
Das LTT-Dokumentartheater „Global Players“ im Alten Milchwerk
Tübingen. Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass die Wohlhabenden von den Habenichtsen profitieren. Den einen geht‘s gut, den anderen weniger. Die Guten schlägt manchmal das eigene Gewissen – aber sind sie deshalb auch immer gut?
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Theaternachwuchs übt Klassen-Kämpfe
Zwei starke Nachwuchs-Premieren: Ein Blick in eine Zukunft, in der frei nach Aldous Huxley Menschen samt „Fehler im System“ geklont werden, mit dem LTT-Theaterjugendclub am Freitag und am Abend darauf ein Ausflug in die Überlebenskämpfe eines Ghetto-Klassenzimmer im Erfolgs-Stück „Verrücktes Blut“ beim Jungen Zimmertheater.
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Schock und Schlamm
Klassenkampf in Großbuchstaben, Skulpturen aus Fäkalien: Wer sich der Schockbehandlung durch den Spanier Santiago Sierra aussetzen will, dem kann man den Besuch in Tübingen empfehlen.
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Abschied von der Kunsthalle
Der Kurator der Tübinger Kunsthalle, Daniel Schreiber, wechselt im Sommer an den Starnberger See.
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Auch der dreizehnte Jazzfrühling kommt
2012 feierte der Reutlinger Jazzclub sein 50-jähriges Bestehen. Der Jazzfrühling fiel deshalb aus. Der 13. Jazzfrühling 2013 bringt jetzt große Namen mit: Nils Wogram, Caroline Henderson, Jasmin Tabatabai, Shaunette Hildabrand und Al Di Meola.
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Tübingen
Tübingen. André Rudolph, der neue Tübinger Stadtschreiber, hat vor wenigen Tagen seine Wohnung auf Zeit im einstigen Aufseherhaus am Stadtfriedhof bezogen. Die Dauer seines dreimonatigen Stipendiums möchte er unter anderem dafür nutzen, ein „Langzeitgedicht“ zum Abschluss zu bringen. Mit einer Lesung stellt er sich am Dienstag, 9.
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Knospe, Nina und Anna im Glück
Die ehemaligen Milchwerke in der Rappstraße mausern sich zum Areal für Künstler und Kunsthandwerker. Jüngstes Beispiel: Drei Frauen, die Recycling-Modedesign und kultige Kunstkarten herstellen, Yogakurse anbieten und mit geregelten Öffnungszeiten Leben in das Gebäude bringen wollen.
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Schauplatz Klassenzimmer
Das Junge Zimmertheater unter Leitung von Endre Holéczy präsentiert mit „Verrücktes Blut“ seine nun vierte Produktion für den Abendspielplan. Die Story des preisgekrönten Stücks ist so aus dem Leben gegriffen wie wahnsinnig und dramatisch (siehe „Worum es geht“). Dramaturg Michael Hanisch sprach mit Endre Holéczy.
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Das Warten und die Verfügbarkeit
Tübingen. Das Warten ohne Mobiltelefon und Coffee-to-go ist der Zustand, dem die Malerin Christine Reinckens ihre Figuren aussetzt. Ihre Modelle sind Tänzer und Schauspieler, die für das gedehnte Noch-Nicht beeindruckend vielfältige Positionen finden. Vom mitunter Quälenden des Wartens ist nichts zu merken, keine Ungeduld, kein Drängen, kein Druck.
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Wie Maschinen
„Fehler im System“ heißt die neue Produktion des tjc (Theaterjugendclub am LTT), die am morgigen Freitag um 19 Uhr in der LTT-Werkstatt Premiere feiert. Unter der Leitung des KJT-Theaterpädagogen Tobias Ballnus hat der tjc, ausgehend von Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“, ein eigenes Stück über Zukunftsvisionen entwickelt. Regieassistentin Lea Aupperle sprach mit zwei der Darsteller, der 16-jährigen Lilli Stief und dem 18-jährigen David Reiher.
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Schmelzen bei 37 Grad
Zum 14. Mal hat die HAP Grieshaber Stiftung Reutlingen ihr Stipendium für bildende Kunst vergeben. Eine mit sieben fachkundigen Experten besetzte Jury entschied sich für die Berliner Künstlerin Katrin Wegemann.
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Glühende Ohren
Hochkarätiger Jazz bei freiem Eintritt in Tobias Festls Fabriketage. 200 Zuhörer lauschten dem belgischen Gitarristen Philipp Catherine und dem Kontrabassisten Martin Wind.
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Aus den Aufzeichnungen des Auschwitz-Kommandanten wurde ein starkes Theaterstück
Es gibt die schönen, freien Kunstspiele. Und es gibt Stücke mit Gesellschaftsbezug. Eine besondere Klasse unter ihnen: Notwendige Geschichten. Dazu zählt „Der Kommandant“, vom Schweizer Theatermacher Jürg Amann nach Aufzeichnungen verfertigt, die der Auschwitz-Lagerkommandant Rudolf Höß in seiner Haftzeit vor seiner Hinrichtung schrieb.
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Gegensätze auf Tuchfühlung
Walle Sayer knausert mit Worten und verbandelt Gegensätze. Er bleibt der Heimat treu und eröffnet neue Horizonte. Sein aktueller Gedichtband ist ein Lesebuch für jeden Tag.
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Letzter Choralton Stiftskirche
Am morgigen Karfreitag erklingt in der Andacht zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr in der Stiftskirche Tübingen die Matthäuspassion von Heinrich Schütz.
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