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Feuilleton

Drei Ausstellungen zum Luise-Jubiläum

Luise von Preußen wurde am 10. März 1776 als Luise Auguste Wilhelmine Amalie, Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz, in Hannover geboren.

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Am 24. Dezember 1793 heiratete sie in Berlin den preußischen Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm III. In knapp 17 Ehejahren brachte Luise zehn Kinder zur Welt, von denen sieben überlebten. Darunter waren der spätere Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV., der spätere deutsche Kaiser Wilhelm I. und die spätere russische Zarin Alexandra. Luise gilt als mitverantwortlich für die preußische Kriegserklärung

gegen Napoleon 1806, die bei Jena, Auerstedt und Halle in eine vernichtende Niederlage führte. Nach der Niederlage wurden in Preußen politische Reformen auf den Weg

gebracht, unter anderem eine Städte- und Heeresreform. Luise starb am 19. Juli 1810 bei einem Erholungsaufenthalt auf Schloss Hohenzieritz bei Neustrelitz.

In diesem Jahr werden drei Ausstellungen das kurze und bewegte Leben der "Miss Preußen" nachzeichnen. Den Auftakt macht im Schloss Charlottenburg die Schau "Leben und Mythos der Königin", sie läuft bis zum 31. Mai. Es folgen Projekte auf der Pfaueninsel, wo Gegenwartskünstler mit Werken und Installationen an den Aufenthalt von Friedrich Wilhelm III. und Luise erinnern

(1. Mai bis 31. Oktober). Abschließend ist im ländlichen Schloss Paretz eine Präsentation der Kleider Luises im Kontext der Mode ihrer Zeit zu sehen (31. Juli bis 31. Oktober).

10.03.2010 - 08:30 Uhr
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