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Fack ju Göhte

Komödie um einen Kleinganoven im Schuldienst, der sich als erstaunlich effektive Waffe gegen Klassenzimmer-Rabauken erweist.

Deutschland 2013

Regie: Bora Dagtekin
Mit: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Katja Riemann
118 Min. - ab 12 Jahren
TAGBLATT-Wertung
   Leser-Wertung
 

Unvergleichlich niveaulos und schrecklich! Wer zwei Stunden platte und dumme Witze unterhalb der Gürtellinie hören will, dem sei sei geraten, trotzdem in einen besseren Film zu gehen. (Jeder ist besser.)

Spielplan

Siehe auch: Sequel geplant - Göhte fackt 2015 wohl ein zweites Mal

Mehr als eine Million Zuschauern hat dieser deutsche Film in seiner Startwoche eingesammelt – da können selbst die Gewohnheits- Überflieger Til Schweiger und Matthias Schweighöfer nicht mithalten. Vielleicht liegt’s daran, dass seine Zielgruppe allumfassend ist – schließlich hat mit Schule jeder so seine Erfahrung.

Im Fall der Hauptfigur Zeki Müller (Elyas M’Barek) war sie zum Beispiel für die Katz. Nach längerem Knastaufenthalt will der Kleinganove ein altes Beuteversteck ausräumen, über dem in der Zwischenzeit jedoch eine Schulturnhalle hochgezogen wurde. Um sich Zugang in den Keller zu verschaffen, bewirbt er sich als Hausmeister – und wird aus Versehen als neuer Aushilfslehrer engagiert.

Die etwas konstruierte Ausgangslage nimmt Regisseur Bora Dagtekin („Türkisch für Anfänger“) zum Anlass, Problemzonen des Schulsystems halb satirisch, halb klamaukig auf die Spitze zu treiben. Highlights sind die erfrischend rustikalen Methoden, mit denen der Unterwelt-gestählte, vom Lehrplan jedoch völlig unbeleckte Ex-Knacki die asozialen Rabauken an der Brennpunkt-Penne Mores lehrt. Welcher gestresste Lehrer im Publikum wird nicht insgeheim jubeln, wenn notorische Schwänzer mit vorgehaltener (Paintball-)Knarre ins Klassenzimmer gezwungen werden?

Daneben entfaltet sich ein munteres Spielchen mit modern aufgepeppten Klischees aus Lümmel- und Paukerfilmen, in dem Katja Riemann (als das Übel souverän verwaltende Direktorin) und Karoline Herfurth (als heillos überforderte, aber megatapfere Referendarin) die komödiantischen Glanzlichter setzen. Wegen seines finalen Drifts ins pädagogisch Wertvolle, fällt der Film gegenüber dem Hollywood-Pendant „Bad Teacher“ zwar etwas ab – im deutschen Comedy-Mainstream ist er, angesichts von Schweiger und Schweighöfer, aber allemal ein Schmuckstück.

So macht man aus Satansbraten Musterschüler. Pädagogisch problematisch, aber sehr witzig.


Flashplayer benötigt.

Klaus-Peter Eichele


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Zuletzt kommentiert

... Der Film ist viel zu lang. Zumindest gab`s nicht genug Handlung für 90 Minuten, sondern viel Gequatsche. Also entweder mehr Handlung oder Film kürzen. Der Film ist für einen Animationsfilm erstaunlich holprig und unwitzig. Weder ich noch meine Tochter haben an irgendeiner Stelle gelacht. Alles in allem ein Film, den man sich anschauen kann, wenn das Wetter mies ist, man verpasst aber nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat.


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