per eMail empfehlen


   

Wasser statt Gülle

Landwirte halfen Hirrlinger Waldbrand löschen

Auch in Hirrlingen brannte gestern ein Waldstück, und zwar direkt oberhalb des Starzeltales. Beim Löschen griff die Feuerwehr dort auch auf Landwirte mit Güllefässern zurück.

Anzeige


willibald ruscheinski

Hirrlingen. Entdeckt worden war das Feuer von der anderen Talseite aus: Ein Rangendinger sah den Hangwald über der Starzel brennen und meldete es. Gegen 13.30 Uhr alarmiert, rückte die Feuerwehr Hirrlingen nicht nur mit ihrem Löschfahrzeug LF 16 und dem Mannschaftstransportwagen aus.

Aus dem Vakuumfass direkt in den Wald: Landwirte griffen der Feuerwehr in Hirrlingen unter die ... Aus dem Vakuumfass direkt in den Wald: Landwirte griffen der Feuerwehr in Hirrlingen unter die Arme. Bild: Mozer

Laut Bürgermeister Manfred Hofelich sieht der Einsatzplan der Hirrlinger Wehr ausdrücklich vor, deren Löschkraft durch Einbeziehung landwirtschaftlicher Tankwagen zu erhöhen. So war es auch gestern: In den Einsatz klinkten sich zwei Landwirte mit Traktoren und Vakuumfässern auf Anhängern ein. Zu den 1200 Litern, die der Tank des Löschfahrzeuges fasst, steuerten sie so noch einmal 9 Kubikmeter Wasservolumen bei.

Mit ihrer Hilfe, so Hofelich, ließ sich eine ständige Wassertransportkette zwischen der Entnahmestelle am Schlossweiher, wo die Bauern ihre Tanks mit eigenen Bordpumpen füllten, und dem Brandort aufbauen. Dort wurde das frisch angelieferte Nass jeweils in große Wasserbeutel ungefüllt, die wiederum Tragkraftspritzen speisten. Am Ende, als es darum ging, die Glut am Boden zu löschen, spritzten sie ihren Tankinhalt dann sogar selbst in den Wald. Nach reichlich zwei Stunden war der Einsatz beendet.

gsiehe auch den Bericht auf Seite 25

17.03.2012 - 08:30 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Afrikafest in Tübingen

700 Jahre Bürgerwache Rottenburg

Dorfstraßenfest Kirchentellinsfurt

10. Tübinger Rosenfest

Der zehnte 24-Stundenlauf von Dettenhausen

Drei Tage umsonst und draußen: Das achte KuRT-Festival hat eröffnet

Grillen wie ein Profi

Tübingen fiebert mit der National-Elf im Finale

So feierten Tübingen und Reutlingen den WM-Titel

Hoch zu Ross: Die Stadtgarde feierte

Tübinger Fußballfans nach dem 7:1 im WM-Halbfinale Deutschland gegen Brasilien

Busfahrer-Warnstreik im Tübinger Stadtverkehr

Busfahrer-Streik im Tübinger Stadtverkehr

Fest im Französischen Viertel

In Dusslingen wurde der Acker gerockt

Spring- und Dressurreiten in Turnier-Vollendung

Im Laufschritt durch die Reutlinger Altstadt

Gräber über Gräbern: Die Sülchen-Ausgrabung in Rottenburg

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Artikelbild: 51-Jähriger wird in Altingen von einer Kreuzotter gebissen

Wissen, was war

Die Woche vom 12. bis 18. Juli:Weltmeister-Jubel, Interview mit Die Partei-Stadtrat und ein mysteriöser Schlangenbiss

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse

Ein Haus mit schönen Töchtern

Die Neckarhalde galt als „reizvolle Lage mit schönen Gärten bis an den Fluß“. So beschrieb das SCHWÄBISCHE TAGBLATT in seiner Rubrik „Die Straße der Berühmtheiten“ die Neckarhalde in der Ausgabe vom 1. August 1947. Namentlich erwähnt wurde darin auch das Gebäude in der Neckarhalde 32, das andere Eigentümer hatte, bevor es 1931 in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde überging.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion