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Feuilleton

Fast 30 Jahre Karriere

"Glück" steht auf der Einkaufstüte, die Doris Dörrie auf den Tisch im Büro der Constantin Film stellt - ein Kaufhaus-Fund, der gut zu ihrem neuen Werk passt. Sie bestellt gesunden Tee und nimmt sich viel Zeit fürs Gespräch über ihre Karriere und ihren Film "Glück".

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SWP

Der ist nach einer Erzählung Ferdinand von Schirachs entstanden und feiert nun am 15. Februar auf der Berlinale Premiere. Kinostart ist am 23. Februar.

Doris Dörrie ist als Filmemacherin, Buchautorin und Opernregisseurin tätig. 1955 in Hannover geboren, studierte sie in den USA und an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Mit "Mitten ins Herz" war sie schon 1983 bei den Filmfestspielen von Venedig, ihren Durchbruch schaffte sie 1985 mit "Männer". Zu ihren erfolgreichen Filmen - oft Tragikomödien - gehören "Ich und Er" (1988), "Happy Birthday, Türke!" (1992), "Keiner liebt mich" (1995), "Nackt" (2002) und "Kirschblüten - Hanami" (2008). Für ihre TV-Serie "Klimawechsel" (2010) erhielt die schon vielfach ausgezeichnete Dörrie den Grimme-Preis.

Seit den späten 80ern tritt die in München lebende Doris Dörrie auch literarisch in Erscheinung: mit Erzählungsbänden ("Was wollen Sie von mir?", "Bin ich schön?"), Romanen ("Und was wird aus mir?", "Alles inklusive") und Kinderbüchern ("Mimi").

Opern inszeniert Dörrie seit zehn Jahren: Dabei gelangen ihr Publikumserfolge wie mit "Così fan tutte" in Berlin, aber ihr "Rigoletto" an der Bayerischen Staatsoper wurde 2005 von der "Opernwelt" zum "Ärgernis der Saison" gewählt.

07.02.2012 - 08:30 Uhr

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