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Jack Reacher

Krimi mit Tom Cruise als ehemaliger Polizist, der die Hintergründe eines Scharfschützen-Massakers in einer Kleinstadt aufdeckt.

USA 2012

Regie: Christopher McQuarrie
Mit: Tom Cruise, Rosamund Pike, Richard Jenkins
131 Min. - ab 16 Jahren
TAGBLATT-Wertung
   Leser-Wertung
 

Durchweg Spannung und Kreativität auf hohem Niveau. Jack spielt Detektiv auf eine moderne und actionreiche Art und Weise, spart zudem nicht an trockenem Humor. Neben Batman und Skyfall einer der richtig guten Filme dieses Jahr.

Spielplan

 Den Mörder bekommt das Publikum schon während des spektakulären Vorspanns geliefert. Ein Scharfschütze erschießt fünf offenbar willkürlich ausgewählte Passanten – und manipuliert so geschickt die Spuren, dass ein anderer in Verdacht gerät: der Kriegsveteran Barr, der vor Jahren im Irak ein ähnliches Massaker verübt hat. Nur einem kommen Zweifel: dem von Barrs Anwältin angeheuerten Jack Reacher (Tom Cruise), ein ehemaliger Militärpolizist, der seit seinem Rückzug von der Army eine phantomhafte Existenz führt.

Der wenig zimperlich ermittelnde Reacher stößt alsbald auf Ungereimtheiten in der scheinbar perfekten Indizienkette. Sie führen ihn auf die Spur einer skrupellosen Business-Mafia mit einem Gulag-versehrten Russen (Werner Herzog!) als gespenstischem Drahtzieher. Logisch, dass der Detektiv und die Anwältin bald selber ins Fadenkreuz der einflussreichen Bande geraten.

„Jack Reacher“ ist eine Art Film, wie sie Hollywood nur noch höchst selten produziert: ein klassisch geradliniger Krimi ohne Actionexzesse und digitaltechnische Finten, aber auch ohne ironische Metaebene à la Tarantino. Dafür glänzt er (nach dem Roman von Lee Child) mit einer Geschichte, die bis in die Details durchdacht und plausibel ist, sowie einer durch und durch stilsicheren Inszenierung. Einziger Schwachpunkt ist Tom Cruise, dessen aalige Glätte zumindest Kenner der kantigen Romanfigur enttäuschen wird. Dass die Spannung trotzdem auf Hochtouren knistert, spricht für die Qualität des Films in allen anderen Belangen.

Nebenbei beklagt „Jack Reacher“ auch die soziale und moralische Verwilderung der USA. Der Film zeigt eine Gesellschaft, in der das Recht des Starken und Mächtigen gilt, und eine Staatsmacht, die ahnungslos, resigniert oder korrupt ist. In diesem neuen Wilden Westen operiert Reacher wie eine Kreuzung aus Robin Hood und Dirty Harry, die begriffen hat, dass man der Gerechtigkeit nur Geltung verschaffen kann, wenn man selber zum Gesetzlosen wird. Politisch korrekt ist das zwar nicht, aber wer braucht schon ein politisch korrektes Kino?

Perfekt gebauter Old-School-Krimi, leider mit unpassendem Hauptdarsteller.


Flashplayer benötigt.

Klaus-Peter Eichele


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Zuletzt kommentiert

... Der Film ist viel zu lang. Zumindest gab`s nicht genug Handlung für 90 Minuten, sondern viel Gequatsche. Also entweder mehr Handlung oder Film kürzen. Der Film ist für einen Animationsfilm erstaunlich holprig und unwitzig. Weder ich noch meine Tochter haben an irgendeiner Stelle gelacht. Alles in allem ein Film, den man sich anschauen kann, wenn das Wetter mies ist, man verpasst aber nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat.


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