Ihre Meinung zu »Antonia«

Bitte geben Sie den Spamschutz Code ein.
Bewertung

Um den Film zu benoten, klicken Sie auf einen der Sterne und anschliessend auf "Wertung abgeben"
Name
Ihre Meinung
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben
Ihre Meinung zu »Antonia«
Detailwertung
Note 1:
50%
1
Note 2:
50%
1
Note 3:
0%
0
Note 4:
0%
0
Note 5:
0%
0
Durchschnitt: 1,5
Leser-Kommentare
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Antonia

In einer Favela von São Paulo kämpfen vier junge Frauen mit Musik für ihren Traum von einem besseren Leben.

ANTONIA - O FILME
Brasilien 2006

Regie: Tata Amaral
Mit: Negra Li, Cindy Mendes
90 Min. - ab 0 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

Wo die vier Freundinnen Preta, Barbara, Mayah und Lena auftauchen, scheint die Welt zu tanzen. Wenn sie als Rap-Band „Antônia“ auf der Bühne stehen, kann man das erwarten, es gehört eben zur Show. Das gilt auch für die Kameraführung und die Schnitte, die den Rhythmus der Musik aufnehmen. Sogar mit dem Machismo der Rapper-Kollegen werden die Vier mühelos fertig. Ihr Talent und ihr Selbstbewusstsein sind ihr Ticket gegen Armut und Gewalt. Diese mitreißende Power geht auch dann noch von ihnen aus, wenn sie einfach eine Straße in ihrem ärmlichen Viertel hinabgehen.

Es ist die Favela Vila Brasilândia in São Paulo, wo frau Freunde schon einmal halbtot geprügelt auf der Straße finden kann. Eine nach der anderen kapituliert vor der Härte der Verhältnisse oder bloß vor dem eigenen kleinen Verrat – bis vom Traum des gemeinsamen Durchbruchs nur noch Preta übriggeblieben ist. Die alleinerziehende Mutter singt weichgespülte Popnummern, um im Geschäft zu bleiben und Geld für ihre pfiffige kleine Tochter mit den finsteren Alpträumen zu verdienen.

Regisseurin Tata Amaral, Jahrgang 1960, ist eine der bekanntesten Filmemacherinnen Brasiliens. Preta, Barbara, Mayah und Lena und die übrigen Darsteller/innen hat sie aus 600 Amateuren gecastet, die im realen Leben Rapper sind und „Leute von den Rändern der Gesellschaft“, wie die Filmemacherin in einem Interview sagte.

„Antônia“ ist der dritte Amaral-Film beim Cine Latino. Nach den Frauen aus „Ein Himmel voller Sterne“ (1997) und „Durch das Fenster“ (2000) haben die vier jungen Rapperinnen etwas an sich, als wären sie die erste Generation mit einer realen Chance, aus der Favela herauszukommen. „Wenn du einen Traum aufgibst, schaffst du es nicht mal, morgens aus dem Bett zu kommen“, flachst Barbara noch in einer ziemlich ausweglosen Situation.

Zwei Rapperinnen aus Brasilien präsentieren "Antonia" im Atelier

 

Flashplayer benötigt.

Dorothee Hermann



Anzeige


Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T�bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Anzeige


Martin Scorsese verbeugt sich mit der märchenhaften Geschichte eines Pariser Waisenjungen vor den Altmeistern des Fantasy-Films.

»weiter...