
Passive energielose Wiener Unfreundlichkeit
Tübingen. Als Kabarettist spielt Josef Hader längst in einer eigenen Liga. Während andere entweder komödiantische oder trocken-politische Programme machen – von peinlichen Mischformen einmal abgesehen – bleibt Hader immer Hader. Das heißt: Ein begnadeter Geschichtenerzähler mit starkem Hang zu schwarzem Wiener Schmäh.
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Ein Klavierabend aus dem Augenblick
2009 ging Gerhard Kaufmann nach 23 Amtsjahren als Stiftskirchen-Kantor in den Ruhestand. Seitdem widmet er sich verstärkt der Komposition. Morgen startet er im Hölderlinturm eine neue Konzertreihe mit radikalem Konzept: Das Publikum erlebt hautnah den Entstehungsprozess von musikalischer Form und Komposition.
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Auf Django Reinhardts Spuren
Das Gismo Graf Trio nahm am Samstag zum zweiten Mal das Oberndorfer Publikum mit auf eine Reise durch die Welt des Gypsy Swing – und dank neuer Eigenkompositionen weit darüber hinaus. Das Publikum in der ausverkauften Kulturgarage fand es klasse.
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Unser Blues ist die Blasmusik - die lange Version des TAGBLATT-Interviews
Schon mit 16 Jahren tourten sie mit ihrer Ska- und Reggaeband „Court Jester’s Crew“ durch Deutschland, feierten auch international Erfolge. Simon und Tobias Wagner sind Brüder und Bandkollegen. Neuerdings sorgen die beiden auch als Duo für Furore. Wir trafen uns auf einen Grappa mit „Sensi Simon and his Brother“, der letzten Hoffnung der deutschen Blasmusik.
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Passion Kultur
Mit dem aktuellen Haushalt haben die Regierungsfraktionen beschlossen, in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt zusätzlich 400.000 Euro für kulturpädagogische Maßnahmen außerhalb der Ballungszentren bereitzustellen. Mit den zusätzlichen Mitteln soll die Finanzierung nachhaltiger Projekte mit Wirkung in den ländlichen Raum und mit Schwerpunkt insbesondere in der Theaterpädagogik unterstützt werden.
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Letztes Jahr in Reutlingen, nun in Tübingen
Am Gründonnerstag und Karsamstag werden im Hof des Evangelischen Stifts die Figuren aus Leonardo da Vincis Abendmahl aus der Leinwand treten und zu spielen beginnen. Im Zentrum des Spektakels steht die Figur des Judas.
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Lockruf der Trollfrauen
Ofterdingen. Dass sich in Ofterdingen inzwischen eine richtige Fan-Gemeinde für nordische Balladen und keltische Weisen gebildet hat, ist den Kontakten von Ruth Blaum und Helmut Wilhelm zu verdanken. Sie luden die Musikerinnen der Gruppe „Huldrelokkk“ am Freitag zu einem Konzert in die Zehntscheune. Die war bis zum letzten Platz besetzt.
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Nicht immer das Richtige sagen
Sanft und zynisch, scharfsinnig und trottelig – und irgendwie geprügelt: Auf der Bühne vereint Josef Hader das spielend. Der Wiener Künstler und Kabarettist genießt unter seinen Fans Kultstatus. Am Mittwoch um 20 Uhr gastiert er mit „Hader spielt Hader“ auf Einladung des Kino Waldhorn im Tübinger Museum. Wir riefen ihn an, als im Vatikan weißer Rauch aufstieg.
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Sechs Freiluftkonzerte als Pilotprojekt
Das Programm steht. Tübingen bekommt im kommenden Sommer voraussichtlich Schlosshofkonzerte. Die Stadtverwaltung tritt dabei als Veranstalterin auf.
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Sturm an Deck
Gleich zwei ungewöhnliche Auswärts-Spielorte hat sich das Landestheater aufgetan. Mit Shakespeares „Sturm“ zieht es die Sommertheatraliker auf das oberste Parkdeck am Neckar.
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Vor Feierlichkeiten zum „Tübinger Vertrag“ wird Kunsthalle renoviert
Die Tübinger Kunsthalle wird umfassend saniert und schließt deshalb für mindestens ein halbes Jahr. Die Pächter des Literaturcafés befürchten herbe Einbußen und sind sauer.
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Meister des schnellen Strichs
Arbeiten auf Papier von Karl Bohrmann sind in der Rottenburger Zehntscheuer unter dem Titel „Momente“ bis 7. April ausgestellt. Der 1998 verstorbene Künstler gehört zu den Großen der zeitgenössischen Zeichnung.
weiterlesen Zipfelnde Weltwurst
Der Countdown läuft: Im Sommer kommenden Jahres wird das Fünfhunderter-Jubiläums des „Tübinger Vertrags“ groß gefeiert. Das Tübinger Kulturamt ist dabei einer der Zeremonienmeister und lud vorgestern Kulturschaffende ins Stadtmuseum, um für ein wirksames Miteinander erste Ideen zu sammeln.
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Schlichtweg unverantwortlich
Im TAGBLATT vom 5. März hat Wilhelm Triebold mit Recht auf die prekäre Situation der Musikschule hingewiesen und seine Philippika mit der Forderung ausklingen lassen, dass Eugen Höschele als Vorsitzender des die Musikschule tragenden Vereins dafür sorgen sollte, „dass die Leitungsstelle (des Leiters beziehungsweise der Leiterin der Schule) schleunigst besetzt wird“. Wie Recht er hat! Nichts bräuchte die Musikschule dringender als endlich wieder eine kompetente Leitung.
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„Judas!“-Passion nach Walter Jens als grandioses Solo am Zimmertheater
Tübingen. An was soll man eigentlich noch glauben, wenn sich sogar Päpste vorzeitig von Gottes Acker machen! Dagegen erweist sich der umstrittenste aller Jünger Jesu als geradezu pflichtschuldig. Denn er verschacherte den Messias keineswegs für einen Judaslohn von einer Handvoll Silberlinge. Sondern er lieferte ihn aus Gehorsam ans Messer, als treuer Gefolgsmann.
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