Ihre Meinung zu »Soul Kitchen«

Bitte geben Sie den Spamschutz Code ein.
Bewertung

Um den Film zu benoten, klicken Sie auf einen der Sterne und anschliessend auf "Wertung abgeben"
Name
Ihre Meinung
Detailwertung
Note 1:
35%
9
Note 2:
23%
6
Note 3:
8%
2
Note 4:
19%
5
Note 5:
8%
2
Durchschnitt: 2,2
Leser-Kommentare
05.08.2010
Akins Liebeserklärung an seine Heimatstadt Hamburch ist keines seiner anspruchsvollen Migrationshintergrund-Dramen, sondern ein brüllkomisches Feel-Good-Movie: Sympathische Figuren (allen voran Bousdoukos als naiver, aber saucooler Zinos), kerniger Humor, ein toller Funk-Soundtrack und eben Hamburg als Kulisse machen SOUL KITCHEN zu purem Kinovergnügen ohne Schnörkel und ohne verkopftem Ballast!
filmversteher.de

15.02.2010
ist ein guter fernseh-abend film, overrated fürs kino.
lupo

10.02.2010
Moritz Bleibsichtreu in der immer selben Rolle, von dem Streifen bleibt ansonsten nicht viel hängen.
Zyneast

06.02.2010
Ein Film als ideenloser Klamauk. Er war nicht mehr als eine Anhäufung von billigen Witzchen. So ruiniert man als Regisseur sein Renommee beim Publikum.
Kostas Petropulos

Ihre Meinung zu »Soul Kitchen«
Detailwertung
Note 1:
35%
9
Note 2:
23%
6
Note 3:
8%
2
Note 4:
19%
5
Note 5:
8%
2
Durchschnitt: 2,2
Leser-Kommentare
05.08.2010
Akins Liebeserklärung an seine Heimatstadt Hamburch ist keines seiner anspruchsvollen Migrationshintergrund-Dramen, sondern ein brüllkomisches Feel-Good-Movie: Sympathische Figuren (allen voran Bousdoukos als naiver, aber saucooler Zinos), kerniger Humor, ein toller Funk-Soundtrack und eben Hamburg als Kulisse machen SOUL KITCHEN zu purem Kinovergnügen ohne Schnörkel und ohne verkopftem Ballast!
filmversteher.de

15.02.2010
ist ein guter fernseh-abend film, overrated fürs kino.
lupo

10.02.2010
Moritz Bleibsichtreu in der immer selben Rolle, von dem Streifen bleibt ansonsten nicht viel hängen.
Zyneast

06.02.2010
Ein Film als ideenloser Klamauk. Er war nicht mehr als eine Anhäufung von billigen Witzchen. So ruiniert man als Regisseur sein Renommee beim Publikum.
Kostas Petropulos

Soul Kitchen

Turbulente Komödie von Fatih Akin über den vom Pech verfolgten Wirt einer Hamburger Szenekneipe.

Deutschland 2009

Regie: Fatih Akin
Mit: Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu, Birol Ünel, Anna Bederke
100 Min. - ab 12 Jahren
TAGBLATT-Wertung
    Leser-Wertung

Moritz Bleibsichtreu in der immer selben Rolle. Von dem Streifen bleibt ansonsten nicht viel hängen

Hamburg-Wilhelmsburg ist nicht New York-Williamsburg, aber im neuen Film von Fatih Akin ("Gegen die Wand") befindet sich der traditionell von Arbeitern und Ausländern bewohnte Stadtteil auf bestem Weg zum schnieken Ausgehviertel. Erster Vorbote des Wandels ist die "Soul Kitchen": Weil Zinos (Adam Bousdoukos), der Besitzer der auf Fischstäbchen und Buletten spezialisierten Kiezkneipe bandscheibenhalber nicht mehr selbst am Herd stehen kann, engagiert er einen gerade arbeitslos gewordenen Spitzenkoch (Birol Ünel) als Aushilfe. Dessen edle Kreationen vergraulen zwar auf einen Schlag die angestammte Proll-Kundschaft, doch dafür ist der verratzte Lagerschuppen alsbald randvoll mit szenigem Partyvolk. Es dauert nicht lange, bis die neue Hipness der Gegend einen Immobilienhai auf den Plan ruft.

Im Schnelldurchlauf verhandelt Akin mit dem beim Festival in Venedig hoch dekorierten Film das Phänomen der Gentrifizierung. Gemeint ist die schleichende Verwandlung innerstädtischer Unterschichtsviertel in hochpreisige Luxusquartiere. Wichtigster Zwischenschritt ist die Aufwertung des Wohnumfelds durch die einrückende Alternativ- und Künstlerszene, die am Ende des Prozesses aber ebenso verdrängt wird wie die alteingesessenen armen Schlucker.

Eine stadtsoziologische Abhandlung ist "Soul Kitchen" deswegen aber nicht - schließlich handelt es sich um die erste Komödie von Deutschlands international renommiertestem Regisseur. Der ernste Hintergrund dient ihm vor allem als Projektionsfläche für eine Parade kauziger Typen und reichlich Situationskomik, die unbekümmert auch mal die Grenze zum Grobklamauk unterschreitet. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist mit Kneipenwirt Zinos ein klassischer Loser tragikomischen Zuschnitts. Dem Deutschgriechen setzt das Pech - kaputter Rücken, Finanzamt, Liebeskummer, ein hinterlistiger Spekulant, sein von Moriz Bleibtreu gespielter Zocker-Bruder - so hartnäckig zu, bis es irgendwann in schieres Glück umschlägt.

Man kann Akin vorwerfen, dass ihm auf der Suche nach ulkigen Wendungen und beim Schwelgen im heimeligen Kneipentrubel die sozialpolitischen Zusammenhänge allmählich entgleiten - und dass er zur großstädtischen Schicksalsfrage Gentrifizierung letztlich nur oberflächlich Stellung bezieht. Man kann den Film aber auch als leichthändige, wenn auch nicht immer ganz stilsichere Illustration des Marx'schen Diktums sehen, dass sich geschichtliche Prozesse eben hinter dem Rücken der Akteure Bahn brechen.

Interview mit Regisseur Fatih Akin

Flashplayer benötigt.

Klaus-Peter Eichele



Zuletzt Kommentiert

Schlechter Film: weder witzig, noch spannend, noch interessant.


Mary über Zettl

Im Bereich:


nach Begriff
Suche im Trailer-Archiv
Surfer-Charts 2011