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Feuer im Keller in Börstingen

Bewohnerin bei Brand leicht verletzt

Bei einem Brand am frühen Dienstagmorgen in Börstingen ist eine Frau leicht verletzt worden. Laut Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.

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Marike Schneck

Börstingen. Die Bewohnerin des älteren Hauses hatte gegen 5 Uhr die Feuerwehr gerufen, weil sich starker Rauch im Haus entwickelt hatte. Sie konnte sich selbst auf die Straße retten, erlitt jedoch eine leichte Rauchvergiftung. Das DRK versorgte die Frau und brachte sie in eine Klinik.

Die Frau war erst vor wenigen Tagen in das alte, nur mit Holzöfen zu beheizende Haus in Börstingen eingezogen. Zuvor hatte es mehrere Jahre lang leergestanden.

Als die Feuerwehr Börstingen mit 25 Mann und drei Fahrzeugen am Brandort in der Rottenburger Straße anrückte, loderten im Keller bereits die Flammen. Das Feuer sei jedoch noch relativ klein und deshalb schnell gelöscht gewesen, berichtet der Starzacher Gesamtkommandant Martin Zürn. „Zwei, drei Wasserstöße, dann war das aus.“ Größere Gefahr sei von den Glutnestern ausgegangen, die sich unter anderem in den Zwischenböden des alten Hauses gebildet hatten und dort vor sich hin schwelten und glosteten.

Die Feuerwehrleute kontrollierten sämtliche Decken, Wände und Böden mit der Wärmebildkamera. Zwischen Keller und Küche musste der Boden herausgenommen und Dämmmaterial einzeln abgelöscht werden. Weil die Einsatzkräfte auch Balken heraussägen mussten, war zur Sicherheit ein Statiker hinzugerufen worden. Die Arbeiten zogen sich über mehrere Stunden bis etwa um 10.30 Uhr. Am Nachmittag und am Abend wurde erneut kontrolliert, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Brandursache ist noch unklar. Laut Polizei könnte diese aber im Bereich der Kamine liegen. Auch ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Schornsteinfeger wird sich deshalb im Laufe des heutigen Tages ein Bild vor Ort machen. Eventuell wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro.

30.10.2012 - 20:30 Uhr | geändert: 30.10.2012 - 21:51 Uhr

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