Jugendsprache

Es hat sich ausgewulfft

Gleich ein kleines Quiz zu Beginn: Was in aller Welt bedeutet denn wohl das in weiten Teilen der Gesellschaft wohl recht ungeläufige Wort „Drahtseiltechniker“? Wählen Sie bitte aus drei Möglichkeiten: A: Zirkusartist B: Politiker C: Zahnarzt KP? Gut, hatte ich auch nicht. Doch das ist mir wayne, total lattenfix. weiterlesen

Rugby: die Gretchenfrage

Rollenklischees, „gläserne Decken“ und der Feminismus der Eltern-Generation

Lena Hornung ist selbsterklärte Feministin und war von Juli bis Dezember 2012 im Frauen - und Genderrat der „Grünen Jugend“ aktiv. FLUGPLATZ stellte ihr Fragen zum Thema Gleichberechtigung und Frauenrechte. weiterlesen
Artikelbild: Wo ist das Recht auf Sorglosigkeit?

Die Angst

Wo ist das Recht auf Sorglosigkeit?

Sollten Jugendliche nicht das Recht auf Unvernunft und Sorglosigkeit haben, das Recht darauf, Idealist, Träumer, Spinner oder Himmelsstürmer zu sein oder alles gleichzeitig?! Stattdessen haben wir Angst. Neulich mit Freunden im Irish Pub, wir reden über Pläne nach dem Abi. Im Nebenraum spielt die Elterngeneration die Freiheitshymnen ihrer Jugend von den Beatles bis AC/DC. „…Lehrer überleg’ ich mir auch. Ich denk’, das würde mir Spaß machen, außerdem ist das einfach so ein sicherer Beruf. weiterlesen

Umfrage

Wann hatten Sie richtig Angst?

Ich hatte bisher zwei Situationen, in denen ich wirklich Angst hatte. Einmal bei der Geburt meiner Tochter. Sie bekam keine Luft und die Ärzte sagten mir, sie wüssten nicht, wie es enden würde. Die zweite Situation war, als meine Mutter gestorben war. weiterlesen
Dieser Junge in der albanischen Hauptstadt Tirana muss Autoscheiben putzen, um den Lebensunterhalt ...

(K)ein Kinderleben ...

... zwischen Auspuff und Scheibenwasser

Es ist ein Teufelskreis, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt: Wer als Kind Autoscheiben putzt, hat später im Leben kaum eine Chance. Zugleich schüren bettelnde Roma-Kinder ohnehin vorhandene Vorurteile. FLUGPLATZ-Autorin und Ethnologie-Studentin Christine Faget schildert ihre Eindrücke aus der albanischen Hauptstadt Tirana. weiterlesen
Artikelbild: Situation der Roma in der EU: auf dem Papier und in der Realität

Historische Verantwortung

Situation der Roma in der EU: auf dem Papier und in der Realität

Seit mehr als tausend Jahren gehören die Roma zur europäischen Gesellschaft. Heute sind sie laut EU-Kommission eine der größten Minderheiten Europas. weiterlesen

Der erste Asylantrag ist schon abgelehnt

Familie Bayram hofft auf eine Zukunft in Deutschland

Schaip ist 16 Jahre alt und lebt seit zwei Monaten im Mössinger Wohnheim für Asylbewerber. Er floh mit seiner Familie aus Mazedonien: Die Bayrams gehören der diskriminierten Minderheit der Roma an. Gefahr drohte ihnen vor allem, weil der Vater politisch aktiv ist. Dass ihr Haus „wegen eines elektrischen Defekts“ abbrannte, glauben sie nicht. weiterlesen

Sinti und Roma

Die Ausgegrenzten

Am 24. Oktober 2012 wurde das Mahnmal, das an die Nazi-Verbrechen an Sinti und Roma erinnern soll, in Berlin enthüllt. Das Denkmal solle zu Toleranz mahnen und eine Aufforderung sein, gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma anzugehen, so Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Kanzlerin Angela Merkel betonte: „Erinnern ist Teil unseres demokratischen Selbstverständnisses.“ weiterlesen

„Gezweifelt habe ich nie“

Sven Herrmann lebt ein Jahr in Indien

Der 19-Jährige Sven Herrmann hat im Juni das Karl-von-Frisch-Gymnasium in Dußlingen mit Abitur verlassen. Jetzt lebt er für ein Jahr in Indien. weiterlesen

Kupiga Mswaki!

Hauptsache „weiß“: als Mzungu in Tansania

Kupiga Mswaki! Diese zwei Wörter schallen täglich minutenlang gegen 17 Uhr durchs Umra-Orphanage Center in Dar-es-Salaam, Tansania. Ich versuche wieder einmal 70 Kinder zum Zähneputzen zu bewegen. Zuvor gab es wie jeden Tag Ugali, also Maisbrei mit Bohnen. Als Nachtisch gibt’s Ananas, die Jacqueline, meine Projektpartnerin und ich, vom Mabibo-Markt mitgebracht haben. weiterlesen

Den endlosen Fragen entflohen

Gute Rezeption: sechs Monate Gästehaus-Arbeit in Kanada

Kleine Pause im „Marathon der Entscheidungen“: Carolin Deregowski arbeitet seit fünf Monaten in einer Jugendherberge auf Vancouver Island. Dort entschleunigt sie ihre Lebensplanung. weiterlesen

Nach dem Abi

Immer langsam mit den jungen Pferden

So, das Abitur ist geschafft, und was jetzt? Na klar, ab ins Ausland. Die wahren Gründe, warum so viele ins Ausland schwärmen, und warum das eine komplette Überreaktion ist. Nach dem Abitur kommt mehr auf einen zu, als man anfangs denken könnte. weiterlesen

Ein Feuerwerk für Rama

Julia Merkle macht gerade ein FSJ in Indien

Kühe, die frei auf der Straße laufen, und eine ganz andere religiöse Tradition mit vielen Göttern: Diese Kultur lernt die 19-jährige Julia Merkle gerade kennen. Sie hat das Abitur hinter sich und macht jetzt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Madhea Pradesh, Indore, in Indien. Julia arbeitet bei dem Projekt „Vishwas“ mit. Vishwas kümmert sich umsonst um Menschen, die mit HIV leben, aber professionelle Hilfe sonst nicht bezahlen könnten. weiterlesen

Schule in Japan

Putzen gehört zum Tagesplan

An meinem ersten Schultag musste ich vor der ganzen Schule eine Rede auf Japanisch halten. Was mir hier aufgefallen ist: Ich als Ausländerin habe ich eine Sonderstellung: die Schulregeln besagen, dass Schmuck verboten ist, aber ich musste meinen Schmuck nicht ablegen (hab’ ich aus Solidarität trotzdem). Ich wurde beobachtet und angestarrt, mir wurde gewunken, und Schüler wollten ein Bild mit mir machen. Am Eingang der Schule befinden sich kleine Schließfächer für die Schuhe, die man durch Slipper ersetzt. weiterlesen

Nirgendwo, ein kleines Dorf

Rebekka Muth geht gerade in Schweden zur Schule

Rebekka Muth, ein 17-jähriges, aufgewecktes und weltoffenes Mädchen, hat sich entschieden, der deutschen Schule ein Jahr lang den Rücken zu kehren. Denn Elche und Polarlichter haben sie nach Schweden gelockt. Mit der Organisation Youth for Understanding (YFU) ist sie mit 71 anderen Austauschschülern nach Schweden geflogen. Wo ihre Gastfamilie wohnt? weiterlesen
Umfrage
"Wie findest du die Mensa?" Auf dem Menü stehen folgende Antworten zur Wahl:


Super! Fast so gut wie bei Oma. 5 4%
 
Man kann's essen. 33 24%
 
Wenn's denn sein muss. Ist halt billig. 25 18%
 
Guter Ort, um Freunde zu treffen. Aber das Essen: na ja. 33 24%
 
Das Essen würde ich nicht mal meinem Hund füttern. 42 30%
 
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