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Von Gräbern geklaut

Diebe suchen zwei Härten-Friedhöfe heim

Das letzte Hemd hat keine Taschen, sagt der Volksmund. Aber selbst auf der letzten Ruhestätte finden Diebe noch etwas zum Mitnehmen. Auf zwei Härtenfriedhöfen werden besonders häufig Blumen und Schmuck entwendet.

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Ulrike Pfeil

Kusterdingen. Auf den Friedhöfen in Kusterdingen und in Jettenburg wird seit einem Jahr immer wieder geklaut. Erst vergangenen Dienstag kam zwischen 8 und 17 Uhr in Kusterdingen wieder ein kleinerer Kranz abhanden.

Mittlerweile liegen der Polizei von den beiden Friedhöfen 34 Anzeigen vor. 18 Mal davon war der Dieb in Jettenburg unterwegs, 15 Mal griff er in Kusterdingen zu. Begonnen hatte die Serie im September 2011, als von einem Grab in Kusterdingen ein Naturstein und Teile der Bepflanzung gestohlen wurden. Unter anderem wurden seither eine Meeresmuschel mit Bepflanzung, zwei Steinherzen, Buchsbaumkugeln, Tonschalen und viele Pflanzen gestohlen.

Die Polizei hat inzwischen eindeutige Hinweise darauf, dass die Grabgegenstände nicht von Kindern entfernt wurden. Auch eine kommerzielle Diebesabsicht wird ausgeschlossen. Vielmehr vermutet die Polizei, dass es sich in allen Fällen um dieselbe Täterperson handelt.

Allerdings ist es schwierig, Friedhöfe systematisch zu überwachen, zumal sich die Diebstähle weder auf eine bestimmte Tages- oder Nachtzeit noch auf einen Wochentag eingrenzen lassen. „Wir werden sicher keine Überwachungskameras aufstellen“, sagt der Tübinger Polizeisprecher Ewald Raidt. Man werde allerdings „polizeitaktische Maßnahmen“ einleiten. Inzwischen nimmt die Polizei in Kirchentellinsfurt unter Telefon 0 71 21 / 5 15 36 30 Hinweise auf den Grabdieb entgegen.

15.11.2012 - 22:20 Uhr | geändert: 15.11.2012 - 22:20 Uhr

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