Wie viel Vielfalt gefällt?

Im Internet ist eine Debatte über Homo- und Transsexualität entbrannt

Artikelbild: Im Internet ist eine Debatte über Homo- und Transsexualität entbrannt Wie bunt dürfen Familien und Partnerschaften sein? Darüber streiten sich Befürworter und Gegner des neuen Bildungsplans mit drei Petitionen. weiterlesen

Kupiga Mswaki!

Hauptsache „weiß“: als Mzungu in Tansania

Kupiga Mswaki! Diese zwei Wörter schallen täglich minutenlang gegen 17 Uhr durchs Umra-Orphanage Center in Dar-es-Salaam, Tansania. Ich versuche wieder einmal 70 Kinder zum Zähneputzen zu bewegen. Zuvor gab es wie jeden Tag Ugali, also Maisbrei mit Bohnen. Als Nachtisch gibt’s Ananas, die Jacqueline, meine Projektpartnerin und ich, vom Mabibo-Markt mitgebracht haben. weiterlesen

Den endlosen Fragen entflohen

Gute Rezeption: sechs Monate Gästehaus-Arbeit in Kanada

Kleine Pause im „Marathon der Entscheidungen“: Carolin Deregowski arbeitet seit fünf Monaten in einer Jugendherberge auf Vancouver Island. Dort entschleunigt sie ihre Lebensplanung. weiterlesen

Nach dem Abi

Immer langsam mit den jungen Pferden

So, das Abitur ist geschafft, und was jetzt? Na klar, ab ins Ausland. Die wahren Gründe, warum so viele ins Ausland schwärmen, und warum das eine komplette Überreaktion ist. Nach dem Abitur kommt mehr auf einen zu, als man anfangs denken könnte. weiterlesen

Ein Feuerwerk für Rama

Julia Merkle macht gerade ein FSJ in Indien

Kühe, die frei auf der Straße laufen, und eine ganz andere religiöse Tradition mit vielen Göttern: Diese Kultur lernt die 19-jährige Julia Merkle gerade kennen. Sie hat das Abitur hinter sich und macht jetzt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Madhea Pradesh, Indore, in Indien. Julia arbeitet bei dem Projekt „Vishwas“ mit. Vishwas kümmert sich umsonst um Menschen, die mit HIV leben, aber professionelle Hilfe sonst nicht bezahlen könnten. weiterlesen

Schule in Japan

Putzen gehört zum Tagesplan

An meinem ersten Schultag musste ich vor der ganzen Schule eine Rede auf Japanisch halten. Was mir hier aufgefallen ist: Ich als Ausländerin habe ich eine Sonderstellung: die Schulregeln besagen, dass Schmuck verboten ist, aber ich musste meinen Schmuck nicht ablegen (hab’ ich aus Solidarität trotzdem). Ich wurde beobachtet und angestarrt, mir wurde gewunken, und Schüler wollten ein Bild mit mir machen. Am Eingang der Schule befinden sich kleine Schließfächer für die Schuhe, die man durch Slipper ersetzt. weiterlesen

Nirgendwo, ein kleines Dorf

Rebekka Muth geht gerade in Schweden zur Schule

Rebekka Muth, ein 17-jähriges, aufgewecktes und weltoffenes Mädchen, hat sich entschieden, der deutschen Schule ein Jahr lang den Rücken zu kehren. Denn Elche und Polarlichter haben sie nach Schweden gelockt. Mit der Organisation Youth for Understanding (YFU) ist sie mit 71 anderen Austauschschülern nach Schweden geflogen. Wo ihre Gastfamilie wohnt? weiterlesen
Artikelbild: Rassismus ist Alltag

Warum es gut ist, das Leben von einem anderen Fleck Erde aus zu betrachten

Abi lief, I can fly

Immer mehr junge Leute reisen nach der Schule um die Welt. Australien, Neuseeland oder Thailand, all das sind neue Trend-Länder und schon längst nichts Besonderes mehr. Doch diese Entwicklung hin zu unendlich vielen Möglichkeiten und der Qual der Wahl wird kritisiert. Aber was spricht dagegen, das Leben mal von einem anderen Fleck der Erde aus zu betrachten? weiterlesen

Fallstricke am Feiertag

Was zu Weihnachten gar nicht geht – und wo Eltern aufpassen sollten

Socken, Bibeln, Handtücher: Coolere Weihnachtsgeschenke gibt es doch gar nicht! Oder doch? Die FLUGPLATZ-Redaktion hat sich in Tübingen nach unpassenden Gaben umgehört – und dabei auch erfahren, warum Handys zu Weihnachten nicht immer toll sind. weiterlesen

Land der Gegensätze

Christine Faget erkundete Kasachstan als Journalistin

Christine Faget studiert Ethnologie und Medienwissenschaft in Tübingen. Während ihres Praxissemesters arbeitete sie drei Monate bei der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ in Almaty, der größten Stadt Kasachstans. weiterlesen

Mit der Bahn nach Kasachstan

Langsam, aber spannend: Per Zug nach Almaty zu reisen, hält Überraschungen bereit

Bangen Herzens sitze ich in der riesigen Wartehalle des Moskauer Pawelezkij Bahnhofs: Allein als junge Frau, dreieinhalb Tage, 4000 Kilometer von Moskau nach Almaty – in der „Holzwagenklasse“?! weiterlesen

„In Kasachstan sind die Schulen strenger“

Mit acht Jahren hat Alexandra Weber, heute 17, ihre Heimat verlassen und ist mit ihrer Familie nach Deutschland gezogen

Unter Alexandras ersten Diktaten stand: „Toll! Schon 30 Wörter richtig geschrieben!“ – jetzt spricht sie Deutsch fast besser als Russisch. Sie erinnert sich gern an ihre Kindheit. Aber in Kasachstan zu leben, findet sie heute unvorstellbar. weiterlesen
„Es macht einfach großen Spaß, mit allen anderen zusammen zu tanzen“, findet Verena Kosian ...

An der Dreifürstensteinschule tanzen Kinder mit und ohne Behinderung

Culcha Candela auf Rädern

Eines verbindet sie alle: die Freude am Tanzen. Dabei spielen die Umstände keine Rolle. Im Rollstuhl oder nicht, wenn die Musik läuft, macht sich das überhaupt nicht bemerkbar. Seit Herbst diesen Jahres studieren Schüler und Schülerinnen der Mössinger Dreifürstensteinschule und der Friedrich-List-Realschule eine Hip-Hop-Choreografie ein, die sie bei Auftritten präsentieren. weiterlesen

Beim Hockey könnte jeder Torschützenkönig werden

„Die Behinderung ist bei uns zweitrangig“

Im Jahr 1979 gründete die Turn- und Sportgemeinschaft Reutlingen ihre Behindertensportabteilung, die mittlerweile die zweitgrößte in Deutschland ist. FLUGPLATZ hat Abteilungsleiter Martin Sowa und Geschäftsführer Albrecht Tappe zur Situation des Behindertensports in Deutschland und ihre eigenen Umsetzungsmöglichkeiten bei der TSG befragt. weiterlesen

Pfeilschnell unterwegs

Steffen Warias ist Weltmeister im Paracycling

„Einfach ein gigantisches Erlebnis“: Das ist das Fazit des gebürtigen Derendingers Steffen Warias, der dieses Jahr bei den Paralympics in London mitmachte. Der 27-Jährige fährt trotz schmaler Wadenmuskulatur den meisten gesunden Radlern davon. weiterlesen

Regeln und Bräuche

Wandergesellen müssen kinderlos, schuldenfrei und ledig sein

Sie erscheinen wie ein Relikt aus alten Zeiten, fast wie ein Museumsstück: Die schwarze Kluft, der große Hut, das fest verschnürte Hab und Gut und der Wanderstab lassen die Gesellen auf der Walz unzeitgemäß erscheinen. Was veraltet wirkt, ist auch heute noch weit verbreitet. weiterlesen
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Super! Fast so gut wie bei Oma. 5 4%
 
Man kann's essen. 33 24%
 
Wenn's denn sein muss. Ist halt billig. 25 18%
 
Guter Ort, um Freunde zu treffen. Aber das Essen: na ja. 33 24%
 
Das Essen würde ich nicht mal meinem Hund füttern. 42 30%
 
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