Ein Mann zwischen zwei Frauen

Liebe, Intrige, Hilflosigkeit: Lessings „Miss Sara Sampson“ als Machtkampf der Gefühle

Wenn sich am kommenden Freitag, den 20. Februar, im Saal des LTT der Vorhang für Gotthold Ephraim Lessings bürgerliches Trauerspiel „Miss Sara Sampson“ hebt, hat der erste deutsche Klassiker in dieser Spielzeit Premiere. Mit dem Regisseur Dominik Günther sprach Dramaturg Lars Helmer. weiterlesen
Ganz entspannte Botschafter der Tübinger Kunstszene: Karl Dautermann, Michael Plaetschke und Mark ...

Dialog auf Augenhöhe

Drei Tübinger Künstler fahren nach Malawi

Es ist manchmal erstaunlich, was Privatleute auf die Beine stellen. Ein gutes Beispiel gibt die Tübingerin Kristina Heide, die immer sehr rege in der lokalen Kunst- und Kulturszene unterwegs war. Und jetzt von Malawi aus aktiv geworden ist. weiterlesen Millipay Micropayment

Das Leben geht weiter

Die Reutlinger Tonne bringt einen Theaterabend über das Sterben heraus

Die nächste Uraufführung am Reutlinger Tonne-Theater steht bevor: „Weiterleben“ nähert sich dem Thema Sterben an – mit einem sehr persönlichen Zugang. Am Samstag erstmals im Spitalhofgewölbe. weiterlesen Millipay Micropayment

„Es wird eine Spirale der Gewalt geben“

Boualem Sansal spricht über den Islamismus und erzählt, warum er Schriftsteller wurde

Der algerische Autor Boualem Sansal, der am Wochenende zu Gast auf dem Abschlusspodium zu Jürgen Wertheimers Vorlesungsreihe „Schlüsseltexte der Weltliteratur war, erhielt 2011 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und wurde mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. In seinen Werken beschäftigt Sansal sich mit der Geschichte Algeriens und dem Islamismus. weiterlesen Millipay Micropayment

Knute und Knebel

Helmut Palmer, Tübingen und Eschenburg

Helmut Palmers Leben und Denken, schrieb an diesem Wochenende der dpa-Kollege, werde „in seiner langjährigen Heimat Tübingen auf der Theaterbühne noch einmal ins Rampenlicht gerückt.“ Nun, heimisch ist der Vater von Boris Palmer in der Universitätsstadt nie geworden, auch wenn er an unzähligen Wochenmarkttagen das dortige Rathaus fest im Visier hatte, das der Sohn dann endlich zwei Jahre nach Helmut Palmers Tod eroberte – ein bisschen wohl auch stellvertretend für den verehrten Papa, der landesweit über 300 vergebliche Anläufe unternahm, einmal in politische Ämter und Würden zu gelangen. Mit Tübingen verband Palmer senior wohl eher eine Hassliebe. weiterlesen Millipay Micropayment
Artikelbild: Remstal-Rebell Helmut Palmer singt als geklonte Puppe am Landestheater Tübingen

Durchkreuztes Leben

Remstal-Rebell Helmut Palmer singt als geklonte Puppe am Landestheater Tübingen

Ein Stück über die Tragik und Größe des Helmut Palmer - kann das gut gehen? Das Landestheater Tübingen erzählt mit dem Puppensingspiel "Palmer - Zur Liebe verdammt fürs Vaterland" vom Scheitern. weiterlesen
Unermüdlich, unnachgiebig, unkaputtbar: Helmut Palmer mit der Kraft der vier Puppen-Herzen im ...

Traum, Trauma, Tragödie - und Sohn Boris ist tief bewegt

LTT zeigt Helmut Palmer als Wutbürgermeister der Herzen

Polit-Daueraspirant aus Passion: Das LTT-Singpuppenspiel über den Vater des Tübinger OBs schaut dahinter, wieso einer so tickt wie Helmut Palmer. Vielleicht kein lehrreicher, aber doch ein streckenweise unterhaltsamer und auch nahe gehender Abend. weiterlesen

Getroffen, geträumt

Kurz, klassisch, hoch amüsant: Joachim Zelters „Wiedersehen“

Tübingen. Was ist eigentlich in die Romanautoren gefahren, dachte man sich unlängst, als Kurt Oesterles „Wunschbruder“, Donna Tartts „Distelfink“ und Karl Ove Knausgards „Leben“ auf dem Tisch lagen, alle drei gut über 500 Seiten-Wälzer. Daneben, jetzt nennen wir mal keine Namen, zwei Kurzgeschichten, die sich auf dem Buchdeckel als Roman ausgaben. Denn nach einem solchen verlangt der Kunde, angeblich. weiterlesen Millipay Micropayment
Linda Schlepps und Oliver Moumouris im Theaterprojekt „Es sind nur Regeln, die wir brechen“. Bild: ...

Das Leben ist wie ein Cocktail

Marc von Henning verwischt am Lindenhof Erfindung und Realität

Ein Spiel um Wirklichkeit und Erfindung: Der Hamburger Marc von Henning hat kommende Woche seine Premiere am Melchinger Lindenhof – mit dem Theaterprojekt „Es sind nur Regeln, die wir brechen“. weiterlesen
Die Hoffnung stirbt zuletzt: Julienne Pfeil in „Nach Europa/Über das Meer“ nach Texten Von Wolfgang ...

Mehr übers Meer

Wolfgang Bauers Reportage auf der Bühne

Bei dem Namen Wolfgang Bauer denkt der Theatergänger vielleicht eher an jenen frühvollendeten Grazer Dramatiker, den Elfriede Jelinek einmal als den „wichtigsten zeitgenössischen österreichischen Dichter“ bezeichnet hat und der vor allem durchs Frühwerk „Magic afternoon“ bekannt wurde (auch das Tübinger Zimmertheater spielte es 1970 nach). weiterlesen
Artikelbild: Ein Gespräch vor der Premiere von „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“ am LTT

„Ohne Puppe fehlt mir richtig was!“

Ein Gespräch vor der Premiere von „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“ am LTT

Laura Sauer, Patrick Schnicke, Raphael Westermeier und Lukas Umlauft tun seit Wochen etwas, was sie noch nie zuvor auf einer Bühne getan haben: Sie spielen mit Puppen. Dazu mussten die vier LTT- Ensemblemitglieder eine ganz neue Technik erlernen. Über ihre Erfahrungen mit dem Helmut-Palmer-Projekt sprachen sie mit Dramaturgin Kerstin Grübmeyer. weiterlesen
Noch bevor man sie bewusst wahrnimmt, empfindet man die wohltuende Würde handwerklicher ...

Regionalist mit Orient-Neigung

Ein Bildband aus dem Wasmuth Verlag zu den Bauten von Paul Bonatz im Südwesten

Was haben Tübingen und Stuttgart 21 gemeinsam, außer dass hier viele mit dem neuen Bahnprojekt nicht einverstanden sind? Paul Bonatz: Der Architekt des Stuttgarter Hauptbahnhofs entwarf auch die Universitätsbibliothek an der Tübinger Wilhelmstraße („Bonatz-Bau“). Ein neuer Bildband aus dem Tübinger Wasmuth-Verlag liefert reiches Anschauungs- und Überzeugungsmaterial für die Wertschätzung seiner Bauten und seiner Architektur-Auffassung. weiterlesen Millipay Micropayment
Artikelbild: Zimmertheater-Gastspiel II: „Theater Operation“ in der Anatomie

Halbgötter erneut im Halbrund

Zimmertheater-Gastspiel II: „Theater Operation“ in der Anatomie

Tübingen. So ein Zufall: Die Schauspielerin Monika Barth (siehe oben) hat als Ärztin praktiziert, und der Theatermacher Tugsal Mogul, der Kopf der freien Gruppe „Theater Operation“, ist Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin. weiterlesen

Gestalt und Klang

Capella vocalis in der Stiftskirchen-Motette

Tübingen. Unter den traditionsreichen Knabenchören ist die 1992 gegründete Reutlinger Capella vocalis eins der neusten Ensembles. Ihre stimmlichen wie interpretatorischen Qualitäten haben der Capella schnell zahlreiche Preise beschert, gefolgt von Rundfunk- und Fernsehauftritten. 2012 übernahm Christian Bonath, Dozent an der Mainzer Musikhochschule, die künstlerische Leitung von Ensemblegründer Eckhard Weyand. weiterlesen Millipay Micropayment
Das geht nur im Theater: Die Opfer eines Erdbebens erheben sich und singen. Der Mädchenchor ist ...

Göttliches auf Erden

Dem Theater Tonne ist mit „Un-Erhört“ ein unerhört schönes Stück gelungen

Reutlingen. „Diese Libretti sind furchtbar und gehen immer am Leben vorbei“, sagt der Kastrat Angelo Carissino (als Erwachsener gespielt von Torsten Hoffmann) zu Beginn der Tonne-Uraufführung „Un-Erhört“ von Karen Schultze. Eigentlich heißt er ja Antonio und stammt aus einem italienischen Bergdorf übrigens genau wie Cecilia (als Erwachsene verkörpert von Chrysi Taoussanis). Und eines muss gleich einmal vorweggenommen werden. weiterlesen Millipay Micropayment

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Musikdoku über die deutsche Hardrockband aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens.

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