Fußball-Landesliga Tabellenführer ist für die Tumlinger eine Nummer zu groß
Keine Überraschung gestern Nachmittag auf dem Tumlinger Fußballgelände: Der favorisierte Spitzenreiter SV Nehren hat den SV Tumlingen-Hörschweiler mit 4:0 (2:0) vor 150 Zuschauer besiegt. Damit sind die Tumlinger Abstiegssorgen noch größer geworden.
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Tumlingen. Pünktlich vor dem anrückenden Schnee- und Hagelsturm pfiff der Renninger Unparteiische Michael Stüglmaier das Landesligaspiel in Tumlingen ab. Sekunden vor dem Schlusspfiff hatte Nehrens Timo Raab mit dem 4:0 für den souverän aufgetretenen Tabellenführer den Endstand erzielt. Stüglmaier pfiff schon gar nicht mehr an, die Spieler und der Betreuerstab des SV Nehren hüpfte im Kreis und sangen „Humba, humba, tätäräää“.
Drei Nehrener gegen eins – das ist zu viel für Tumlingens Benjamin Meintel. Bild: radi
Sehr aggressiv begann die Nehren das Spiel und erspielte sich schnell die ersten Torchancen. So musste Tumlingens Torwart Lukas Betz in der fünften Minute per Fußbabwehr reaktionsschnell gegen Andreas Bäuerle zur Ecke klären. Eine Minute später war dann auch Betz machtlos, als Daniel Frank nach feinem Pass von Jochen Weigl allein vor ihm auftauchte und das Spielgerät flach neben dem Pfosten zur 1:0-Führung versenkte. Pedro Keppler war es nur vier Minuten später; neben dem Elfmeterpunkt stehend traf er nach einem unbedrängten Zuspiel mit einem Kullerball am herausstürzenden Betz vorbei zum 2:0 (10.). SVN-Trainer Dietmar Schneider sagte: „Der Start ist uns natürlich optimal in die Karten gelaufen, wir hatten die erste Viertelstunde auch richtig aggressiv begonnen.“
Auf der anderen Seite schimpfte Tumlingens Trainer Sven Hayer über die lasche Anfangsphase seiner Mannschaft: „Wir hatten die ersten zehn Minuten total verschlafen.“ Beim SVT musste Spielertrainer Bernd Störzer auf der Bank bleiben, Störzer fühlte sich wegen Wadenprobleme nicht richtig fit. Nehren überzeugte fortan auch mit sicherem Kurzpassspiel und enormer Ballsicherheit. Tumlingen kam nur recht selten Richtung Nehrener Strafraum, als Dominik Rothfuß nach 23 Minuten im Nehrener Strafraum zu Fall kam, blieb jedoch der von Tumlinger Seite geforderte Elfmeterpfiff aus.
Ähnlich wie schon in der ersten Hälfte, so hatte Nehren auch zu Beginn der zweiten einen Start nach Maß: Timo Raab traf im dritten Versuch zum 3:0 (49.). Zunächst war Keppler per Kopf gegen Lukas Betz nach einer Rechtsflanke von Bäuerle gescheitert, dann konnte Betz den Schuss von Raab abwehren, gegen den Nachschuss hatte er dann keine Chance. Trainer Schneider freute sich über die Vorentscheidung: „Auch der Beginn in die zweite Halbzeit lief für uns optimal“, sagte er. Auch hier hatte Tumlingen wenig Möglichkeiten im Offensivspiel gefunden. Beste Aktion auf Tumlinger Seite nach einer Stunde Spielzeit: Benjamin Meintel erkämpfte sich den Ball, spielte beim folgenden Überzahlangriff Mark Lamparth frei, der zögerte zu lange, konnte aber noch einen Freistoß herausholen. Meintel legte für Kevin Hess auf, der aus vollem Lauf den Ball knapp über die Latte jagte.
Nehren blieb weiterhin gefährlicher und vergab durch Marc Eipper (67.) und Keppler (79.) zwei weitere Großchancen. Diese waren bei Tumlingen an diesem Tag sehr rar, die beste Möglichkeit des Spiels hatte der eingewechselte Stefan Jäkle, er köpfte einen Meintel-Freistoß knapp am Pfosten vorbei (74.). Sven Hayer monierte: „Hatten wir mal Möglichkeiten nach vorne zu spielen, kam der Pass nicht an.“ Auf der anderen Seite durfte sich Dietmar Schneider noch über das zweite Tor von Timo Raab nach Vorarbeit von Alexander Motzer zum 4:0 freuen und verteilte noch ein Lob in Richtung Tumlingen: „Die Rasenfläche hier ist einfach top, einen so guten Platz findet man momentan nirgends vor.“ Ein sehr schwacher Trost für den SVT.mak
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