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Auf zur Löwen-Hatz

Tübinger Film-Produktion steht im Wettbewerb am Lido

Beim Filmfestival in Venedig, das am 1. September beginnt, steht auch ein vom Tübinger Paulo de Carvalho ko-produzierter Film im Wettbewerb.

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Klaus-Peter Eichele
Artikelbild: Tübinger Film-Produktion steht im Wettbewerb am Lido Zurück in die bleierne Pinochet-Zeit mit "Post mortem".

Schon vor einigen Jahren hat der gebürtige Brasilianer sein Tätigkeitsfeld vom Festivalmachen (Cine Latino, Programmberater in Locarno) in Richtung Filmproduktion ausgeweitet. Mit seiner 2007 gegründeten Firma Autentika-Film kümmert er sich vor allem um lateinamerikanische Filme – unter anderem bei der Suche nach Finanziers und Vertriebspartnern in Europa.

Carvalhos jüngstes Projekt wurde jetzt vom Filmfestival in Venedig – dem neben Berlin und Cannes weltgrößten – in den Wettbewerb berufen. „Post Mortem“ des chilenischen Regisseurs Pablo Larrain („Tony Manero“, Cine Latino 2009) konkurriert dort mit neuen Filmen unter anderem von Tom Tykwer, Julian Schnabel, Sofia Coppola und François Ozon um den Goldenen Löwen. Das Politdrama führt zurück zum 11. September – allerdings des Jahres 1973, als der sozialistische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch gestürzt und ermordet wurde.

Mit „La vida de los peces“ des Chilenen Matias Bize („Sabado – Das Hochzeitstape“, Cine Latino 2004) läuft ein weiterer Autentika-Film am Lido in der Nebensektion „Giornate degli autori“. Über dessen Preiswürdigkeit entscheidet als Jury-Mitglied auch der Tübinger Kinobetreiber und Verleihchef Stefan Paul. Und last not least kommt in der Nachwuchs-Reihe „Orrizonti“ der Film „Jean Gentil“ aus der Dominikanischen Republik zur Uraufführung – deutsche Koproduzentin ist Bärbel Mauch von den Französischen Filmtagen.

06.08.2010 - 14:34 Uhr | geändert: 06.08.2010 - 14:54 Uhr
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Schlechter Film: weder witzig, noch spannend, noch interessant.


Mary über Zettl

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