Der erste Weihnachtsmarkt auf dem Dettenhäuser Schulhof hat „die anfängliche Skepsis“ im Gemeinderat zerstreut: Beschicker und Besucher lobten die „heimelige Atmosphäre“ am neuen Ort. Für weitere derartige Märkte soll nun „ein Konzept“ erarbeitet werden.
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Martin Mayer
Am neuen Standort auf dem Schulhof wurde beim Dettenhäuser Christkindlesmarkt die Schultreppe zur Bühne: Die Advents-Musikanten sorgten für Weihnachtsstimmung – und die Resonanz der Besucher stimmte.Archivbild: Faden
Dettenhausen. Als im Sommer 2011 die Idee aufkam, den traditionsreichen „Dettenhäuser Christkindlesmarkt“ von der Kreuzung vor dem Rathaus auf den Schulhof zu verlegen, hatten etliche Gemeinderäte Bedenken. Bürgermeister Thomas Engesser fand die Idee, die von den Vereinen kam, gleich gut – und sah sich von der Resonanz auf den neuen Advents-Event bestätigt. Wie eine Umfrage der Gemeindeverwaltung bei Besuchern und Beschickern des Markts am 3. Dezember ergab, waren „alle Marktteilnehmer eindeutig der Meinung, dass der neue Standort optimal wäre“, heißt es.
Auf dem Schulhof entfaltete sich nicht nur die zur Saison passende „besondere Atmosphäre“. Die Marktbeschicker zeigten sich mit ihren Standplätzen und mit ihren Umsätzen auch „sehr zufrieden“. Und „fast alle“ haben, wie es heißt, bereits für den nächsten Weihnachtsmarkt dort zugesagt.
Die Verbesserungs-Vorschläge aus der Umfrage wurden nun am Dienstagabend im Gemeinderat erörtert. Das einstimmige Ergebnis: Die Gemeindeverwaltung soll nun ein optimiertes Konzept für den nächsten Markt ausarbeiten und dem Gemeinderat noch vor der Sommerpause zusammen mit den absehbaren Kosten dafür zur Entscheidung vorlegen.
Unter anderem wünschten sich Marktteilnehmer, dass das Entree zu dem Budenzauber von der Karlstraße her „mit einem Banner verschönert“ werde und zusätzliche Lichterketten installiert und ein dekorierter „zusätzlicher Christbaum“ aufgestellt werden. Auch „eine lebende Krippe“ mit Schafen und Esel konnte sich ein Verein vorstellen. Auf jeden Fall aber müsse die Stromverteilung auf dem Schulhof so verbessert werden, dass es vor den Ständen keine „Stolperfallen“ gäbe. FWV-Gemeinderat Armin Löffler forderte, dass bis zum nächsten Markt die Wasserleitungen in der Festhalle überprüft werden, damit an den Ständen auch „sauberes Wasser“ ankomme.
„Der Standort hat Zukunft“, fasste Matthias Groß (ULD) die Erfahrungen zusammen. Daher sollte die Gemeinde nun mithilfe der Verbesserungsideen „noch mehr Qualität und Flair verschaffen“.