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Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall

Doku-Porträt der Primatenforscherin, Umweltschützerin und Friedensbotschafterin Jane Goodall.

Deutschland 2010

Regie: Lorenz Knauer
Mit: ane Goodall, Angelina Jolie, Pierce Brosnan
105 Min. - ab 0 Jahren
TAGBLATT-Wertung
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Sie fühlt sich bis heute als Glückspilz. Als die englische Sekretärin Jane Goodall 1960 in den Urwald Tansanias aufbrach, hatte sie nur „ein Notizbuch und eine Leidenschaft“ im Gepäck, keine zoologischen Vorkenntnisse, keinen Uni-Abschluss. Sie fand es einfach fantastisch, „nicht in einem schrecklichen Büro eingesperrt“ zu sein und stattdessen wilde Tiere zu beobachten.

Der Dokumentarfilm von Lorenz Knauer zeichnet in faszinierenden (Tier-) Bildern nach, wie aus der enthusiastischen 26-Jährigen die weltbekannte Schimpansen- Forscherin wurde, der die Wissenschaft völlig neue Erkenntnisse zu verdanken hat: Sie wies nach, dass Affen Werkzeuge benutzen. Eingeblendete Archivaufnahmen zeigen unter anderem, wie die hinreißende Blondine allmählich das Vertrauen der Schimpansen gewinnt.

Dann gibt es einen Schnitt. Bei einer Konferenz für Primaten- Forscher in den USA 1986 wird Goodall bewusst, wie gefährdet die Lebensräume ihrer Schützlinge in nur zwei Jahrzehnten geworden sind. Statt paradiesähnlicher Urwaldszenen bestimmen nun Bilder eines rastlosen Unterwegsseins das Geschehen.

In der Gegenwart angekommen, wandelt sich Goodall von der Forscherin zur Aktivistin, die schier unermüdlich versucht – 300 Reisetage im Jahr noch mit 76 - mit Projekten und Initiativen auf der ganzen Welt der menschengemachten Zerstörung des
Planeten Einhalt zu gebieten.

Dass sie dabei wie eine rare Ausnahmeerscheinung wirkt, wirft ein eigenes Licht auf den aktuellen Weltzustand.

Mitreißendes dokumentarisches Porträt der weltberühmten Affen-Forscherin.

Flashplayer benötigt.

Dorothee Hermann


Zuletzt Kommentiert

... Großartiger und wichtiger Film, der nicht in amerikanischen Gut-Böse Klischees "funktioniert" sondern differenziert und sachlich, aber mit viel Herz auf das Elend an unseren Grenzen zu den unverblümten Sklavenregionen dieser Welt aufmerksam macht, wo jede Stunde Menschen ihr Leben lassen, ertrinken, verdursten ...


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