Artikelbild: Von Friedhofssatzung und Papiereinsparung

Nie im Leben!

Von Friedhofssatzung und Papiereinsparung

Unterm Punkt Verschiedenes taucht im Nehrener Gemeinderat oft noch am Ende der Tagesordnung Konfliktstoff auf, Kurioses und Kabinettstückchen der Debattierkunst. Wie lebendig es im Nehrener Gemeinderat zugeht, erfährt der Besucher oftmals aber auch bei den Debatten über die Gestaltung des Friedhofs und die Formulierung der Satzung, die festlegt, wie der Ruheplatz genutzt werden darf. Im Juli hatten die Räte einer Neukalkulation der Friedhofsgebühren zugestimmt und dabei die Satzung den veränderten Bedingungen angepasst. Jedoch: zu schnell. weiterlesen
Der Nehrener Arbeitersportverein in den 1920er-Jahren. Von links: Paul Schlotterer und Eugen König; ...

Des gfällt mr heut no!

Wie die Nehrener den Generalstreik unterstützten

„Des gfällt mr heut‘ no!“ Sagte Wilhelm Essich, gebürtiger Nehrener, in einem Fernsehfilm, in dem der Kommunist über jenen letzten Tag des Januar 1933 berichtete, an dem er mit etlichen seiner Genossen nach Mössingen marschierte, um die Machtübernahme der Nationalsozialisten durch einen Streik zu verhindern. weiterlesen
Rathaus, Rotkreuzhäusle, Schwanen (von links): Alle sind renovierungsbedürftig, aber nur beim ...

Ein Brett kam geflogen

Der Schwanen ist baufälliger, als er scheint

Ein Gasthaus wäre am schönsten, sagten viele Gemeinderäte. Aber das Architektenbüro, das sich nun um das Gebäudeensemble rund um den Rathausplatz kümmern wird, soll alle Sanierungs-Optionen offen halten. Fachleute ermitteln, was machbar ist. Und der Gemeinderat soll sich darüber klar werden, was er wirklich will. weiterlesen

Nehren: Viel Wind um nichts?

Möglicherweise nur ein einziger Windkraft-Standort

Nicht am Rand des Kirschenfelds, nicht im Wald, nicht dort, wo es die Landschaft stört: Lange diskutierten die Nehrener Gemeinderäte darüber, wo auf keinen Fall Windräder hin sollen, über die Atomkraft und das Sankt-Florians-Prinzip. Das hätten sie sich vielleicht sparen können. Offenbar hatten die Planer ein, zwei Häuser übersehen, zu denen sie Abstand halten müssen. weiterlesen
Wird Rotkreuz-Häusle genannt, obwohl es längst so baufällig ist, dass es weder fürs Rote Kreuz noch ...

Das Dorf des Philosophen

Kompaktseminar für Hermann Strampfer und Joachim Walter

Es ist fast, als ob Nehren eine berühmte Stadt wäre: Welches Dorf kann schon von sich behaupten, einen echten Philosophen hervorgebracht zu haben? Auch sonst gibt es allerhand, mit dem die Gemeinde punkten könnte – wenn sie mehr Geld hätte. Regierungspräsident Hermann Strampfer erfuhr bei einem Rundgang, wofür Fördermittel willkommen wären. weiterlesen
Blick auf die Nehrener Kirche, vom Bundackerweg aus gesehen: Auch diese Streuobstwiesen sind im ...

Kleine Paradiese, gut versteckt

Mitten in Nehren reift das Obst: Das soll so bleiben

„Unter dem Pflaster liegt der Strand“ – aber noch viel besser ist es natürlich, man hat erst gar keinen Asphalt draufgekippt. Nachverdichtung ist gut, aber nicht um jeden Preis, argumentieren mittlerweile die Behörden, die einige Flächen als „Freiräume im Siedlungsbereich“ definieren. Ein Rundgang zu den schönsten Flecken Nehrens – von denen die meisten allerdings in Privatbesitz sind. weiterlesen

Regisseurin und Bürgermeister lesen heute TAGBLATT-Gutenachtgeschichten

Wenn schöne Frauen recht haben

Es ist die letzte TAGBLATT-Gutenachtgeschichte im Steinlachtal – zumindest in diesem Jahr. Heute Abend parkt unser Ohrensessel bei der Scheune der Familie Raff in der Nehrener Luppachstraße 10. Um 19 Uhr beginnt der Leseabend. weiterlesen
Artikelbild: Telekom verlegt Leitungen für schnelles DSL

Bahn fast frei für die Datenrennstrecke

Telekom verlegt Leitungen für schnelles DSL

Nehren. Lange haben die Nehrener gekämpft – jetzt wurde es konkret: Die Telekom hat kürzlich begonnen, Leitungen für ein schnelleres DSL im Ort zu ziehen. In der Brunnenstraße wurden Leerrohre und Glasfaserkabel verlegt, erklärte Bürgermeister Egon Betz. Nun sind zwar erstmal Bauferien, danach solle es aber zügig weitergehen, so dass die Bürger bis spätestens Jahresende an die Datenautobahn angeschlossen werden können. weiterlesen

Europa vor der Haustür

Evelyn Walker aus Nehren organisiert eine multikulturelle Pfadfinder-Freizeit

Polnische, französische und deutsche Jugendliche sind im August gemeinsam zwischen Bempflingen und dem Reutlinger Listhof unterwegs. Mit dabei: Evelyn Walker aus Nehren. Im TAGBLATT-Gespräch erklärt sie, was sie an den Pfadfinder-Freizeiten gerne mag und was eine Juleika ist. weiterlesen
Artikelbild: Nehrener feierten ein Marktfest im Ortskern

Jetzt kommt Schwung in die Wette

Nehrener feierten ein Marktfest im Ortskern

Nehren. Das zweite Markfest zu Nehren: Gestern erfreuten sich die Marktmeister, Bürgermeister Egon Betz und Gerhard Ziersch von der Wette-Initiative des Besuchertrubels. weiterlesen

Nehren

Bei Anmeldung kostenlos

Nehren. Die Ganztagsschule für die Erst- bis Viertklässler in Nehren wurde nicht genehmigt, doch die Gemeinde und die Kirschenfeldschule wollen sich davon nicht entmutigen lassen und trotzdem eine einrichten. weiterlesen
Würden gern für den Bundestag kandidieren: Kathrin Metzler, Chris Kühn und Dennis De (von ...

Grüne Bundestags-Kandidat(inn)en stellten sich vor

Alle grün – und so verschieden

Eine Kandidatin, zwei Kandidaten, drei komplett unterschiedliche Profile: Kathrin Metzler, die Probleme global sehen will, Stichwort Welternährung. Chris Kühn, der Jüngste und zugleich derjenige mit der meisten Politikerfahrung. Dennis De, der Wirtschaftsprofessor, der ein Thema anpacken will, das bei den Grünen bislang keine Priorität hat. weiterlesen
Gestern im Angebot: 17 Einzelstücke und ein Paar am Gehweg in der Ofterdinger Friedrichstraße. Ob ...

Sammelstelle für aufgebrauchtes Spielzeug

Rotfuchs liefert Diebesgut in die Friedrichstraße

In der Ofterdinger Friedrichstraße ist das Sortiment aufgebaut: Nicht weniger als 19 Schuhe hat Albert Albrecht in der Auslage. Und jede Nacht wird ein neues Modell geliefert. „Er hat halt Freude dran“, sagt Albrecht gelassen über seinen Boten – den Rotfuchs. Und Revierförster Reinhold Gerster glaubt: „Herr Albrecht kann bald eine Schuhbörse eröffnen.“ weiterlesen
Klaus und Gabriele Zürn freuen sich über die ersten Gäste (Dußlingens Schultes Thomas Hölsch ...

Von „urbanem Flair“ und der Gründung Konstantinopels

Die Ortsmitte Nehrens belebt sich wieder mit Geschäften

Am Freitag war es soweit: Die Ortsmitte Nehrens kann wieder einer guten Zukunft entgegensehen. Der Umzug des Schreibwarenladens in den ehemaligen Lebensmittelmarkt macht es möglich. weiterlesen
Hier gibt es eigentlich gar nichts zu sehen: Revierförster Reinhold Gerster erklärt in Nehren ...

Beim Moby Dick des Nehrener Waldes

Senioren verbrachten einen Nachmittag bei der Dicken Eiche – die schon lange nicht mehr da ist

Seniorennachmittag mitten im Wald. Nichts Alltägliches. Gestern führte er etliche Nehrener an den Ort im Forst, wo einst die Dicke Eiche stand, eine in ganz Schwaben bekannte Sehenswürdigkeit. weiterlesen
Bildergalerien und Videos

Tübinger Erbe-Lauf 2014

Demonstration gegen Tierversuche

Primaten, Proteste, Palmer

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

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Die Woche im Rückklick
Auf solchen Booten kommen die Flüchtlinge nach Italien. Wer diese Fahrt überlebt, braucht dringend ...

Wissen, was war

Die Woche vom 13. bis 19. September: Flüchtlinge hinters Landratsamt und weiter Debatte um Tübinger Tierversuche

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Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

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