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Nanopartikel statt Nebenwirkungen

Tübinger Forscher erhalten Preis für neue Art Augentropfen

Wissenschaftler der Universität Tübingen haben einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für eine neue Art von Augentropfen bekommen.

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dpa

Tübingen. Das Forscherteam um Martin Spitzer und Sven Schnichels habe mit Hilfe von Nanopartikeln eine Möglichkeit gefunden, wie die Nebenwirkungen von Augentropfen deutlich reduziert werden könnten, teilte die Uniklinik am Donnerstag mit. Das brachte ihnen den Sieg im Wettbewerb Dutch Venture Challenge des Netherlands Genomic Institute ein. Das Preisgeld soll als Startkapital für eine Firma dienen, um die Augentropfen für Patienten nutzbar zu machen.

Wirkstoffe sind in Augentropfen üblicherweise hochkonzentriert, unter anderem weil Tränen die Arznei verdünnen und auswaschen. Diese hohe Wirkstoffkonzentration führe aber häufig zu starken Nebenwirkungen. Die Tübinger Wissenschaftler hätten nun zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden eine neue Rezeptur für Augentropfen auf Nano-Basis entwickelt. Durch die winzige Größe werde der Wirkstoff besser vom Auge aufgenommen. Dadurch müssten Medikamente weniger stark konzentriert sein, was wiederum die Verträglichkeit erhöhe.

20.12.2012 - 17:19 Uhr | geändert: 20.12.2012 - 18:01 Uhr

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