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Mini-Rock in Horb

Ezzo als fulminanter Opener

Normalerweise schaffen es zum ersten Act eines Festivals kaum Besucher vor die Bühne. Nicht so bei den Stuttgarter Punkrockern Ezzo, die das Mini-Rock-Festival in Horb am Freitagmittag vor einigen Zuhörern eröffneten.

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Fabian Ziehe

Horb. Eine ansehnliche Traube vor der Bühne; tanzendes, skandierendes und pogendes Volk und eine ausgelassene Stimmung: Für einen Festival-Opener ist das alles andere als normal.

Doch bei der Stuttgarter Ska-Formation Ezzo war schon am frühen Mittag Leben vor der Bühne auf dem Horber Festplatz. Dafür gab es Lästerei und Lob von den Musikern:  „Die alten Campingplatzschwächlinge – man kennt sie. Aber die Besten sind vor der Bühne.“ So startete Ezzo mit Ska und kleinen Abstechern in Raggae, Hardcore und Punk – eine gute Mischung, um gleich am ersten Tag des Festivals abzutanzen.

Etwa in ihrer „A la la la la long“-Variante, die sie vom Raggae-Beat in Ska-Tempo steigerten, und mit Backbeat- und Schlaggitarren anheizten. Ezzo machte auch klar: „Skapunk muss ins Radio“. Und Gina Wild zurück in ihr altes Genre, den Pornofilm – die Männer nahmen kein Blatt vor den Mund.

Die fünf Musiker zeigten sich überrascht vom Pulk tanzender Zuhörer vor der Bühne: „Ihr seid geil, so viele Leute beim Opener“, staunten sie - waren damit aber zufrieden.

15.08.2009 - 21:43 Uhr | geändert: 15.08.2009 - 21:58 Uhr

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