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Nach dem Ende der Nazi-Herrschaft

Wie die Tübinger im Kino zu Demokraten umerzogen wurden

Fast vierzig Jahre, bevor 1983 die Französischen Filmtage gegründet worden sind, strömte das Tübinger Publikum bereits massenhaft in Leinwandwerke aus Frankreich. Allerdings nicht ganz freiwillig.

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Klaus-Peter Eichele
Vorhang auf für das französische Kino: „‘Kinder des Olymp‘ wurde – ohne dass wir es wahr ... Vorhang auf für das französische Kino: „‘Kinder des Olymp‘ wurde – ohne dass wir es wahr hatten – zu unserem ersten Kultfilm“, schrieb TAGBLATT-Redakteur Fritz Holder in seinen Erinnerungen an die „Franzosenzeit“. Verleih

„Es heißt nun im wahrsten Sinne: Augen auf! Es ist nicht damit getan, aus einem Film, der vielleicht der deutschen Geisteshaltung fremd ist, hinauszugehen und zu sagen: Typisch französisch oder na ja, amerikanisch. Damit verfällt man in den alten Fehler des Ablehnens, was nicht genau unserer Wesensart entspricht.“

Das waren deutliche Worte, mit denen sich der Autor der französisch-deutschen Zeitschrift „Neue Filmwoche“ 1946 das Kinopublikum in der französischen Besatzungszone vorknöpfte. Aus gutem Grund: Um den Deutschen Demokratie und Völkerfreundschaft schmackhaft zu machen, setzten die neuen Machthaber auch auf die Überzeugungskraft der Kinobilder, die schon Joseph Goebbels in gegenteiliger Absicht so virtuos genutzt hatte.

Nach zwei von Deutschland verursachten Weltkriegen und dem Völkermord an den Juden wollten die Alliierten nach ihrem Sieg das Übel an der Wurzel packen. Nicht nur Militarismus und Nazismus sollten ausgerottet werden, sondern auch deren geistige Grundlagen. So machten sich auch die Franzosen, die den Südwesten Deutschlands besetzt hielten, an das schwierige Geschäft der demokratischen Umerziehung.

Dem Kino als Massenmedium schlechthin – 1944 wurden in Deutschland mehr als eine Milliarde Eintrittskarten gelöst – sollte dabei eine wichtige Rolle zukommen. So befahl die Militärregierung schon wenige Tage nach der deutschen Kapitulation den Wiederaufbau der Kinos, die in den meisten Großstädten zerstört oder beschädigt waren. Im unversehrten Tübingen erübrigte sich das. Hier hatten noch am vorletzten Kriegstag in den Museums- und Hirsch-Lichtspielen die Projektoren gesurrt, ehe der Einmarsch der Franzosen am 18. April 1945 dem Spaß ein Ende bereitete. Deren erste filmpolitische Maßnahme war das Verbot aller Filmvorführungen und die Beschlagnahme sämtlicher Filmkopien.

Kultur aus dem Füllhorn

Auch alle anderen Arten öffentlicher Kultur blieben vorerst untersagt. Aber schon ein halbes Jahr nach der Kapitulation sprühte das kulturelle Leben der Stadt wieder. "Wie aus einem unerschöpflichen Füllhorn", so Hermann Werner in seiner Stadtchronik, "ergoss sich ein reicher Segen von Musik, Theater, Vorträgen und Ausstellungen" über die Besiegten. Und diese griffen beherzt zu – schließlich war die Kultur "fast das einzige, was frei und ohne Rationierung zu haben war". Die Militärregierung unterstützte das Kunst-Engagement der Tübinger nach Kräften, wollte sie doch "in der schwäbischen Universitätsstadt einen kulturellen Mittelpunkt ihrer Zone schaffen". Doch auch die Besatzer entwickelten "eine starke und meist geschickte kulturelle Propaganda, die hervorragende Künstler und Kunstwerke nach Tübingen brachte". Ihrer politischen Absicht entsprechend, ein positives Bild der „civilisation française“ zu vermitteln, gastierten 1945/46 Chorknaben, Klaviervirtuosen, Theatergruppen und Opernsängerinnen.

Aber auch die Fans der populären Kultur brauchten nicht zu darben. Am 18. August 1945 wurde als erstes Nachkriegskino das Museum wiedereröffnet. Auf dem Spielplan stand indes kein flammender Appell für die Sache der Demokratie, sondern der noch unter der Schirmherrschaft von Joseph Goebbels produzierte Streifen Zirkus Renz. Er schildert den Aufstieg einer Rummelplatz-Klitsche zum ersten deutschen Großzirkus – und zwar pikanterweise in heftiger Konkurrenz zu einem französischen Unternehmen. In späteren Jahren wurden ihm antifranzösische Propaganda-Töne unterstellt.

Offenbar war dieser Film durch das noch nicht besonders engmaschige Netz der Zensur geschlüpft. Offiziell standen Nazi-Propagandafilme nämlich auf der schwarzen Liste, namentlich jene, die Krieg und Rassismus verherrlichen, Geschichte verfälschen, Rachegedanken fördern oder von besonders linientreuen Regisseuren stammten. Dennoch konnte wenige Wochen später unbehelligt der mit Blut-und-Boden-Mystik prall gefüllte Farbfilm Die goldene Stadt gezeigt werden. Sein Regisseur Veit Harlan, verantwortlich für den antisemitischen Hetzfilm „Jud Süß“, war die berüchtigtste Figur des NS-Kinos. Noch 1946 und 1947 liefen die Harlan-Filme „Immensee“ und „Opfergang“ unbehelligt bei den beliebten Freilicht-Aufführungen im Tübinger Schlosshof.

Bis weit ins zweite Friedensjahr hinein stammte der größte Teil des Filmprogramms im Museum (und von März 1946 an auch wieder in den Hirsch-Lichtspielen) aus nationalsozialistischen Altbeständen. Johannes Heesters gab den „Lustigen Vagabunden“, Marika Rökk „Die Frau meiner Träume“ und Heinz Rühmann entfachte „Die Feuerzangenbowle“. Das war zwar politisch unverfänglich, hatte mit „demokratischer Umerziehung“ aber wenig zu tun. So eindeutig sich die Prämissen französischer Kulturpolitik ausnahmen, so schwierig waren sie umzusetzen.

Bilder aus den Todeslagern

Ganz praktisch mangelte es an Kopien aktueller französischer Filme, die zudem synchronisiert oder wenigstens untertitelt werden mussten, um eine Wirkung entfalten zu können. Bis dahin behalf sich die „Section Cinéma“ der Militärregierung notgedrungen mit der Verteilung politisch unverdächtiger Komödien und Revuefilme, in denen die Stars des Nazi-Kintopps die Tübinger bei Laune hielten. Das war auch bitter nötig, denn bis Ende 1947 blieben die Ernährungsverhältnisse miserabel, Lebensmittel waren oft auf Hungerniveau rationiert.

Erzieherisch wirkten diese Nazifilm-Reprisen immerhin auf einem Umweg. Sie lockten die Massen in die Wochenschauen, die vor jedem Spielfilm gezeigt werden mussten. Die „Actualités françaises“ betitelten Nachrichten-Rollen bestanden aus Beiträgen der französischen Mutterwochenschau mit deutschem Kommentar. Einer der Schwerpunkte war 1945 die Berichterstattung vom Nürnberger Prozess gegen die obere Nazi-Riege.

Speziell richtete sich diese Aufklärung an die jungen Leute, die fast ihr gesamtes bewusstes Leben im Nazi-Staat zugebracht hatten. "Sie waren durch die Parteierziehung gegangen und aus dem Krieg gehärtet heimgekommen", schrieb Stadtchronist Werner. "Es war nicht immer leicht, sie nun zu dem Geist demokratischer Staats- und Lebensformen zurückzuführen". Ein besonders drastischer Versuch, ihnen deutschen Kriegsverbrechen vor Augen zu führen, war der Film „Quer durch die KZ“, der im Februar 1946 in Tübingen gezeigt wurde. Hinter dem saloppen Titel steckt vermutlich die französische Dokumentation Les camps de la mort (Die Todeslager) mit erschütternden Bildern aus Bergen-Belsen, Buchenwald und anderen Lagern. Das „Tagblatt“ schrieb von einem „Massenandrang“ vor allem von Jugendlichen. Der Effekt war dennoch zweifelhaft. Der antifaschistische Professor Erich Kamke prangerte anlässlich des Films die Haltung vieler Professoren und Studenten an, für die "alles was über die KZ geschrieben und erzählt wird, bloß Propaganda" sei. Sehr umstritten war auch die 1947 gezeigte Reportage „Un an après“, die den Deutschen ohne großes Zartgefühl die moralischen und materiellen Folgen ihrer Niederlage vor Augen führte. Werner verbucht ihn in seiner Chronik als "Propaganda mit umgekehrter Front".

Es begann mit Oberst Chabert

Leichter taten sich die Tübinger mit der Fiktion. Ein gesellschaftliches Ereignis war im November 1945 die Uraufführung des ersten französischen Spielfilms nach Kriegsende im Kino Museum: „Le colonel Chabert“ nach dem Roman von Balzac. "Das festlich gestimmte Publikum war von dem ersten Großfilm, der gleich ein eindrucksvolles Bild neuer französischer Filmkunst bot, tief beeindruckt", jubilierte das „Tagblatt“.

Ein bisschen überrascht dieser Enthusiasmus, denn aus antifaschistischer Sicht hatte „Oberst Chabert“ ein gewaltiges Handicap. Wie fast alle französischen Filme, die 1945 und 1946 in Tübingen gezeigt wurden, war er in einem Land produziert worden, das man kaum demokratisch nennen konnte: im Frankreich der Jahre 1940 bis 1944. Im deutsch okkupierten Norden herrschte eine rigide Militärzensur, die neben unerwünschten politischen Inhalten auch künstlerische Anwandlungen unterdrücken sollte. Im unbesetzten Vichy-Frankreich mussten sich die Filmemacher an die von Marschall Pétain ausgegebene Parole „Vaterland, Arbeit, Familie“ halten. Nicht alle hatten damit Probleme. Marcel Pagnol etwa, von dem in Tübingen nach dem Krieg etliche Filme gezeigt wurden, war ein treuer Parteigänger Pétains.

Diejenigen, die sich nicht vor diesen Karren spannen lassen wollten, verabschiedeten sich ins Exil wie Jean Renoir und René Clair. Andere flohen aus der elenden Wirklichkeit in unverfängliche Sujets aus der Historie oder der Märchenwelt, weswegen diese Phase des französischen Kinos auch als Evasion (Rückzug) bezeichnet wird. Sowohl aufgrund ihres Inhalts als auch der Produktionsumstände war das Gros dieser Filme kaum geeignet, Freiheit und Demokratie zu repräsentieren.

Unbestreitbar entstanden unter deutscher Besatzung in Frankreich aber auch einige künstlerisch hochwertige Filme. Ganz oben auf dieser Liste steht Les enfants du paradis („Kinder des Olymp“) von Marcel Carné. Einem anderen Film von Carné, „Les visiteurs du soir“ („Die Nacht mit dem Teufel“), hat man sogar politisch subversive Hintergedanken nachgesagt.

Diese Meisterwerke waren der Treibsatz dafür, dass das französische Kino der vierziger Jahre in Deutschland nicht nur höchste künstlerische Reputation genoss, sondern auch als Mittel moralischer Läuterung geeignet schien. In den Filmen des ehemaligen Erbfeindes, schwärmte die Zeitschrift „Film-Revue“, lebe die "Tradition der großen Romanciers fort, die Daseinsverliebtheit der Balzac'schen Comédie humaine, die psychologische Neugier Stendhals, die romantische Sachlichkeit Flauberts, die Gesellschaftskritik Zolas und die atmosphärische Dichte Maupassants". Auch die neuen Intellektuellen wie Jean-Paul Sartre oder André Gide würden das Kino "nicht als einen zweitrangigen Bruder betrachten, sondern als ein sehr erregendes Ausdrucksmittel" wertschätzen. Somit würden quasi automatisch die drängenden philosophischen Fragen der Zeit in die Filme fließen.

Nicht minder schätzten Zeitgenossen das Individualistische am französische Kino. "Die beglückende Achtsamkeit auf die Unantastbarkeit des menschlichen Individuums" wurde nach den Jahren der Kollektiv-Barbarei hoch veranschlagt. Ein Kritiker mutmaßte gar, "dass das deutsche Publikum am französischen Film genau das liebt, was ihm der deutsche nie oder nur selten gab: die bedingungslose Zuwendung zum Leben und der weit gespannte Blick auf alles Menschliche".

Im Tübingen des Jahres 1945 waren das noch böhmische Dörfer. Während der Nazizeit hatte französisches Kino kaum eine Rolle gespielt. Das änderte sich im Frühjahr 1946, als der Ausstoß der Kopierwerke groß genug war, um auch die Unistadt durchgängig mit französischem Filmstoff versorgen zu können. Das meiste war belanglose Unterhaltung, doch ab und zu gab es auch echte Perlen zu entdecken: allem voran die schon von den Zeitgenossen ehrfürchtig bestaunten „Kinder des Olymp“. Nach und nach tröpfelten auch die „unbelasteten“ französischen Nachkriegsfilme nach Tübingen: Bereits im November 1946 lief Jean Cocteaus poetischer Märchenfilm La belle et la bête, der erst zwei Monate davor in Cannes seine umjubelte Premiere erlebt hatte.

Liebe auf den zweiten Blick

Wie aber hat das Publikum auf diesen ungewohnten Filmstoff reagiert? Bezogen auf die gesamte Besatzungszone kam der Historiker Peter Gleber zu dem Schluss: "Französische Filme und deutsche Zuschauer – das war keine Liebe auf den ersten Blick, sondern reservierte Annäherung". Verglichen mit den Nazi-Schmonzetten sollen sie anfangs schlecht gelaufen sein. Wohl nicht grundlos sah sich 1946 die „Section Cinéma“ zu einem offiziösen Dekret veranlasst, das die Kinobetreiber zu "besonders sorgfältiger Reklame für französische und alliierte Filme" anhielt. Entscheidend für die anfängliche Zurückhaltung war wohl die Sprachbarriere. Wenn in Tübingen gelegentlich Filme in der nackten Originalfassung gezeigt wurden, blieben die Kinos leer. Aber auch Untertitel waren ungewohnt. "Die ständige Anspannung der Aufmerksamkeit auf Bild und Ton und geschriebenes Wort mag bei einem schwerfälligen Publikum Ermüdung erzeugen", brachte es die „Neue Filmwoche“ auf den Punkt. Zu manchen Filmen bot der Verleih Text-Dias an, die vor der Vorstellung die Handlung grob zusammenfassten. Dennoch atmete das „Tagblatt“ vernehmlich auf, als im Januar 1947 mit der Komödie Der Nachtigallenkäfig der erste synchronisierte Film nach Tübingen kam: "Das deutsche Publikum wird nunmehr leichter Zugang finden zu den in aller Welt anerkannten Leistungen der französischen Regisseure und Darsteller."

Allerdings hatte es auch in Tübingen Kinofans gegeben, die sich von sprachlichen Handicaps nicht verdrießen ließen. Einer war der spätere „Tagblatt“-Redakteur Fritz Holder, der in seinen Erinnerungen schildert, wie er und seine Freunde, damals um die 14 Jahre alt, im Kino zu Frankophilen wurden: "Eine neue Welt tat sich vor uns auf. Kein Tag wie jeder andere war jener im Mai 1946, an dem der Samtvorhang aufging zu ‚Les enfants du paradis'. So etwas Aufregendes, Schönes, Poetisches hatten wir noch nie gesehen." Jean Marais und später Gérard Philipe waren die Idole dieser Frankreich-fanatischen Jugend.

Amerika muss draußen bleiben

Trotz vereinzelter Missklänge waren die Kinos in Tübingen meistens voll. "Beide Häuser konnten öfter den Andrang kaum bewältigen", schreibt Werner in seinem Rückblick auf das Jahr 1946 – obwohl nunmehr die Hälfte aller Filme französischen Ursprungs waren. Speziell die Jugend hatte die Scheu vor dem Fremdländischen schnell verloren und drängelte sich allabendlich vor den Kinokassen. "Grundsätzlich in jeden Film zu hocken, wie es üblich geworden ist, das ist absolut unerhört", empörte sich ein Leser im „Tagblatt“. Prompt fing er sich die Replik ein, "dass gerade der Film heute eine der Möglichkeiten bietet, die Sitten anderer Völker kennenzulernen und den Blick der Jugend über die Grenzen zu lenken".

Mit der Grenzüberschreitung war das freilich so eine Sache, denn ausländische Filme ließen die Franzosen nur ungern in ihre Zone. Bis 1948 der Austausch völlig freigegeben wurde, schotteten sie den Markt gegenüber Filmen selbst von den Mitalliierten weitgehend ab. In Tübingen liefen 1945/46 nur sechs amerikanische, drei britische und ein russischer Film – gegenüber 49 französischen. Das war weniger politisch als wirtschaftlich motiviert: die eigene, stark unter Druck stehende Filmbranche sollte geschützt werden.

Von 1947 an weitete sich dieser Protektionismus zu einem publizistisch abgestützten Kampf gegen die als übermächtig empfundene amerikanische Filmindustrie. In den beiden Zonen-Filmzeitschriften wimmelte es fortan von Sticheleien gegen Hollywood, diesen "Wolkenkratzer der Amüsier-Milliarden", diese "Hauptstadt der kalten Herzen". Sogar eine vermeintliche europäische Identität wurde gegen Amerika in Stellung gebracht: Hollywoodkino spekuliere auf die "Sensationslust des Publikums", die für das Empfinden des Europäers peinlich sei. Daher: "Man muss dem schlechten Übersee-Film dadurch begegnen, dass er in Europa abgelehnt wird."

Auch die Kritik im „Tagblatt“ schlug zuweilen in diese Kerbe. Als 1946 als erstes Hollywood-Opus nach dem Krieg der später zum Klassiker geadelte Film Die ewige Eva gezeigt wurde, beklagte der Rezensent "eine harmlose Komödie mit Humor und Sentimentalität der Amerikaner, die auch vor groben Lustspiel-Mätzchen nicht zurückschreckt". Das Publikum war da anderer Meinung. Nach seiner Premiere im Museum lief der Film noch in mehreren Freiluft-Vorstellungen im Schlosshof.

Vollends verpuffte die antiamerikanische Stimmungsmache, nachdem die Franzosen die Kontrolle über die Filmwirtschaft abgegeben hatten. In den fünfziger Jahren wurde das Kino in Tübingen und anderswo dominiert von biederem deutschem Filmgut und jenen zuvor so heftig angeprangerten "Reißern" aus Hollywood; Französisches verkam zur Randerscheinung. Das änderte sich erst in den sechziger Jahren, als die jungen Wilden der „Nouvelle vague“, die Truffauts und Chabrols, französisches Kino auch in Deutschland wieder zum boomen brachten. Manche Tübinger hat das so tief beeindruckt, dass sie 1983 die Französischen Filmtage ins Leben riefen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Lesen Sie weiter in den Zeit-Zeugnissen.

Das waren deutliche Worte, mit denen sich der Autor der französisch-deutschen Zeitschrift „Neue Filmwoche“ 1946 das Kinopublikum in der französischen Besatzungszone vorknöpfte. Aus gutem Grund: Um den Deutschen Demokratie und Völkerfreundschaft schmackhaft zu machen, setzten die neuen Machthaber auch auf die Überzeugungskraft der Kinobilder, die schon Joseph Goebbels in gegenteiliger Absicht so virtuos genutzt hatte.

Nach zwei von Deutschland verursachten Weltkriegen und dem Völkermord an den Juden wollten die Alliierten nach ihrem Sieg das Übel an der Wurzel packen. Nicht nur Militarismus und Nazismus sollten ausgerottet werden, sondern auch deren geistige Grundlagen. So machten sich auch die Franzosen, die den Südwesten Deutschlands besetzt hielten, an das schwierige Geschäft der demokratischen Umerziehung.

Dem Kino als Massenmedium schlechthin – 1944 wurden in Deutschland mehr als eine Milliarde Eintrittskarten gelöst – sollte dabei eine wichtige Rolle zukommen. So befahl die Militärregierung schon wenige Tage nach der deutschen Kapitulation den Wiederaufbau der Kinos, die in den meisten Großstädten zerstört oder beschädigt waren. Im unversehrten Tübingen erübrigte sich das. Hier hatten noch am vorletzten Kriegstag in den Museums- und Hirsch-Lichtspielen die Projektoren gesurrt, ehe der Einmarsch der Franzosen am 18. April 1945 dem Spaß ein Ende bereitete. Deren erste filmpolitische Maßnahme war das Verbot aller Filmvorführungen und die Beschlagnahme sämtlicher Filmkopien.

Kultur aus dem Füllhorn

Auch alle anderen Arten öffentlicher Kultur blieben vorerst untersagt. Aber schon ein halbes Jahr nach der Kapitulation sprühte das kulturelle Leben der Stadt wieder. "Wie aus einem unerschöpflichen Füllhorn", so Hermann Werner in seiner Stadtchronik, "ergoss sich ein reicher Segen von Musik, Theater, Vorträgen und Ausstellungen" über die Besiegten. Und diese griffen beherzt zu – schließlich war die Kultur "fast das einzige, was frei und ohne Rationierung zu haben war". Die Militärregierung unterstützte das Kunst-Engagement der Tübinger nach Kräften, wollte sie doch "in der schwäbischen Universitätsstadt einen kulturellen Mittelpunkt ihrer Zone schaffen". Doch auch die Besatzer entwickelten "eine starke und meist geschickte kulturelle Propaganda, die hervorragende Künstler und Kunstwerke nach Tübingen brachte". Ihrer politischen Absicht entsprechend, ein positives Bild der „civilisation française“ zu vermitteln, gastierten 1945/46 Chorknaben, Klaviervirtuosen, Theatergruppen und Opernsängerinnen.

Aber auch die Fans der populären Kultur brauchten nicht zu darben. Am 18. August 1945 wurde als erstes Nachkriegskino das Museum wiedereröffnet. Auf dem Spielplan stand indes kein flammender Appell für die Sache der Demokratie, sondern der noch unter der Schirmherrschaft von Joseph Goebbels produzierte Streifen Zirkus Renz. Er schildert den Aufstieg einer Rummelplatz-Klitsche zum ersten deutschen Großzirkus – und zwar pikanterweise in heftiger Konkurrenz zu einem französischen Unternehmen. In späteren Jahren wurden ihm antifranzösische Propaganda-Töne unterstellt.

Offenbar war dieser Film durch das noch nicht besonders engmaschige Netz der Zensur geschlüpft. Offiziell standen Nazi-Propagandafilme nämlich auf der schwarzen Liste, namentlich jene, die Krieg und Rassismus verherrlichen, Geschichte verfälschen, Rachegedanken fördern oder von besonders linientreuen Regisseuren stammten. Dennoch konnte wenige Wochen später unbehelligt der mit Blut-und-Boden-Mystik prall gefüllte Farbfilm Die goldene Stadt gezeigt werden. Sein Regisseur Veit Harlan, verantwortlich für den antisemitischen Hetzfilm „Jud Süß“, war die berüchtigtste Figur des NS-Kinos. Noch 1946 und 1947 liefen die Harlan-Filme „Immensee“ und „Opfergang“ unbehelligt bei den beliebten Freilicht-Aufführungen im Tübinger Schlosshof.

Bis weit ins zweite Friedensjahr hinein stammte der größte Teil des Filmprogramms im Museum (und von März 1946 an auch wieder in den Hirsch-Lichtspielen) aus nationalsozialistischen Altbeständen. Johannes Heesters gab den „Lustigen Vagabunden“, Marika Rökk „Die Frau meiner Träume“ und Heinz Rühmann entfachte „Die Feuerzangenbowle“. Das war zwar politisch unverfänglich, hatte mit „demokratischer Umerziehung“ aber wenig zu tun. So eindeutig sich die Prämissen französischer Kulturpolitik ausnahmen, so schwierig waren sie umzusetzen.

Bilder aus den Todeslagern

Ganz praktisch mangelte es an Kopien aktueller französischer Filme, die zudem synchronisiert oder wenigstens untertitelt werden mussten, um eine Wirkung entfalten zu können. Bis dahin behalf sich die „Section Cinéma“ der Militärregierung notgedrungen mit der Verteilung politisch unverdächtiger Komödien und Revuefilme, in denen die Stars des Nazi-Kintopps die Tübinger bei Laune hielten. Das war auch bitter nötig, denn bis Ende 1947 blieben die Ernährungsverhältnisse miserabel, Lebensmittel waren oft auf Hungerniveau rationiert.

Erzieherisch wirkten diese Nazifilm-Reprisen immerhin auf einem Umweg. Sie lockten die Massen in die Wochenschauen, die vor jedem Spielfilm gezeigt werden mussten. Die „Actualités françaises“ betitelten Nachrichten-Rollen bestanden aus Beiträgen der französischen Mutterwochenschau mit deutschem Kommentar. Einer der Schwerpunkte war 1945 die Berichterstattung vom Nürnberger Prozess gegen die obere Nazi-Riege.

Speziell richtete sich diese Aufklärung an die jungen Leute, die fast ihr gesamtes bewusstes Leben im Nazi-Staat zugebracht hatten. "Sie waren durch die Parteierziehung gegangen und aus dem Krieg gehärtet heimgekommen", schrieb Stadtchronist Werner. "Es war nicht immer leicht, sie nun zu dem Geist demokratischer Staats- und Lebensformen zurückzuführen". Ein besonders drastischer Versuch, ihnen deutschen Kriegsverbrechen vor Augen zu führen, war der Film „Quer durch die KZ“, der im Februar 1946 in Tübingen gezeigt wurde. Hinter dem saloppen Titel steckt vermutlich die französische Dokumentation Les camps de la mort (Die Todeslager) mit erschütternden Bildern aus Bergen-Belsen, Buchenwald und anderen Lagern. Das „Tagblatt“ schrieb von einem „Massenandrang“ vor allem von Jugendlichen. Der Effekt war dennoch zweifelhaft. Der antifaschistische Professor Erich Kamke prangerte anlässlich des Films die Haltung vieler Professoren und Studenten an, für die "alles was über die KZ geschrieben und erzählt wird, bloß Propaganda" sei. Sehr umstritten war auch die 1947 gezeigte Reportage „Un an après“, die den Deutschen ohne großes Zartgefühl die moralischen und materiellen Folgen ihrer Niederlage vor Augen führte. Werner verbucht ihn in seiner Chronik als "Propaganda mit umgekehrter Front".

Es begann mit Oberst Chabert

Leichter taten sich die Tübinger mit der Fiktion. Ein gesellschaftliches Ereignis war im November 1945 die Uraufführung des ersten französischen Spielfilms nach Kriegsende im Kino Museum: „Le colonel Chabert“ nach dem Roman von Balzac. "Das festlich gestimmte Publikum war von dem ersten Großfilm, der gleich ein eindrucksvolles Bild neuer französischer Filmkunst bot, tief beeindruckt", jubilierte das „Tagblatt“.

Ein bisschen überrascht dieser Enthusiasmus, denn aus antifaschistischer Sicht hatte „Oberst Chabert“ ein gewaltiges Handicap. Wie fast alle französischen Filme, die 1945 und 1946 in Tübingen gezeigt wurden, war er in einem Land produziert worden, das man kaum demokratisch nennen konnte: im Frankreich der Jahre 1940 bis 1944. Im deutsch okkupierten Norden herrschte eine rigide Militärzensur, die neben unerwünschten politischen Inhalten auch künstlerische Anwandlungen unterdrücken sollte. Im unbesetzten Vichy-Frankreich mussten sich die Filmemacher an die von Marschall Pétain ausgegebene Parole „Vaterland, Arbeit, Familie“ halten. Nicht alle hatten damit Probleme. Marcel Pagnol etwa, von dem in Tübingen nach dem Krieg etliche Filme gezeigt wurden, war ein treuer Parteigänger Pétains.

Diejenigen, die sich nicht vor diesen Karren spannen lassen wollten, verabschiedeten sich ins Exil wie Jean Renoir und René Clair. Andere flohen aus der elenden Wirklichkeit in unverfängliche Sujets aus der Historie oder der Märchenwelt, weswegen diese Phase des französischen Kinos auch als Evasion (Rückzug) bezeichnet wird. Sowohl aufgrund ihres Inhalts als auch der Produktionsumstände war das Gros dieser Filme kaum geeignet, Freiheit und Demokratie zu repräsentieren.

Unbestreitbar entstanden unter deutscher Besatzung in Frankreich aber auch einige künstlerisch hochwertige Filme. Ganz oben auf dieser Liste steht Les enfants du paradis („Kinder des Olymp“) von Marcel Carné. Einem anderen Film von Carné, „Les visiteurs du soir“ („Die Nacht mit dem Teufel“), hat man sogar politisch subversive Hintergedanken nachgesagt.

Diese Meisterwerke waren der Treibsatz dafür, dass das französische Kino der vierziger Jahre in Deutschland nicht nur höchste künstlerische Reputation genoss, sondern auch als Mittel moralischer Läuterung geeignet schien. In den Filmen des ehemaligen Erbfeindes, schwärmte die Zeitschrift „Film-Revue“, lebe die "Tradition der großen Romanciers fort, die Daseinsverliebtheit der Balzac'schen Comédie humaine, die psychologische Neugier Stendhals, die romantische Sachlichkeit Flauberts, die Gesellschaftskritik Zolas und die atmosphärische Dichte Maupassants". Auch die neuen Intellektuellen wie Jean-Paul Sartre oder André Gide würden das Kino "nicht als einen zweitrangigen Bruder betrachten, sondern als ein sehr erregendes Ausdrucksmittel" wertschätzen. Somit würden quasi automatisch die drängenden philosophischen Fragen der Zeit in die Filme fließen.

Nicht minder schätzten Zeitgenossen das Individualistische am französische Kino. "Die beglückende Achtsamkeit auf die Unantastbarkeit des menschlichen Individuums" wurde nach den Jahren der Kollektiv-Barbarei hoch veranschlagt. Ein Kritiker mutmaßte gar, "dass das deutsche Publikum am französischen Film genau das liebt, was ihm der deutsche nie oder nur selten gab: die bedingungslose Zuwendung zum Leben und der weit gespannte Blick auf alles Menschliche".

Im Tübingen des Jahres 1945 waren das noch böhmische Dörfer. Während der Nazizeit hatte französisches Kino kaum eine Rolle gespielt. Das änderte sich im Frühjahr 1946, als der Ausstoß der Kopierwerke groß genug war, um auch die Unistadt durchgängig mit französischem Filmstoff versorgen zu können. Das meiste war belanglose Unterhaltung, doch ab und zu gab es auch echte Perlen zu entdecken: allem voran die schon von den Zeitgenossen ehrfürchtig bestaunten „Kinder des Olymp“. Nach und nach tröpfelten auch die „unbelasteten“ französischen Nachkriegsfilme nach Tübingen: Bereits im November 1946 lief Jean Cocteaus poetischer Märchenfilm La belle et la bête, der erst zwei Monate davor in Cannes seine umjubelte Premiere erlebt hatte.

Liebe auf den zweiten Blick

Wie aber hat das Publikum auf diesen ungewohnten Filmstoff reagiert? Bezogen auf die gesamte Besatzungszone kam der Historiker Peter Gleber zu dem Schluss: "Französische Filme und deutsche Zuschauer – das war keine Liebe auf den ersten Blick, sondern reservierte Annäherung". Verglichen mit den Nazi-Schmonzetten sollen sie anfangs schlecht gelaufen sein. Wohl nicht grundlos sah sich 1946 die „Section Cinéma“ zu einem offiziösen Dekret veranlasst, das die Kinobetreiber zu "besonders sorgfältiger Reklame für französische und alliierte Filme" anhielt. Entscheidend für die anfängliche Zurückhaltung war wohl die Sprachbarriere. Wenn in Tübingen gelegentlich Filme in der nackten Originalfassung gezeigt wurden, blieben die Kinos leer. Aber auch Untertitel waren ungewohnt. "Die ständige Anspannung der Aufmerksamkeit auf Bild und Ton und geschriebenes Wort mag bei einem schwerfälligen Publikum Ermüdung erzeugen", brachte es die „Neue Filmwoche“ auf den Punkt. Zu manchen Filmen bot der Verleih Text-Dias an, die vor der Vorstellung die Handlung grob zusammenfassten. Dennoch atmete das „Tagblatt“ vernehmlich auf, als im Januar 1947 mit der Komödie Der Nachtigallenkäfig der erste synchronisierte Film nach Tübingen kam: "Das deutsche Publikum wird nunmehr leichter Zugang finden zu den in aller Welt anerkannten Leistungen der französischen Regisseure und Darsteller."

Allerdings hatte es auch in Tübingen Kinofans gegeben, die sich von sprachlichen Handicaps nicht verdrießen ließen. Einer war der spätere „Tagblatt“-Redakteur Fritz Holder, der in seinen Erinnerungen schildert, wie er und seine Freunde, damals um die 14 Jahre alt, im Kino zu Frankophilen wurden: "Eine neue Welt tat sich vor uns auf. Kein Tag wie jeder andere war jener im Mai 1946, an dem der Samtvorhang aufging zu ‚Les enfants du paradis'. So etwas Aufregendes, Schönes, Poetisches hatten wir noch nie gesehen." Jean Marais und später Gérard Philipe waren die Idole dieser Frankreich-fanatischen Jugend.

Amerika muss draußen bleiben

Trotz vereinzelter Missklänge waren die Kinos in Tübingen meistens voll. "Beide Häuser konnten öfter den Andrang kaum bewältigen", schreibt Werner in seinem Rückblick auf das Jahr 1946 – obwohl nunmehr die Hälfte aller Filme französischen Ursprungs waren. Speziell die Jugend hatte die Scheu vor dem Fremdländischen schnell verloren und drängelte sich allabendlich vor den Kinokassen. "Grundsätzlich in jeden Film zu hocken, wie es üblich geworden ist, das ist absolut unerhört", empörte sich ein Leser im „Tagblatt“. Prompt fing er sich die Replik ein, "dass gerade der Film heute eine der Möglichkeiten bietet, die Sitten anderer Völker kennenzulernen und den Blick der Jugend über die Grenzen zu lenken".

Mit der Grenzüberschreitung war das freilich so eine Sache, denn ausländische Filme ließen die Franzosen nur ungern in ihre Zone. Bis 1948 der Austausch völlig freigegeben wurde, schotteten sie den Markt gegenüber Filmen selbst von den Mitalliierten weitgehend ab. In Tübingen liefen 1945/46 nur sechs amerikanische, drei britische und ein russischer Film – gegenüber 49 französischen. Das war weniger politisch als wirtschaftlich motiviert: die eigene, stark unter Druck stehende Filmbranche sollte geschützt werden.

Von 1947 an weitete sich dieser Protektionismus zu einem publizistisch abgestützten Kampf gegen die als übermächtig empfundene amerikanische Filmindustrie. In den beiden Zonen-Filmzeitschriften wimmelte es fortan von Sticheleien gegen Hollywood, diesen "Wolkenkratzer der Amüsier-Milliarden", diese "Hauptstadt der kalten Herzen". Sogar eine vermeintliche europäische Identität wurde gegen Amerika in Stellung gebracht: Hollywoodkino spekuliere auf die "Sensationslust des Publikums", die für das Empfinden des Europäers peinlich sei. Daher: "Man muss dem schlechten Übersee-Film dadurch begegnen, dass er in Europa abgelehnt wird."

Auch die Kritik im „Tagblatt“ schlug zuweilen in diese Kerbe. Als 1946 als erstes Hollywood-Opus nach dem Krieg der später zum Klassiker geadelte Film Die ewige Eva gezeigt wurde, beklagte der Rezensent "eine harmlose Komödie mit Humor und Sentimentalität der Amerikaner, die auch vor groben Lustspiel-Mätzchen nicht zurückschreckt". Das Publikum war da anderer Meinung. Nach seiner Premiere im Museum lief der Film noch in mehreren Freiluft-Vorstellungen im Schlosshof.

Vollends verpuffte die antiamerikanische Stimmungsmache, nachdem die Franzosen die Kontrolle über die Filmwirtschaft abgegeben hatten. In den fünfziger Jahren wurde das Kino in Tübingen und anderswo dominiert von biederem deutschem Filmgut und jenen zuvor so heftig angeprangerten "Reißern" aus Hollywood; Französisches verkam zur Randerscheinung. Das änderte sich erst in den sechziger Jahren, als die jungen Wilden der „Nouvelle vague“, die Truffauts und Chabrols, französisches Kino auch in Deutschland wieder zum boomen brachten. Manche Tübinger hat das so tief beeindruckt, dass sie 1983 die Französischen Filmtage ins Leben riefen. Aber das ist eine andere Geschichte.

21.06.2011 - 11:45 Uhr | geändert: 12.11.2012 - 19:18 Uhr

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Ein Drama, ja, aber sehenswert: Zuerst fand ich ihn bedrückend, dann befreiend. Am Ende mochte ich den Film sehr und denke auch jetzt noch dran.


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