per eMail empfehlen


   

Zimmer in Aussicht

Wohnhausbrand: Gemeinde hilft Bewohnern

Sie sollen nicht auf der Straße stehen. Die Gemeinde Bodelshausen hilft den Bürgern, die durch das Feuer am Montagmorgen ihr Dach über dem Kopf verloren haben (wir berichteten).

Anzeige


Ernst Bauer

Bodelshausen. Eine Wohnung im Untergeschoss des Hauses in der August-Lämmle-Straße konnte sogar wieder bezogen werden, wie Hauptamtsleiter Kurt Lacher wissen ließ. Ansonsten sei das Gebäude jedoch unbewohnbar.

Es müsse, bestätigte Richard Kesenheimer, der Leiter des Bodelshäuser Polizeipostens, „von Grund auf renoviert werden“. Denn überall sei dicker Rauch durch Ritzen und Türen gedrungen, habe sich an Wänden und auf Möbeln grau-bräunlicher Ruß niedergeschlagen. „Das kriegt man nicht mehr weg.“

Bei der Gemeinde sind 20 Bewohner gemeldet – zunächst war von 22 die Rede. Es sind zwei kleinere und zwei größere Wohnungen, in der Mitte wohnten laut Kesenheimer vor allem „Leiharbeiter verschiedener Nationalität“.

Die Kreisbaugesellschaft habe „sehr schnell und unbürokratisch weitergeholfen“, berichtet Lacher, so dass der größten Familie mit vier Kindern eine Wohnung in Bodelshausen vermittelt werden konnte. Auch eine zweite Familie habe eine Ersatzwohnung in Aussicht. Daneben gebe es etliche Einzelpersonen, zwei kamen in der ersten Nacht in der „Sonne“ unter. Auch eine Firma sicherte Unterstützung zu. Die Gemeinde hat „einen gewissen Bestand“ an Möbeln, sagt Lacher: „Darauf können wir zurückgreifen“. Wer selber etwas beisteuern wolle, „darf gerne bei uns anrufen“.

Info Rathaus Bodelshausen, Bürgerservice, Telefon 0 74 71 / 708-127.

10.10.2012 - 08:30 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Anzeige


Bildergalerien und Videos

Sv Unterjesingen schlägt SV Neustetten 3:1 Millipay Micropayment

50 Jahre Boccia-Bahn

Wer hat das schönste Kübele im Dorf?

Tag der offenen Tür in der Volksbank-Arena

Oldtimer-Parade: Nehren strahlt in Feuerwehr-rot

Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt

Interview mit Politikwissenschaftler Hans-Georg Wehling

Peter Ertle - "14 und 2 Brillenjahre" aus dem Buch "Der Mond im Ei"

TSV Altingen – SGM Poltringen/Pfäffingen 4:1 Millipay Micropayment

Mobil ohne Auto 2014 im Neckar-Erlebnis-Tal

Umbrisch-Provenzalischer Markt in Tübingen 2014

Tübinger Erbe-Lauf 2014

Demonstration gegen Tierversuche

Primaten, Proteste, Palmer

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Anzeige


Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Die Woche im Rückklick

Wissen, was war

Die Woche vom 20. bis 26. September: Demo gegen Tübinger Tierversuche, alles zum Stadtlauf und das Schweigen der Wissenschaft

Aktive Singles auf
date-click
Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion