Ihre Meinung zu »Giulias Verschwinden«

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13.05.2010
Ein sehr guter und amüsanter Film mit sehr pointierten Dialogen.
Theo

14.04.2010
Ein guter Schauspieler macht noch nicht einen guten Film und zwei gute Schauspieler auch nicht.
Wolfgang

08.04.2010
amüsant
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13.05.2010
Ein sehr guter und amüsanter Film mit sehr pointierten Dialogen.
Theo

14.04.2010
Ein guter Schauspieler macht noch nicht einen guten Film und zwei gute Schauspieler auch nicht.
Wolfgang

08.04.2010
amüsant
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Giulias Verschwinden

In amüsanten und traurigen Episoden fächert der Film nach dem Drehbuch von Martin Suter das Elend mit dem Älterwerden auf.

Deutschland 2009

Regie: Christoph Schaub
Mit: Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Stefan Kurt, André Jung, Sunnyi Melles
87 Min. - ab 6 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

Auf einer abendlichen Busfahrt driftet Giulia (Corinna Harfouch) aus der Zeit. Zwei bezaubernde Teenies und eine elegante 80-jährige Mitfahrerin nehmen selbstbewusst Vergangenheit und Zukunft für sich in Anspruch. Dazwischen gähnt ein Abgrund. Das macht Giulia derart zu schaffen, dass sie sogar die Party schwänzt, die ihre Freunde zu ihrem 50. Geburtstag bei einem angesagten Italiener vorbereitet haben. Die Tischfarben sind Grün und Violett, denn ostentativ will hier keiner mehr werden.

Ziellos lässt sich Giulia durch die kalte Pracht der Geschäftsstraßen treiben. So lange jedenfalls, bis sie in einem teuren Brillenladen dem weltgewandten John begegnet. Den darf Bruno Ganz endlich einmal wieder ohne Untergangs-Monumentalismus spielen. „Brot und Tulpen“ lässt grüßen.

Über die mal amüsanten, mal tristen Facetten des Älterwerdens zu sinnieren, bleibt derweil vor allem der im Stich gelassenen Freundesrunde überlassen. Die härtesten Stichworte liefert der ungebetene Eindringling Alessia (Sunnyi Melles). Sie ist zwar frisch geliftet und bekennt sich dazu, hat aber deutlich mehr drauf als Ratschläge für den richtigen Zeitpunkt für Schönheitsoperationen. Das Glück des zufälligen Flirts blendet Regisseur Christoph Schaub nur in kleinen Dosen ein, wie eine unverhoffte Erscheinung.
Einen gewissen Webfehler hat die Komödie aus der Feder des Schweizer Erfolgsautors Martin Suter. Die anscheinend bestens situierten Protagonisten scheint auf dieser Welt weiter nichts zu beschäftigen als das Entschwinden ihrer Jugend. Das kann auch die stets großartige Corinna Harfouch nur bedingt wettmachen.

Flashplayer benötigt.

Dorothee Hermann



Zuletzt Kommentiert

Schlechter Film: weder witzig, noch spannend, noch interessant.


Mary über Zettl

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