Der Eindruck täuscht. So leer wie hier sind die Stuhlreihen im Konzertsaal-Parkett bei einem wie ...

Von tschechischen und italienischen Nächten

Am Wochenende beginnt die winterliche Konzertsaison im Festsaal der Neuen Aula

Wiederum zehn klassische Konzerte sind in der Wintersaison im Tübinger Festsaal veranschlagt, wiederum organisiert vom Kulturreferat der Uni. weiterlesen
Artikelbild: Linker Fuß vor und Wie-ge-schritt

Michael Schenker rockte das Sudhaus

Linker Fuß vor und Wie-ge-schritt

Hardrock satt im mit 600 Zuschauern fast randvollen Sudhaus: Nach der überzeugenden Vorband Maxxwell aus der Schweiz lieferte Gitarrist Michael Schenker (früher Scorpions, UFO und Michael Schenker Group) mit seiner aktuellen Band Temple of Rock in Tübingen ein sauberes Hardrockbrett nach dem anderen ab.  weiterlesen

Dichterin im Exil

Tonne spielt „Fundevogel“ von Ulrich Zaum

Im Reutlinger Theater Tonne feiert ein biografisches Stück aus dem Leben von Else Lasker-Schüler Premiere. weiterlesen Millipay Micropayment
Kultur

Ein unentwegter Entdecker

Ein Nachruf auf den Tübinger Kammerorchester-Leiter Markus Kosel

 Traf man Markus Kosel im Konzert oder auch einmal nur zufällig auf der Straße, hatte er immer eine lohnende Empfehlung parat: ob Wiederentdecktes oder neuste Kompositionen, hörenswerte Aufnahmen oder zu Unrecht vergessene Interpreten. Sämtliche aktuellen Premierendaten sowie das komplette Rundfunk-Klassikprogramm - er hatte alles im Kopf. Seine unerschöpflichen Repertoirekenntnisse lassen sich an den 83 Konzertprogrammen ablesen, die Kosel seit 1980 mit seinem Jungen Kammerorchester Tübingen einstudiert hat, darunter Raritäten der Spätromantik und frühen Moderne von Delius, Holst, Schulhoff, Weill, Schreker oder Wolf-Ferrari. weiterlesen Millipay Micropayment
Die blinde und taube Marie (links) und die Nonne in „Marie Heurtin“.Bild: Filmtage

Nonne verzückt Publikum

Am Mittwochabend wurden die Preise der Französischen Filmtage verteilt

Am Ende der 31. Französischen Filmtage steht die Hoffnung. Das Flüchtlingsdrama „Hope“ gewann den Preis für den besten Nachwuchsfilm; der Mut machende Klosterfilm „Marie Heurtin“ wurde am Mittwochabend im Kino Museum mit dem Publikums- und Verleihförderpreis bedacht. weiterlesen
Andreas Spechtl (links) und Sebastian Janata (rechts) – Hirn und Beat von Ja, Panik am Dienstag im ...

Sehr underground

Alternativ-Pop-Größe Ja, Panik im Reutlinger franz. K

Reutlingen. So muss es sein: Ein Songschreiber aus Österreich zieht erst aus dem heimischen Burgenland mit seiner Band nach Wien, vor fünf Jahren dann nach Berlin – zusammen in eine WG. Man lebt und besingt die Boheme, nennt sich seit den Wiener Zeiten Ja,Panik – warum auch nicht – und bringt nach und nach Platten heraus, die eine an alternativer Musik interessierte Musikpresse begeistert feiert. Man vergleicht sie mit Blumfeld, den wichtigsten Vertretern der Hamburger Schule. weiterlesen Millipay Micropayment
Über das Grauen lachen: Frank Schätzing in der Reutlinger Stadthalle. Bild: Haas

Israel ist wie Köln

Frank Schätzing präsentiert in Reutlingen seinen neuen Roman

Reutlingen. Die Stadthalle war am Montagabend vielleicht halb voll. Wer kam, fuhr Achterbahn. Erfolgsautor Frank Schätzing inszeniert seinen neuen Roman „Breaking News“ mit Hörspiel-Einlagen, Bombast-Musik und satten Geräuscheffekten. weiterlesen
Eine von zwei Männerstimmen unter den letzten Zwölf bei „Gesang Berlin“: Johannes FritscheBild: ...

In der Endrunde

Der Tübinger Bariton Johannes Fritsche auf dem Karrieresprung

In der Stiftskirchen-Motette war Johannes Fritsche schon öfter zu hören. Mancher hat ihn vielleicht 2012 in der szenischen Aufführung von Cavalieris „Rappresentatione di Anima et di Corpo“ erlebt. Nun steht der 21-jährige Bariton im Finale des Bundeswettbewerbs „Gesang Berlin“. weiterlesen Millipay Micropayment
Schaurig schön: Serge Le Goff hat die Dekoration für die Horrornacht der Französischen Filmtage ...

Unheimlich anders

Filmtage-Nacht mit Monstern und Kannibalen im Kulturinstitut

„Vom Film d’auteur bis zum Film d’horreur“ lautet ein Motto der Französischen Filmtage. Letzteren gab es am Halloween-Freitag bei einer langen Gruselfilmnacht im Institut Culturel Franco-Allemand, das für diesen Anlass schön schaurig hergerichtet war. Ein Ortsbesuch. weiterlesen

Meister der Bedeutsamkeitsvermeidung

Jürgen Wertheimer über das Kulturphänomen Ertle und sein Buch „Der Mond im Ei“

Tübingen. Glühwürmchen, Särge, Tiefgaragen, eine Wimper, ein Schneebesen, ein Zugabteil – manche Sachen haben einfach Glück und Ertle kommt gerade vorbei, liest sie auf und macht was draus. Nichts Großes. Eher etwas Witziges. weiterlesen
Hier vor den berühmten Berg mitten ins Cézanne-Bld hineingebeamt: Andreas Guglielmetti. Bild: LTT

Porträt samt Sehschule

Jetzt auch in Tübingen: Andreas Guglielmettis theatralische Cézanne-Skizze

Tübingen. Eine richtige Premiere ist es nicht. Andreas Guglielmetti hat „Ich werde Paris mit einem Apfel erobern!“ aus seinem früheren Wirkungsort mitgebracht. weiterlesen Millipay Micropayment

Französische Filmtage

„Bande de filles“

Wenn es um frustrierte Vorstadtkids geht, rücken meist junge Männer in den Blick. Regisseurin Céline Sciamma („Tomboy“) schaut lieber auf die Mädchen in der abgerockten Hochhaussiedlung bei Paris. weiterlesen
Die Hülle des Privaten: Janne Wagler legt sich als Celestina beinahe einen Reifrock zu. Bild: ...

Vermittlerin der Lust

Janne Waglers Gobelin-Theater gastiert mit Rojas’ „Celestina“ im Zimmertheater

In einer Gesellschaft, die darauf ausgelegt ist, romantische Stelldicheins zu verhindern, bedarf es einer Kupplerin, um zwei Liebende zusammenzubringen. Eine solche Kupplerin und Zuhälterin ist die alte Schneiderin Celestina. Sie soll den vornehmen Calisto mit der schönen und noch vornehmeren Melibea zusammenbringen, ohne dass es die Eltern des Mädchens bemerken. weiterlesen Millipay Micropayment

Bezahlen für die Lust

Filmtage: Der Thriller „La Chambre bleue“

Eine Ahnung von Gewalt liegt von Anfang an über diesem Film. Dabei sind Esther und Julien eindeutig ein Paar von heute, einer Zeit, in der Affären keinen mehr aufregen. Einzig die Musik (Grégoire Hetzel) zitiert die Krimi-Atmosphäre der sechziger Jahre, als Georges Simenons gleichnamiger Thriller erschien. Verankert in der Zeit ist auch das altmodische Kleinstadthotel, in dem sich Julien und Esther treffen. weiterlesen

Die letzte Harmonie

Jazz- und Klassiktage: Ensemble Transcendent in der Jakobuskirche

Tübingen. Seit ein, zwei Jahren lässt sich bei den Jazz- und Klassik-Tagen die Tendenz beobachten, inmitten der Konzertfülle kleine Reihen einzurichten und das Programm dadurch übersichtlicher zu bündeln. So fand dieses Jahr mit den „Kids Days“ erstmals eine Veranstaltungsreihe eigens für Kinder statt. Nun schon im zweiten Jahr steuerte Vielklang-Impresario Felix Thiedemann mit seiner Agentur „Klassikmanufaktur“ fünf Konzerte bei. weiterlesen Millipay Micropayment

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In der Fortsetzung des Komödienhits rächen sich drei frisch gebackene Unternehmer an einem Investor, der ihnen das Leben schwer macht.

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