24.12.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

6300 geplant

Zusätzliche Plätze für Masterstudenten

Das Wissenschaftsministerium will angesichts steigender Studentenzahlen die Plätze für ein Masterstudium ausbauen. 6300 Plätze sind geplant.

Anzeige


LSW

Stuttgart In zwei Etappen soll das Angebot an den Hochschulen im Südwesten ausgebaut werden. Bis 2016 sind 6300 zusätzliche Anfängerplätze vorgesehen, wie das Wissenschaftsministerium in Stuttgart mitteilte. "Unsere Hochschulpolitik folgt einer klaren Leitidee: Die Verstetigung der Innovationsfähigkeit unseres Landes", sagte Ministerin Theresia Bauer (Grüne). Sie hatte im Sommer einen schrittweisen Masterausbau angekündigt.

Artikelbild: Zusätzliche Plätze für Masterstudenten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: Neue Studienplätze werden gebraucht.

Zunächst sollen 3900 Plätze mit dem Doppelhaushalt 2013/14 entstehen, das Masterprogramm werde jährlich auf 38,9 Millionen Euro veranschlagt. 2400 Masterplätze folgen dann mit dem Haushalt 2015/16. Dafür sind 22,7 Millionen Euro im Jahr veranschlagt. "Das ist gut investiertes Geld", ließ Finanzminister Nils Schmid (SPD) mitteilen. Mit dem Ausbau werde die Zahl der Plätze für den Beginn eines Masterstudiums von 9500 auf 15 800 erhöht, hieß es weiter.

Die CDU-Landtagsfraktion allerdings kritisierte den Ausbau. Das sei nur "ein Umverteilen der Gelder zu Lasten des Bachelor-Ausbauprogramms", sagte der Hochschulexperte Dietrich Birk. Es liege zudem bis heute weder eine fundierte Bedarfsanalyse noch eine konkrete Ausbauplanung für die Masterstudiengänge vor.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft der Grünen im Landtag, Kai Schmidt-Eisenohr, wies hingegen darauf hin, das Bachelor-Ausbauprogramm werde fortgesetzt. "Der Masterausbau geht nicht zu Lasten des Bachelors." Baden-Württemberg sei das erste Land, das den Ausbau der Studienplätze im Bachelorbereich nun für den Master fortsetze, sagte Schmidt-Eisenohr.

Im laufenden Wintersemester starteten im Südwesten so viele Studenten wie noch nie ein Studium: knapp 350 000. Das lag an den doppelten Abiturjahrgängen und der Aussetzung der Wehrpflicht.

24.12.2012 - 08:30 Uhr | geändert: 04.03.2013 - 18:28 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die Welt der Alraune Siebert

Das neue Glockenspiel der Stiftskirche

Stiftskirchenorganist Braun stellt das Glockenspiel vor

Verbraucherminister Bonde in der UDO-Großküche

Abtauchen im Uhlandbad: Gäste unter Wasser

Bodelshausen spielt gegen Poltringen/Pfäffingen 3:3 Millipay Micropayment

Senfit: die Seniorenmesse in Tübingen

104:64 - Tigers wie entfesselt im Abstiegskampf

Guerilla-Merketing mit der Laserkanone

Tübinger Nacht im April 2014

Video-Zusammenfassung: TV Derendingen - SC Freiburg II 1:0 Millipay Micropayment

Wendelsheim unterliegt Hirschau 0:2 Millipay Micropayment

Eine Zinser-Modenschau präsentiert aktuelle Sommertrends

SV Pfrondorf - TSV Hirschau 0:0 Millipay Micropayment

Endlich wieder ein Sieg: Tigers gegen Trier 74:67

Fuchs und Dachs in der Mörikestraße

SV Wurmlingen - TSV Dettingen 2:0 Millipay Micropayment

Hinter den Kulissen der Neckarmüllerei

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Die beiden Neuankömmlinge im Glockengebälk: Sie stehen (beziehungsweise hängen) für das ...

Wissen, was war

Die Woche vom 12. bis 17. April: Tübinger tauchen ab, ein verdächtiger Patient und ein Glockenspiel für die Stiftskirche

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse

Vor 50 Jahren: Kanzler Erhard besuchte Tübingen

Das „Wirtschaftswunder“ der Nachkriegszeit verkörperte Ludwig Erhard wohl wie kein anderer: Der CDU-Mann war wohlgenährt, hatte stets eine Zigarre im Mundwinkel „und eine gesunde Farbe des Erfolgs im Gesicht“, bemerkte der TAGBLATT-Chronist, als Erhard zu seinem ersten – und einzigen – Staatsbesuch nach Tübingen kam. Das war vor 50 Jahren, am 24. Februar 1964.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion