20.12.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Nanopartikel statt Nebenwirkungen

Tübinger Forscher erhalten Preis für neue Art Augentropfen

Wissenschaftler der Universität Tübingen haben einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für eine neue Art von Augentropfen bekommen.

Anzeige


dpa

Tübingen. Das Forscherteam um Martin Spitzer und Sven Schnichels habe mit Hilfe von Nanopartikeln eine Möglichkeit gefunden, wie die Nebenwirkungen von Augentropfen deutlich reduziert werden könnten, teilte die Uniklinik am Donnerstag mit. Das brachte ihnen den Sieg im Wettbewerb Dutch Venture Challenge des Netherlands Genomic Institute ein. Das Preisgeld soll als Startkapital für eine Firma dienen, um die Augentropfen für Patienten nutzbar zu machen.

Wirkstoffe sind in Augentropfen üblicherweise hochkonzentriert, unter anderem weil Tränen die Arznei verdünnen und auswaschen. Diese hohe Wirkstoffkonzentration führe aber häufig zu starken Nebenwirkungen. Die Tübinger Wissenschaftler hätten nun zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden eine neue Rezeptur für Augentropfen auf Nano-Basis entwickelt. Durch die winzige Größe werde der Wirkstoff besser vom Auge aufgenommen. Dadurch müssten Medikamente weniger stark konzentriert sein, was wiederum die Verträglichkeit erhöhe.

20.12.2012 - 17:19 Uhr | geändert: 20.12.2012 - 18:01 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Das Brunnenwasserfest in Bildern

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Ein Versuchsaffe hat sich den Schädel blutig gekratzt.Bild: Soko Tierschutz/BUAV

Wissen, was war

Die Woche vom 6. bis 12. September: Betreuerin stürzt am Lichtenstein in den Tod, Mann vergeht sich an Stute, Kritik an Affenversuchen

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion