohnmacht heraus. Als seine alten Fälle partout kein Vergeltungspotenzial aufweisen, dämmert ihm, dass der Killer doch seine Tochter gemeint haben könnte. Er stellt fest, dass sie in undurchsichtige Forschungsarbeiten verwickelt war, die die nationale Sicherheit betreffen. Es geht um den berüchtigten militärisch-industriellen Komplex, in den längst auch die Politik verflochten ist. Der kantige Detective, als einziger nicht in dieses Netzwerk verstrickt, wirkt wie ein Relikt aus einer fernen Vergangenheit. Außer den offensichtlichen Bösewichten ist auch die Staatsmacht hinter ihm her.

Bond-Regisseur Martin Campbell („Casino Royale“) legt mit dem Film zwar ein Remake seiner TV-Miniserie „Edge of Darkness“ von 1985 vor. Doch der Film zeichnet ein düsteres Bild des aktuellen Amerika. Es erscheint als durch und durch korruptes Land, in dem einem integren Mann wie Craven nur die Selbstjustiz bleibt – was ihn seinerseits auf die dunkle Seite katapultiert.

Beinahe altmodischer Rache-Thriller, der aber niemandem einen Ausweg lässt.

dhe



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