In London geboren, in den USA aufgewachsen, ghanaische Wurzeln väterlicherseits und ...

Es gibt nur gute und schlechte Autoren

Die Schriftstellerin Taiye Selasi eröffnet am morgigen Mittwoch in der Alten Aula die Poetikdozentur

Über zwei Wochen erstreckt sich diesmal die Tübinger Poetikdozentur. Der Grund: Die Organisatoren müssen gleich vier global sehr mobile Literaten unter einen Hut bringen. Den Anfang macht am morgigen Mittwoch in der Alten Aula die Autorin Taiye Selasi, die den Begriff „Afropolitan“ geprägt hat. weiterlesen

Ein Kommentar zum „Boykottaufruf Tübinger Poetikdozentur“: Im Netz der Dummheit Millipay Micropayment
Die ungeschminkte Wahrheit: Das Haar von Sweet-Boss Andy Scott (links) ist echt ... künstlich. Hier ...

Wieder Teenie

Sweet transportieren ihr Publikum in die Jugend zurück

Jede Teenie-Generation hatte ihre Idole. Zu Beginn der 70er Jahre, eine Dekade nach den Beatles, gab es eine Reihe von Bands, die mit Bubblegum-Pop und Glamrock, mit Schminke im Gesicht und in (aus heutiger Sicht) unfassbaren Klamotten in schreiend bunten Farben punkteten. Die Band mit dem passendsten Namen zu der Zeit nannte sich schlicht und einfach Sweet – süß. Die Wirkung der Band in der damaligen Dekade spiegelte sich am Freitag in der freudigen Nervosität des Publikums im Tübinger Sparkassen Carré. weiterlesen Millipay Micropayment
Artikelbild: Am Sonntag zu Gast bei „Querfeldein“, heute im TAGBLATT-Gespräch: Denis Scheck

Kein Mitarbeiter des Monats

Am Sonntag zu Gast bei „Querfeldein“, heute im TAGBLATT-Gespräch: Denis Scheck

An seine Hausarbeit über Marcel Reich-Ranicki will er sich nicht erinnern. Als Literaturkritiker und mit seiner ARD-Büchersendung „Druckfrisch“ hat er heute aber etwas wie das zeitgemäße mediale Erbe Ranickis angetreten. Auf Einladung des studentischen Vereins Querfeldein ist er am Sonntag um 20 Uhr im Ribingurumu in der Mühlstraße zu Gast. Wir sprachen vorab mit Denis Scheck. weiterlesen Millipay Micropayment
Kritik der Wohlstandsgesellschaft: A. Paul Webers „Konfekt“.Bild:Sommer

Jenseits der Abstraktion

Druckgraphik aus der Sammlung Voelter im Tübinger Uni-Museum

Von Berliner Straßenszenen Max Beckmanns zu den Dichterporträts von Horst Janssen: Die neue Ausstellung im Uni-Museum wurde vom Tübinger Sammlerpaar Heide und Wolfgang Voelter gestiftet. weiterlesen
„Ein sensibles und einsames Kind“: der junge Franz Kafka

Verstehen, wie Kafka tickt

Biograf Reiner Stach näherte sich bei Osiander den frühen Dichterjahren

Als „zentrales Gehirn des Kafka-Wissens“ stellte ihn Osiander-Mitarbeiterin Irès Jaeger am Mittwochabend dem Publikum vor. Reiner Stach, vormals Lektor im Fischer-Verlag, opferte 18 Jahre seines Lebens allein der dreibändigen dickleibigen Kafka-Biografie, einem Meilenstein der Forschung. Und, wie Imre Kertesz meint, „selbst ein Roman“. Stach selbst nennt das „szenisches Erzählen auf der Grundlage von Fakten, die recherchiert sind“. weiterlesen Millipay Micropayment
Der Eindruck täuscht. So leer wie hier sind die Stuhlreihen im Konzertsaal-Parkett bei einem wie ...

Von tschechischen und italienischen Nächten

Am Wochenende beginnt die winterliche Konzertsaison im Festsaal der Neuen Aula

Wiederum zehn klassische Konzerte sind in der Wintersaison im Tübinger Festsaal veranschlagt, wiederum organisiert vom Kulturreferat der Uni. weiterlesen
Artikelbild: Linker Fuß vor und Wie-ge-schritt

Michael Schenker rockte das Sudhaus

Linker Fuß vor und Wie-ge-schritt

Hardrock satt im mit 600 Zuschauern fast randvollen Sudhaus: Nach der überzeugenden Vorband Maxxwell aus der Schweiz lieferte Gitarrist Michael Schenker (früher Scorpions, UFO und Michael Schenker Group) mit seiner aktuellen Band Temple of Rock in Tübingen ein sauberes Hardrockbrett nach dem anderen ab.  weiterlesen

Dichterin im Exil

Tonne spielt „Fundevogel“ von Ulrich Zaum

Im Reutlinger Theater Tonne feiert ein biografisches Stück aus dem Leben von Else Lasker-Schüler Premiere. weiterlesen Millipay Micropayment
Kultur

Ein unentwegter Entdecker

Ein Nachruf auf den Tübinger Kammerorchester-Leiter Markus Kosel

 Traf man Markus Kosel im Konzert oder auch einmal nur zufällig auf der Straße, hatte er immer eine lohnende Empfehlung parat: ob Wiederentdecktes oder neuste Kompositionen, hörenswerte Aufnahmen oder zu Unrecht vergessene Interpreten. Sämtliche aktuellen Premierendaten sowie das komplette Rundfunk-Klassikprogramm - er hatte alles im Kopf. Seine unerschöpflichen Repertoirekenntnisse lassen sich an den 83 Konzertprogrammen ablesen, die Kosel seit 1980 mit seinem Jungen Kammerorchester Tübingen einstudiert hat, darunter Raritäten der Spätromantik und frühen Moderne von Delius, Holst, Schulhoff, Weill, Schreker oder Wolf-Ferrari. weiterlesen Millipay Micropayment
Die blinde und taube Marie (links) und die Nonne in „Marie Heurtin“.Bild: Filmtage

Nonne verzückt Publikum

Am Mittwochabend wurden die Preise der Französischen Filmtage verteilt

Am Ende der 31. Französischen Filmtage steht die Hoffnung. Das Flüchtlingsdrama „Hope“ gewann den Preis für den besten Nachwuchsfilm; der Mut machende Klosterfilm „Marie Heurtin“ wurde am Mittwochabend im Kino Museum mit dem Publikums- und Verleihförderpreis bedacht. weiterlesen
Andreas Spechtl (links) und Sebastian Janata (rechts) – Hirn und Beat von Ja, Panik am Dienstag im ...

Sehr underground

Alternativ-Pop-Größe Ja, Panik im Reutlinger franz. K

Reutlingen. So muss es sein: Ein Songschreiber aus Österreich zieht erst aus dem heimischen Burgenland mit seiner Band nach Wien, vor fünf Jahren dann nach Berlin – zusammen in eine WG. Man lebt und besingt die Boheme, nennt sich seit den Wiener Zeiten Ja,Panik – warum auch nicht – und bringt nach und nach Platten heraus, die eine an alternativer Musik interessierte Musikpresse begeistert feiert. Man vergleicht sie mit Blumfeld, den wichtigsten Vertretern der Hamburger Schule. weiterlesen Millipay Micropayment
Über das Grauen lachen: Frank Schätzing in der Reutlinger Stadthalle. Bild: Haas

Israel ist wie Köln

Frank Schätzing präsentiert in Reutlingen seinen neuen Roman

Reutlingen. Die Stadthalle war am Montagabend vielleicht halb voll. Wer kam, fuhr Achterbahn. Erfolgsautor Frank Schätzing inszeniert seinen neuen Roman „Breaking News“ mit Hörspiel-Einlagen, Bombast-Musik und satten Geräuscheffekten. weiterlesen
Eine von zwei Männerstimmen unter den letzten Zwölf bei „Gesang Berlin“: Johannes FritscheBild: ...

In der Endrunde

Der Tübinger Bariton Johannes Fritsche auf dem Karrieresprung

In der Stiftskirchen-Motette war Johannes Fritsche schon öfter zu hören. Mancher hat ihn vielleicht 2012 in der szenischen Aufführung von Cavalieris „Rappresentatione di Anima et di Corpo“ erlebt. Nun steht der 21-jährige Bariton im Finale des Bundeswettbewerbs „Gesang Berlin“. weiterlesen Millipay Micropayment
Schaurig schön: Serge Le Goff hat die Dekoration für die Horrornacht der Französischen Filmtage ...

Unheimlich anders

Filmtage-Nacht mit Monstern und Kannibalen im Kulturinstitut

„Vom Film d’auteur bis zum Film d’horreur“ lautet ein Motto der Französischen Filmtage. Letzteren gab es am Halloween-Freitag bei einer langen Gruselfilmnacht im Institut Culturel Franco-Allemand, das für diesen Anlass schön schaurig hergerichtet war. Ein Ortsbesuch. weiterlesen

Meister der Bedeutsamkeitsvermeidung

Jürgen Wertheimer über das Kulturphänomen Ertle und sein Buch „Der Mond im Ei“

Tübingen. Glühwürmchen, Särge, Tiefgaragen, eine Wimper, ein Schneebesen, ein Zugabteil – manche Sachen haben einfach Glück und Ertle kommt gerade vorbei, liest sie auf und macht was draus. Nichts Großes. Eher etwas Witziges. weiterlesen

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In dem Edelkrimi nach der Erzählung von Dennis Lehane ("Shutter Island") gerät ein einfacher Barkeeper ins Visier der Mafia.

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