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Notwendig und wünschenswert

Gemeinde lässt Sanierungskonzept für das Freibad erstellen

Das Dettenhäuser Freibad braucht ein neues Schwimmbecken. Eine solche Zukunftsinvestition aber will gut überlegt sein. Die Gemeinde lässt deshalb nun ein Sanierungskonzept für das Bädle erarbeiten.

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Martin Mayer

Dettenhausen. Diesen Sommer hatte das vom Dettenhäuser Bädlesverein mit viel ehrenamtlichem Einsatz betreute Freibad im Schaichtal mit rund 23 000 Badegästen noch mehr Zulauf wie im Vorjahr. Und auch nächsten Sommer wird „das Bädle“ seinen Fans wie bisher zur Verfügung stehen. Doch Gemeinde und Bädlesverein machen sich schon Gedanken, wie das Freibad für die Zukunft saniert und gestaltet werden kann. Das über 40 Jahre alte Stahlbassin muss erneuert werden. Unter dem Folienschutz des Schwimmbeckens nagt der Rost.

Dettenhausen und sein Bädle: Das Freibad an der Schaich ist in der Gemeinde eine gern genutzte ... Dettenhausen und sein Bädle: Das Freibad an der Schaich ist in der Gemeinde eine gern genutzte Freizeiteinrichtung (hier ein Bild vom 12-Stunden-Schwimmen im Juli). Das Schwimmbecken allerdings muss erneuert werden. Archivbild: Schiedt

„Klar ist: Dort besteht der größte Handlungsbedarf“, sagt Markus König, der Vorsitzende des Fördervereins. Mit der Gemeinde wurde daher vereinbart, bis Ende des Jahres eine Konzeption für die Bädles-Renovierung erarbeiten zu lassen. Und die hat Bürgermeister Thomas Engesser inzwischen, wie er bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, bei einem Büro in Bad Urach in Auftrag gegeben.

„Wir wollen das rechtzeitig angehen“, erklärte Engesser dem TAGBLATT: „Das könnte einen größeren Umfang haben.“ Da wolle man keinen Zeitdruck riskieren. Wenn das Fach-Büro bis Ende des Jahres seine Vorschläge vorlegt und der Gemeinderat bei dem Thema vorankomme, könne man im Januar oder Februar dazu eine Bürgerversammlung machen. Das Bädle jedenfalls, versichert Engesser, „steht nicht zur Disposition“: Es habe „große Bedeutung für Dettenhausen“.

Vor dem Ende der nächsten Badesaison soll also nichts umgesetzt werden. Bis dahin müsse man „mit Augenmaß sehr genau prüfen, was notwendig und was wünschenswert ist“, sagt Markus König. Zwar fände er es „toll“, wenn sich mit dem neuen Konzept auch „die Attraktivität des Bads steigern“ ließe – aber man müsse „auch an die Finanzierung denken“. Und man müsse dann bei der Umsetzung das richtige Zeitfenster finden: Das Freibad könne es sich nicht leisten, eine Sommersaison zu verlieren.

11.10.2012 - 08:30 Uhr

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