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Was macht eigentlich das Kulturamt?

Mehr Miteinander

Was macht eigentlich das Kulturamt? Das fragten wir in einem Übrigens.

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„Was macht eigentlich das Kulturamt?“ Diese Frage lässt sich ebenso klar wie kurz beantworten: Überstunden! Denn kaum anders ist zu erklären, wie der Fachbereich Kultur sonst – mit sage und schreibe zwei (!) Vollzeitstellen weniger – in diesem und im vergangenen Jahr neue Akzente gesetzt und ein Arbeitspensum bewältigt hat, das auf der Verwaltungsebene die ganze Vielfalt der Kultur in Tübingen umfasst: von Musik, über die Theater, das Stadtmuseum, die Stadtbücherei, die Städtepartnerschaften, die kulturelle Bildung, bis hin zur Kunst, Literatur und Soziokultur.

Es kann nur im Interesse der Kulturschaffenden in Tübingen sein, gerade den Fachbereich innerhalb der Verwaltung, der die zentrale Vertretung für die Kultur in Tübingen darstellt, gestärkt und nicht durch den Eindruck der Untätigkeit geschwächt zu sehen. Statt Contra ist mehr Miteinander gefragt, statt Destruktion mehr Zusammenarbeit.

Perspektiven und Meinungen sind in der Kultur sehr unterschiedlich. Doch ist es sachlich und menschlich falsch, den Eindruck der Untätigkeit durch die Wahl dieser Überschrift zu vermitteln. Inhaltlich mag man andere Positionen vertreten, Fragen stellen, die einen konstruktiven Diskurs anregen. Das ist Wesen und Aufgabe des öffentlichen Verhandelns von Kulturthemen im Feuilleton. Doch kann das hervorragende Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Kultur, ihr Einsatz für die Kultur gar nicht hoch genug geschätzt werden. Dafür einen herzlichen und ermutigenden Dank zum Weihnachtsfest und zum Jahresausklang!

Cornelia Szelényi, Dr. Ute Bechdolf und Josefine Gras, Tübingen

28.12.2012 - 08:30 Uhr

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