per eMail empfehlen


   

Eröffnung soll zu Ostern sein

Mit dem Bau des Edeka-Markts wurde begonnen

Die Bagger, Laster und Bulldozer rattern seit letzter Woche auf den Fronlachwiesen. Eine tiefe Baugrube markiert bereits den Standort des neuen Einkaufsmarkts. Gestern nun gab’s auf dem Bauplatz das offizielle Ritual zum Baustart.

Anzeige


Martin Mayer

Dettenhausen. Rund 7300 Quadratmeter misst das Areal, auf dem der geplante Edeka-Einkaufsmarkt mit seinem Parkplatz für rund 100 Autos entstehen soll. Das untere Ende des Bauplatzes zu den Wohnhäusern an der Birkenwaldstraße hin wird bereits mit Füllmaterial auf das künftige Niveau des Parkplatzes angehoben. Die Baustelleneinfahrt von der Tübinger Straße her ist noch etwa fünf Meter unterhalb der künftigen Parkplatz-Einfahrt platziert.

Die massiven Erdbewegungen auf dem Bauplatz für den Edeka-Markt zwischen Tübinger Straße und ... Die massiven Erdbewegungen auf dem Bauplatz für den Edeka-Markt zwischen Tübinger Straße und Fronlachwiesen haben manchen Passanten in den letzten Tagen schon beeindruckt. Die rituellen Erdwurf-Versuche beim offiziellen Baustart gestern dienten eher der gegenseitigen Erheiterung der Abgesandten von Bauherrn, Baufirmen und Gemeinde. Bild: Mayer

Über die Erdmassen, die derzeit auf dem Bauplatz bewegt werden, sind manche Dettenhäuser Passanten erschrocken. Andere fragten den Bürgermeister bereits nach dem Eröffnungstermin. Die Insolvenz von Schlecker und die Schließung der Dettenhäuser Filiale in der Ortsmitte haben, wie Thomas Engesser sagt, ins Einkaufsangebot am Ort „eine Lücke gerissen“ – und den Dettenhäusern erneut gezeigt, wie wichtig ein zusätzlicher Vollversorger am Ort ist. „Manche zählen schon die Tage, bis der Edeka-Markt fertig ist“, schmeichelte der Schultes dem Bauherrn vor dem rituellen Spatenstich.

„Hier wird’s in den nächsten Monaten tatkräftig weitergehen“, erklärte gestern Frank Meng, Gebietsexpansionsleiter bei der Firma Edeka Süd. Mit sieben Monaten Bauzeit wird gerechnet für den Einkaufsmarkt, der rund 1340 Quadratmeter Einkaufsfläche und insgesamt knapp 1900 Quadratmeter Nutzfläche haben wird.

Im März soll der Bau fertig sein. Die Eröffnung ist laut Meng für April zum Ostergeschäft geplant. Mit dem Investitionsvolumen von etwa sechs Millionen Euro werde Edeka künftig „25 bis 30 Arbeitsplätze in Dettenhausen anbieten können“.

Bürgermeister Engesser nahm den gestrigen Sonnentag als „gutes Omen“ für das Bauvorhaben. Die Nachbarn würden während der Bauzeit das Projekt wohl „weiter kritisch betrachten“, sagte er. Immerhin aber habe Edeka bei der Planung „nahezu alle Anregungen der Nachbarschaft berücksichtigt“.

Mit Blick auf den neuen Regionalplan freute sich der Schultes über das Dettenhäuser „Timing“. „Nach dem neuen Regionalplan wäre es wohl nicht mehr möglich, einen solchen Markt in einer Gemeinde wie Dettenhausen zu realisieren“, sagte er. Auch aus diesem Grund hatte zuvor Edeka-Sprecher Meng die bisherige Zusammenarbeit mit dem Rathaus und mit den Behörden, die „eine Ausnahmegenehmigung“ erteilten, ausdrücklich gelobt.

11.08.2012 - 08:30 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Auf solchen Booten kommen die Flüchtlinge nach Italien. Wer diese Fahrt überlebt, braucht dringend ...

Wissen, was war

Die Woche vom 13. bis 19. September: Flüchtlinge hinters Landratsamt und weiter Debatte um Tübinger Tierversuche

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion