per eMail empfehlen


   

Cafeteria-Team im Martinshaus benötigt Verstärkung

Kaffee und Kontakt

Die Cafeteria des Martinshauses ist ein Treffpunkt für Bewohner und Kirchentellinsfurter Bürger. Damit das so bleibt, wird Verstärkung für das Team gesucht, das die Bewirtschaftung übernimmt.

Anzeige


Stephan Gokeler

Kirchentellinsfurt. 35 Pflegeplätze und 14 betreute Wohnungen beherbergt das Kirchentellinsfurter Martinshaus. Im Erdgeschoss befindet sich eine hübsche Cafeteria mit einer Front aus bodentiefen Fenstern, die einen schönen Blick nach draußen erlaubt. Hier herrscht dreimal pro Woche nachmittags zwischen 14.30 und 16.30 Uhr öffentlicher Cafébetrieb. Hausgemachte Kuchen und Torten sind im Angebot, und wer statt einer Tasse Kaffee lieber ein Weinschorle trinkt, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten – zumal die Preise sehr zivil gestaltet sind.

Hausgemachte Kuchen servieren Ursel Nonnenmacher, Helmut Knoblich und Doris Brucklacher (von links) ... Hausgemachte Kuchen servieren Ursel Nonnenmacher, Helmut Knoblich und Doris Brucklacher (von links) in der Cafeteria des Kirchentellinsfurter Martinshauses. Das Team braucht Verstärkung. Bild: Sommer

Dies ist möglich, weil die Bewirtung ehrenamtlich erfolgt. Ursula Nonnenmacher gehört seit acht Jahren zum Kreis der derzeit 14 Frauen, die sich mittwochs und sonntags beim Dienst in der Cafeteria abwechseln. „Uns ist wichtig, dass auch möglichst viele Leute aus dem Ort oder der Umgebung kommen“, sagt sie. Die Cafeteria soll Kontakt schaffen zwischen den Bewohnern des Martinshauses und den Kirchentellinsfurter Bürgern.

In der Regel arbeiten immer zwei Ehrenamtliche zusammen. Sie backen vorher daheim die Kuchen, die sie dann im Martinshaus verkaufen. Etwa 25 Gäste erscheinen durchschnittlich an den Öffnungstagen, sonntags in der Regel mehr als mittwochs. Platz ist in der geräumigen Cafeteria genug. Auch Jahrgangstreffen oder Vereinsabteilungen sind gern gesehene Gäste.

Am Donnerstag trifft sich dort der Rentnerstammtisch. Dessen Mitglieder organisieren ihre Bewirtung an diesen Tagen selbst. Auch dieser Kreis ist offen für neue Teilnehmer. Der Erlös aller drei Öffnungstage fließt in die Kasse des Fördervereins „Freundeskreis für das Martinshaus“. Dessen Vorsitzender Helmut Knoblich ist voll des Lobs für das ehrenamtliche Engagement. Die regelmäßigen Ausflüge zur Weiler Hütte oder nach Schwärzloch, die der Freundeskreis kostenlos für die Bewohner des Martinshauses anbietet, wären ohne diese Einnahmequelle nicht möglich. „Von unseren Mitgliedsbeiträgen allein können wir nicht leben“, sagt Knoblich.

Damit weiterhin Geld in die Kasse kommt, suchen die Initiatorinnen nach Leuten, die mitmachen. „Bei uns hören jeweils zwei Frauen aus Alters- und aus Gesundheitsgründen auf“, berichtet Ursula Nonnenmacher. Und auch beim Rentnerstammtisch würde man sich über Verstärkung freuen. Einzige Voraussetzung fürs Mitmachen sei, dass man backen könne. „Auch wer nur einmal im Vierteljahr Dienst machen kann, hilft uns schon“, so Nonnenmacher. Das bisherige reine Damenteam hätte übrigens auch nichts gegen männliche Unterstützung. So etwas könne viel Spaß machen, weiß Helmut Knoblich. Gemeinsam mit anderen Männern bekocht er regelmäßig die Schüler im Schulzentrum auf dem Höhnisch in Dußlingen, wo auch sein Enkelkind lernt.

Info: Wer mittwochs oder sonntags in der Cafeteria mithelfen möchte, kann sich unter 0 71 21 / 6 82 21 an Ursula Nonnenmacher wenden oder zur Einteilung der nächsten Termine am Freitag, 4. Januar 2013, um 17 Uhr ins Martinshaus kommen. Ansprechpartnerin für den Rentnerstammtisch ist Helga Raiser, Telefon 71 21 / 60 04 09.

04.12.2012 - 08:30 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Küken schlüpfen im Museum

Kiebingen: Fliegende Eier im und neben dem Korb

Der Mittelaltermarkt auf dem Thiepvalgelände

Die Welt der Alraune Siebert

Das neue Glockenspiel der Stiftskirche

Stiftskirchenorganist Braun stellt das Glockenspiel vor

Verbraucherminister Bonde in der UDO-Großküche

Abtauchen im Uhlandbad: Gäste unter Wasser

Bodelshausen spielt gegen Poltringen/Pfäffingen 3:3 Millipay Micropayment

Senfit: die Seniorenmesse in Tübingen

104:64 - Tigers wie entfesselt im Abstiegskampf

Guerilla-Merketing mit der Laserkanone

Tübinger Nacht im April 2014

Video-Zusammenfassung: TV Derendingen - SC Freiburg II 1:0 Millipay Micropayment

Wendelsheim unterliegt Hirschau 0:2 Millipay Micropayment

Eine Zinser-Modenschau präsentiert aktuelle Sommertrends

SV Pfrondorf - TSV Hirschau 0:0 Millipay Micropayment

Endlich wieder ein Sieg: Tigers gegen Trier 74:67

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Die beiden Neuankömmlinge im Glockengebälk: Sie stehen (beziehungsweise hängen) für das ...

Wissen, was war

Die Woche vom 12. bis 17. April: Tübinger tauchen ab, ein verdächtiger Patient und ein Glockenspiel für die Stiftskirche

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse

Vor 50 Jahren: Kanzler Erhard besuchte Tübingen

Das „Wirtschaftswunder“ der Nachkriegszeit verkörperte Ludwig Erhard wohl wie kein anderer: Der CDU-Mann war wohlgenährt, hatte stets eine Zigarre im Mundwinkel „und eine gesunde Farbe des Erfolgs im Gesicht“, bemerkte der TAGBLATT-Chronist, als Erhard zu seinem ersten – und einzigen – Staatsbesuch nach Tübingen kam. Das war vor 50 Jahren, am 24. Februar 1964.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion