12.05.2012

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Komm auf die Schaukel, Luise!

Artikelbild: Komm auf die Schaukel, Luise! Die deutsche Bevölkerung altert rasant – und der Reutlinger Gemeinderat macht da keine Ausnahme: Das Durchschnittsalter der 40 Frauen und Männer beträgt 55,35 Jahre. Logisch, dass sich da einige im Gremium Gedanken machen, wie sie nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit bleiben können. Die Fraktion der Freien Wählervereinigung etwa. Die hat eine Anfrage eingereicht, ob in Betzingen auf dem brachliegenden Gelände der früheren Gärtnerei Baisch ein Seniorenspielplatz eingerichtet werden könnte. weiterlesen
28.04.2012

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Absurder Streit ums Betreuungsgeld

Als berufstätige Mutter von zwei Kindern verfolge ich die derzeitige politische Diskussion ums Betreuungsgeld mit Erstaunen und zunehmender Empörung. Da lohnt sich ein kurzer Rückblick in die familienpolitische Vergangenheit. Als mein erstes Kind vor 17 Jahren geboren wurde, gab es wenig Krippenplätze und Öffnungszeiten in den Kindergärten, die sogar eine Halbtags-Berufstätigkeit fast unmöglich machten: Die Kindergärten schlossen spätestens um 13 Uhr und waren nachmittags höchstens für zwei Stunden geöffnet. Das Bundeserziehungsgeld war für die meisten Väter nicht lukrativ, um zuhause zu bleiben. weiterlesen
24.04.2012

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Ein Satz noch zur dahinrasenden Zeit

Schön, wenn an den Feiertagen die Kinder ins Haus schneien, wenn sie von Afrika, Saarbrücken, Köln oder Stuttgart erzählen, von ihren kleinen Abenteuern im Berufsalltag, der dieser Generation Praktikum heute zehn Stunden Arbeit täglich abverlangt, selbst samstags, dabei hatten die Gewerkschaften schon in den 1950er Jahren gefordert: Samstags gehört Vati mir! weiterlesen
20.04.2012

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Gemeinsam gegen Gaucks Horrorvision

Joachim Gauck will ein Präsident der Bürger sein. Das hat er in vielen Reden und Interviews vor und nach seiner Wahl am 19. März erklärt. Und das war auch gestern bei seinem Besuch im Kreis Tübingen das Leitmotiv, das er mit vielen einprägsamen Sätzen variierte, die teilweise wie Musik in den Ohren klangen. weiterlesen
18.04.2012

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Mehr als Heimat: das Reutlinger Museum

Linsen, Spätzle, Maultaschen, Kehrwoche und grüner Ministerpräsident – das ist den Baden-Württembergern ein Stück Heimat. Sollte man jedenfalls meinen. Darf das so sein? Was ist mit der Herkunft? weiterlesen
14.04.2012

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Eine Frage der politischen Kultur

Politiker fragen, Bürokraten antworten nicht? So hart wollen es die Fraktionsvorsitzenden des Reutlinger Gemeinderats wohl nicht formuliert haben. Dennoch sind die Hauptdarsteller der Reutlinger Kommunalpolitik inzwischen bereit, Kritik an der Arbeit der Verwaltung zu üben. Unisono! weiterlesen
11.04.2012

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Zwischen Dixie und Diskurs

Nach der Freiheit kam der Free Jazz. Jetzt im stolzen Alter von 50 Jahren ist der Reutlinger Jazzclub so frei, sich etwas arrivierter zu geben. Zum Jubiläum haben die Leute aus der Reutlinger „Mitte“ das Landes-Jazz-Festival in die Stadt geholt. Ein ambitioniertes Programm – das noch bis zum 29. April läuft – haben die Jubilare im Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum franz. K auf den Weg gebracht. Und damit auch erreicht, dass sich derzeit viele der ehemaligen Besucher wieder auf den Weg in den Keller machen. weiterlesen
05.04.2012

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Fehlt noch die Serenade im Pfleghof

Die Ärgernisse des teuren Umbaus sind vergessen, die meisten Tübinger sind mit der heller und geräumiger wirkenden Mühlstraße längst versöhnt. Umso argwöhnischer beäugen jetzt viele um ihre Steuergelder besorgten Bürger die aufwändigen Baustellen am Hang über der Mühlstraße. Dabei stören sich die Kritiker insbesondere an dem neuen Fußweg samt Treppe am Schulberg. Wie lästig man die teilweise hoch emotional geführte Debatte im Rathaus auch immer finden mag, sie ist gut so. weiterlesen
03.04.2012

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Ein Prosit auf das Ordnungsamt

Der Karren steckt fest. Und das nicht erst, seit die Zelle am 22. März das Gespräch mit der Stadtverwaltung platzen ließ, nachdem Bürgermeister Peter Rist signalisiert hatte, die Konzessions-Verfügung sei nicht verhandelbar. Für die Zelle hätte aber nur ein ergebnisoffenes Gespräch Sinn gemacht. weiterlesen
31.03.2012

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Geschäft mit dem Grauen

Einst haben sie Schrecken verbreitet. Jetzt sollen in Paris Folterinstrumente unter den Hammer kommen. Daran stören sich nicht wenige. Wer es gerne ein wenig gruselig mag, dem wird nächste Woche in Paris eine einmalige Chance geboten, seine Inneneinrichtung auf makaber zu trimmen. Im Angebot wäre da etwa ein Inquisitions-Stuhl, dessen Sitzfläche mit Holzspitzen übersät ist. Sehr dekorativ nimmt sich auch jener Hinrichtungsstrick aus, auf dem ein Henker sein Autogramm hinterließ. weiterlesen
30.03.2012

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Plagiator will im Amt bleiben

Der drohende Staatspleite hat Ungarns Regierung weggesteckt. Die abgekupferte Doktorarbeit des Staatschefs bringt sie in Bedrängnis. Dem ungarischen Staatspräsidenten Pál Schmitt ist wegen erwiesener Plagiatsvorwürfe der Doktortitel vom Senat der Budapester Semmelweis-Universität für Medizinwissenschaften (SOTE) aberkannt worden. Mit 16 zu zwei Stimmen hatte die Prüfungskommission diesen Schritt empfohlen. weiterlesen
29.03.2012

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Trauerspiel? Ja, ein Trauerspiel!

Artikelbild: Trauerspiel? Ja, ein Trauerspiel! Vor fast genau vier Jahren – am 19. April 2008 – berichtete das TAGBLATT über die DSL-Misere und demonstrierte sie in einem Video im Internet – samt kreischendem Modemgeräusch. Dass sich der Zustand in Teilen Hagellochs, Hirschaus und Bühls noch nicht verbessert hat, das Video immer noch die aktuelle Situation wiedergibt, ist unglaublich. weiterlesen
28.03.2012

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Schweine sind auch nur Menschen

Hurzlmeiers Schweine – jetzt in der Reutlinger Stadtbibliothek.Bild:Haas Was braucht man gegen die Fährnisse modernen Lebens, gegen die Widrigkeiten des Alltags und die Tücke des Daseins? Richtig: Schwein braucht man. Sagte sich auch Cartoonist Rudi Hurlzmeier und veröffentlichte ein Kompendium mit dem Titel „Feine Schweine“ (Haffmanns Verlag, 9,90 Euro). Die Reutlinger Stadtbibliothek gibt in ihrem Ausstellungseck bis 12. Mai Einblicke. weiterlesen
16.03.2012

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Ich räume meinen Schreibtisch

Artikelbild: Ich räume meinen Schreibtisch Auf meinem Schreibtisch im TAGBLATT sah es stets nach Arbeit aus. Bis zu dieser Woche. Da habe ich begonnen, mein Büro zu räumen. Nicht auf-, sondern auszuräumen, denn heute Abend räume ich meinen Arbeitsplatz. weiterlesen
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