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Weiter geht die Debatte um Tübingens Ehrenbürger

Aufgabe der Linken

Weiter geht die Debatte um Tübingens Ehrenbürger

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„Angela Hauser, Stadträtin der Linken-Fraktion, Tübingen“, möchte in ihrer Mitwochspalte nicht nur zwei Verstorbene aus der Liste der Ehrenbürger gestrichen sehen, sondern drei, nämlich! auch Hans Gmelin, den langjährigen Oberbürgermeister von Tübingen. Meine Frage an die linke Stadträtin ist, welchen Sinn sie mit der Entwürdigung der drei Verstorbenen verbindet, ob es ihrem Gewissen nach rechtens ist, Menschen zu bestrafen, die überhaupt keine Möglichkeit der Verteidigung haben und ihnen damit das Recht der Rehabilitation zu nehmen? Ist es nicht die Aufgabe der Linken, für die Verbesserung der Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung zu kämpfen?

Was erhofft sich die Linke aus dieser Maßnahme an Verbesserungen für die Menschen? Hat die Linke vielleicht aus den Augen verloren, wer ihr Gegner und wo ihr Kampfplatz ist? Sieht sie nicht mehr, dass dem Großkapital durch die Globalisierung alle Türen geöffnet wurden, um ungestört die Menschen, ja ganze Völker und die Natur auszubeuten und zu zerstören?

Ohne dieses Großkapital könnte kein Krieg geführt werden. Auch Hitler hätte ohne seine Unterstützung keine Möglichkeit gehabt, den zweiten Weltkrieg anzufangen.

Sotirios Pantelidis, Tübingen

28.12.2012 - 08:30 Uhr

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