Fahrgäste müssen zur Ersatzhaltestelle ins Obere Eichach
Am 17. März beginnen die Arbeiten zum Ausbau der B 27 in Dußlingen. Das bringt Einschränkungen im Busverkehr mit sich.
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Ulrich Eisele
Wer künftig in den Ortskern möchte, muss von der B 27 im Bereich Dußlingen-Nord abfahren, über den Staffelweg einbiegen und über die Kappelstraße in Richtung Hindenburgplatz – Bahnhofstraße fahren. Über die Hechinger Straße gelangen Autofahrer bis ans Ortsende. Grafik: ST
Dußlingen. Am kommenden Mittwoch wird die Kreuzung der Wilhelm-Herter-/Robert-Wörner-Straße mit der B 27 dicht gemacht und die Ampelanlage dort abgebaut. Von diesem Zeitpunkt an bleibt die innerörtliche Hauptverkehrsader ebenso wie die Kreuzung Bundachstraße bis zum Ende der Bauarbeiten – voraussichtlich Januar 2013 – gesperrt.
Für den Autoverkehr wird die B 27 dann an keiner Stelle mehr zu überqueren sein. Für Fußgänger wird es während der Bauzeit eine Überquerungsmöglichkeit durch einen provisorischen Fußgängersteg geben, der rund 20 Meter weiter südlich anstelle des bisherigen Holzstegs gebaut wird. Der Brückenschlag findet voraussichtlich in der Nacht zum 17. April, der Abbruch des bisherigen Steges in der darauf folgenden Nacht am 18. April statt. Die Baustelle wird ständig eine Länge von mindestens 200 Metern haben.
Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Von Mittwoch an, 17. März, werden einige Bushaltestellen in Dußlingen nicht mehr bedient. So halten die Linie 7613 von Tübingen nach Hechingen und der Nachtbus N 84 von Tübingen über Wankheim und Gomaringen nach Nehren nicht mehr im Ort. Dafür fährt der Nachtbus N 87 Tübingen – Bodelshausen künftig die Ersatzhaltestelle Rathaus/Bahnhof an.
Die Linie 7615 in Richtung Höhnisch – Gomaringen steuert die Haltestelle Altes Rathaus nicht mehr an. Nur der Schulbus morgens um 7.30 Uhr hält noch in der Ortsmitte, allerdings an der Ersatzhaltestelle Rathaus / Bahnhof. Und in der Gegenrichtung (Richtung Nehren) kann die Linie 7615 die Haltestellen „Brücke Eichach“, „Steinlachburg“ und „Hechinger Straße“ nicht mehr bedienen. Dafür wird im Martin-Vollmer-Weg eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
In der letzten Gemeinderatssitzung kam Kritik auf, weil die Fahrgäste aus dem Ort nun den beschwerlichen Marsch auf den Eichenbuckel antreten müssen. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, beim Regionalverkehr Alb-Bodensee weitere Ersatzhaltestellen im Ort nachzufragen. Dies ist jedoch nicht möglich, wie Hauptamtsleiterin Carmen Ott auf TAGBLATT-Anfrage mitteilte, weil sonst die Fahrpläne nicht einzuhalten wären.