Ihre Meinung zu »Underwater Love - A Pink Musical«

Bitte geben Sie den Spamschutz Code ein.
Bewertung

Um den Film zu benoten, klicken Sie auf einen der Sterne und anschliessend auf "Wertung abgeben"
Name
Ihre Meinung
Detailwertung
Durchschnitt:
Leser-Kommentare
Ihre Meinung zu »Underwater Love - A Pink Musical«
Detailwertung
Durchschnitt:
Leser-Kommentare

Underwater Love - A Pink Musical

In dem erotischen Fantasy-Film aus Japan entdeckt eine Frau in einem See-Ungeheuer ihre verstorbene Jugendliebe.

Onna no kappa
Japan 2011

Regie: Shinji Imaoka
Mit: Sawa Masaki, Yoshirô Umezawa, Ai Narita, Mutsuo Yoshioka, Fumio Moriya
87 Min. - ab 16 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung
 

Ein Kappa, jenes Fabelwesen aus der japanischen Mythologie, ist ein naher Verwandter der Oger. Er ist hässlich, erschreckt manchmal Menschen, lebt ansonsten aber friedfertig im Wasser. Auch Asuka hat ein zartes Gemüt. Wenn die Arbeiterin in der Fischfabrik auf ein noch lebendes Tierchen stößt, bringt sie es zurück in den See. Bei einer solchen Rettungsaktion treffen sich Mensch und Monster. Die Frau erkennt in dem netten Ungeheuer ihre verstorbene Jugendliebe wieder, und versteckt es aus Mitleid in ihrer Waschmaschine.

Der Plot erinnert an romantische Fantasy à la „Das Mädchen aus dem Wasser“, „Ondine“ oder auch „Shrek“ – der Japaner Shinji Imaoka liefert dazu die Parodie im Stil eines trashigen Softporno-Musicals in Puppenstuben-Kulissen. Zum Monster wird man durch eine aufgepappte Plastikschnauze, es kommt zu artübergreifendem Sex in wechselnden Konstellationen, und zwischendurch wird ungelenk getanzt zu japanisch gesungenen Songs der deutsch-französischen Elektropop-Chansonniers Stereo Total. Im schütteren Handlungsrest keimt die Liebe zwischen dem schildkrötigen Kappa und Asuka, was deren Kopulations-wütiger Bräutigam und ein als Hippie verkleideter Todesgott zu verhindern trachten.

Für Fans dadaistischen Unfugs und abgedrehter japanischer Popkultur, speziell der semipornografischen Pink Movies, ist das gewiss ein Fest. Verfechter gediegener Filmkunst werden eher die Nase rümpfen – auch wenn die Bilder von Kamera-As Christopher Doyle mal wieder eine Augenweide sind.

Wer ahnen will, wie der Sex zwischen Shrek und Fiona abläuft - hier hinein!

Flashplayer benötigt.

Klaus-Peter Eichele


Zuletzt Kommentiert

... Großartiger und wichtiger Film, der nicht in amerikanischen Gut-Böse Klischees "funktioniert" sondern differenziert und sachlich, aber mit viel Herz auf das Elend an unseren Grenzen zu den unverblümten Sklavenregionen dieser Welt aufmerksam macht, wo jede Stunde Menschen ihr Leben lassen, ertrinken, verdursten ...


Berkel über Die Farbe des Ozeans

Im Bereich:


nach Begriff