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Schulbus nach Tübingen

Man musste stehen

Ein Schulbus von Kirchentellinsfurt nach Tübingen wurde gestrichen („Ohne Hetze ankommen – das war einmal“ vom 25. Januar).

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Wollen wir doch mal festhalten: Tobias Schmauder vom Landratsamt hat keine Beschwerden mehr gehört, da die Kirchentellinsfurter Eltern nun bemüht sind, ihre Kinder auf den früheren 7.12-Uhr-Zug zu bringen und somit der 7.37-Uhr-Bus von der Mehrzahl der Schüler nicht mehr genutzt wird. Mein Sohn möchte nicht jeden Tag abgehetzt und zu spät zur Schule kommen. Das möchte auch ich nicht, birgt die Hetze zu und von den Bussen doch erhebliche Gefahrenpotenziale.

Schön, dass es aus dem Dorf ab April nun endlich (!) einen Buszubringer zu dem 7.12-Uhr-Zug geben soll, damit der unsägliche Zubringerverkehr zulasten der Eltern zum Kirchentellinsfurter Bahnhof ein Ende hat.

Und dennoch ist das nur die zweitbeste Lösung – da kann ich mich dem Artikel nur anschließen. Durch G8 zeitlich schon enorm belastet, müssen die Schüler durch die Einsparung des Sonderbusses noch früher aus dem Haus. Angeblich war der Verstärkerverkehr ab Tübingen Hauptbahnhof zur Geschwister-Scholl-Schule nicht ausgelastet. Seltsam nur, dass nach Aussage meines Sohnes und seiner Mitschüler der Bus immer voll war – so voll, dass man stehen musste. Uni und Kliniken scheinen in Tübingen eine stärkere Lobby zu haben, als die Schulen und deren Schüler. Kinderland Baden-Württemberg? So nicht.

Hätte noch eine bessere Lösung: spezielle Schulbusse, die die Tübinger Schulen direkt ansteuern. In anderen Ländern funktioniert das auch – warum also nicht auch bei uns?

Alexandra Sohn, Kirchentellinsfurt

31.01.2012 - 06:00 Uhr

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